Kleinhunde sind anders!?

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Moderator: Judith

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Hauptstadtpudel
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Re: Kleinhunde sind anders!?

Beitrag von Hauptstadtpudel »

Aurelia hat geschrieben:
Mo Jul 06, 2026 12:40 pm
Ich bin auch schon sehr gespannt auf dein Interview und freue mich darauf... :D ...und ich bin mir sicher, dass es alles andere als "belanglos" ist, besonders auch, weil es das erste Interview mit jemandem ist, der nicht auf die eine oder andere Weise beruflich in der Hundeszene verankert ist.
Pusteblume488 hat geschrieben:
So Jul 05, 2026 8:45 pm
(...) und deutlich mehr Abstand wollte. Scheinbar oft bei kleineren Hunden der Fall.
Ich meine, ich hätte dazu mal gelesen (vielleicht sogar hier im Forum?), dass die Tatsache eine Rolle spielt, dass kleine Hunde durch das Abstand-Halten einen besseren Blickwinkel zum Gesicht des Besitzers haben und so besser Blickkontakt aufnehmen können. Das fand ich nachvollziehbar, es gibt sicherlich aber auch andere Erklärungen.
Ja, bei der Grundstellung und dem Fußlaufen beim Dummytraining gibt es "dieses Problem" ja auch. Ich zitiere aus dem Buch Dummyfieber von Tina Schnatz:
"Bei kleineren Hunden ist die Enge zum Bein übrigens schwieriger herzustellen, weil sie dann oft keinen Blickkontakt mehr halten können. Nehmen Sie Rücksicht auf die Bedürfnisse Ihres Hundes."
Liebe Grüße von Katja mit Bolle im Herzen & Jella an meiner Seite

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Iska
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Re: Kleinhunde sind anders!?

Beitrag von Iska »

Ich denke, die Besitzer stellen sich da schon gut drauf ein… schwieriger ist es bei prüfungsambitionierten Menschen , dass dann auch die Richter das berücksichtigen; denn die haben ja selbst meist größere Hunde.
viele Grüße
Sybille mit Morris; Fani Flausch, Paule, Olli & Iska im Herzen

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Rohana
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Re: Kleinhunde sind anders!?

Beitrag von Rohana »

Wenn man größere Ambitionen hat, müssen die Kleinen wohl irgendwann auch sehr dicht am Bein laufen. Ich persönlich finde das unsinnig. Zum einen finde ich es für das Team wichtig, dass der Blickkontakt möglich ist. Zum anderen ist es den Kleinen sicher auch oft unangenehm, so dicht zu laufen, weil jedes Straucheln vom Menschen für sie viel übler ist als für einen großen Hund. Wo der Große angerempelt wird, kann der Kleine ernstlich verletzt werden, wenn der Mensch plötzlich aus dem Gleichgewicht kommt.
Von den TeamTests und BH-Prüfungen bei uns kenne ich es aber, dass (fast) alle Richter das berücksichtigen.
Liebe Grüße von
Christiane, Mika und Shari

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Iska
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Re: Kleinhunde sind anders!?

Beitrag von Iska »

Rohana hat geschrieben:
Mo Jul 06, 2026 2:57 pm
Wenn man größere Ambitionen hat, müssen die Kleinen wohl irgendwann auch sehr dicht am Bein laufen. Ich persönlich finde das unsinnig. Zum einen finde ich es für das Team wichtig, dass der Blickkontakt möglich ist. Zum anderen ist es den Kleinen sicher auch oft unangenehm, so dicht zu laufen, weil jedes Straucheln vom Menschen für sie viel übler ist als für einen großen Hund. Wo der Große angerempelt wird, kann der Kleine ernstlich verletzt werden, wenn der Mensch plötzlich aus dem Gleichgewicht kommt.
Von den TeamTests und BH-Prüfungen bei uns kenne ich es aber, dass (fast) alle Richter das berücksichtigen.
ka, so sollte es sein.. :klatsch:
viele Grüße
Sybille mit Morris; Fani Flausch, Paule, Olli & Iska im Herzen

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Samsi
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Re: Kleinhunde sind anders!?

Beitrag von Samsi »

Beim engen Fußlaufen bei kleinen Hunden ist es meiner Erfahrung nach eher die Frage, wo ich den Blick hintrainiere. Soll der Hund ins Gesicht oder auf das Schulterblatt schauen, ja, dann muss der kleine Hund weiter weglaufen. Aber die meisten Hunde, auch Große, werden dabei schief und prellen gerne vor. Deshalb trainiere ich den Blick meiner Hunde nicht mehr dahin, sondern auf meine Hand bzw. schauen sie schräg seitlich nach oben. Dadurch laufen sie eigentlich alle recht eng Fuß, teilweise war es zwischenzeitlich schon zu eng und bedrängend. Im Gelände wird der Abstand dann etwas größer als auf dem Hundeplatz, das sehe ich aber auch bei großen Hunden häufiger. Würde ich nur Dummyarbeit machen, würde ich gar keinen Blickkontakt trainieren.

Natürlich gibt es auch Hunde, die sich mit engerem Abstand unwohl fühlen. Der Zwergpudel meiner Eltern, Pepone, ist z.B. so ein Fall, der hat von mir dann einen etwas weiteren Abstand beigebracht bekommen. Aber ich persönlich mag keinen zu weiten Abstand, da fehlt für mein Gefühl viel mehr die Verbindung als bei einem fehlenden Blickkontakt. Und mein Eindruck ist auch, dass sie Richtungsänderungen viel leichter/feiner wahrnehmen können, wenn der Abstand nicht zu groß ist, was ich z.B. beim Rally Obedience sehr hilfreich finde.

Ich habe mal Beispielbilder rausgesucht von unseren vier Jungs, leider teils nur Screenshots aus Videos. Bei Pepe (weiß) kann man denke ich halbwegs sehen, dass er im Gelände nicht ganz so dicht läuft, auf dem Platz finde ich ihn manchmal schon fast zu eng.
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Liebe Grüße
Steffi mit Sam, Pepe und Henry
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