Ich würde erstmal die Diagnostik abschließen und solange auch das "atomisierte" Futter verfüttern. Damit sollte sie symptomfrei werden!
Gutes Futter ist in eurem Fall das, was Iva verträgt!
Auf das "atomisierte" Futter kann sie keine Allergien entwickeln - weil es atomisiert ist. Völlig egal, welche Proteinquelle, zB. Deshalb gibt man es. Zur Not ein Leben lang, wenn Iva damit symptomfrei wäre...
Ich drück euch die Daumen, dass bald Ruhe reinkommt!
Bei der Biopsie bin ich auch unsicher und müsste mich erst kundig machen.
Iva und das leidige Futterproblem
Moderator: Andy
Re: Iva und das leidige Futterproblem
...mit Großpudel Greta *11.5.21 an der Seite und Joy im Herzen.
Vom Glück mit Greta: https://shorturl.at/BCIL7
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Re: Iva und das leidige Futterproblem
Guten Morgen!
Eine Biopsie haben wir - auf Anraten der TÄin - nicht (gleich) machen lassen. Sie meinte auch dass eine Cortison-Gabe nicht gleich sein muss (allerdings hat Mia auch kein Blut erbrochen oder blutigen Durchfall gehabt).
Sie meinte wenn keine Allergie bekannt, klar ersichtliche allergische Reaktionen auf bestimmte Futtermittel bekannt sind wäre erstmal eine Ernährungsumstellung bei IGOR oder IBD ausreichend.
Durch die Umstellung würde sich schnell zeigen ob der Verdacht/die Diagnose begründet ist und wenn Mia keine weiteren Symptome zeige (blutige Durchfälle, blutiges Erbrechen, Futterverweigerun etc.) reiche es aus eine längere Zeit dieses IGOR Futter zu geben.
Sie sagte man könne die Besserung (Heilung gibts wohl nicht) bald erkennen und ob der Hund sich wohler fühlt. So lange brauche man den Hund nicht zusätzlich mit Narkose/Biopsie zu belasten.
IGOR hängt stark mit der Stressempfindlichkeit/der Neigung zu Nervosität zusammen und das Vermeiden dieser Auslöser von Entzündungsschüben sei das Wichtigste für den Hund.
Bei unserer Mia hat dieses Vorgehen super geholfen - klar hat sie immer mal Tage wo sie sich über Irgendwas aufregt - aber das hat bisher keine neuen Entzündungschübe ausgelöst
Und seit sie die Trofu-Sorten (ich füttere IBD-Derma Happy Chi, Poulet Swiss - kleinere Mengen oder als Leckerchen und Tapiovo no reflux als Hauptfutter - mit fettarmen Nassfuttersorten wie Kaninchen, Pferd und Hase von Vetconcept - kriegt geht es ihr super.
Sie frißt auch so gut wie nie mehr Gras - früher konnte sie nicht schnell genug aus dem Haus kommen um die Umgebung abgrasen zu können. Das hat dann oft zu Erbrechen geführt und es ging ihr dann noch schlechter. Aber das Grasfressen war richtig zwanghaft - das ist jetzt mit dem Lupovet weg,
das gelegentliche Grasfressen ist mehr ein Zupfen an einigen Hälmchen - eine Art Naschen weil´s schmeckt aber nicht mehr weils nötig ist.
Nur kein Getreide mehr (Stückchen Knäckebrot am Morgen) oder rohes Gemüse in Stücken (sie frißt gern Möhrchen oder grüne Gurke) das gibt es alle 2-3 Wochen mal in gestrich. Teelöffelmenge in geriebener Form (ich ess das zum Frühstück und wenn meine Beiden sooo betteln geb ich auch mal nach, seit Mia so gut drauf ist durch das Lupovet-Futter verträgt sie auch GELEGENTLICH so eine kleine Menge rohes Gemüse in geriebener Form).
"Außergewöhnliches"
gibt es jetzt in Form von Hüttenkäse/Quark/Joghurt/Limburger/Harzer/Rote Bete - immer in kleiner Menge und sie liebt es und verträgt es super.
Wichtig ist auch dass der Hund ausreichend trinkt! Mia trinkt von sich aus nur wenig, darum kriegt sie immer nen ordentlichen Schluck Wasser oder selbstgekochte Gemüsebrühe ins Futter.
Selbstgekochte Hühnerbrühe geht auch - aber muss unbedingt entfettet werden!!!
Eine Biopsie haben wir - auf Anraten der TÄin - nicht (gleich) machen lassen. Sie meinte auch dass eine Cortison-Gabe nicht gleich sein muss (allerdings hat Mia auch kein Blut erbrochen oder blutigen Durchfall gehabt).
Sie meinte wenn keine Allergie bekannt, klar ersichtliche allergische Reaktionen auf bestimmte Futtermittel bekannt sind wäre erstmal eine Ernährungsumstellung bei IGOR oder IBD ausreichend.
Durch die Umstellung würde sich schnell zeigen ob der Verdacht/die Diagnose begründet ist und wenn Mia keine weiteren Symptome zeige (blutige Durchfälle, blutiges Erbrechen, Futterverweigerun etc.) reiche es aus eine längere Zeit dieses IGOR Futter zu geben.
Sie sagte man könne die Besserung (Heilung gibts wohl nicht) bald erkennen und ob der Hund sich wohler fühlt. So lange brauche man den Hund nicht zusätzlich mit Narkose/Biopsie zu belasten.
IGOR hängt stark mit der Stressempfindlichkeit/der Neigung zu Nervosität zusammen und das Vermeiden dieser Auslöser von Entzündungsschüben sei das Wichtigste für den Hund.
Bei unserer Mia hat dieses Vorgehen super geholfen - klar hat sie immer mal Tage wo sie sich über Irgendwas aufregt - aber das hat bisher keine neuen Entzündungschübe ausgelöst
Und seit sie die Trofu-Sorten (ich füttere IBD-Derma Happy Chi, Poulet Swiss - kleinere Mengen oder als Leckerchen und Tapiovo no reflux als Hauptfutter - mit fettarmen Nassfuttersorten wie Kaninchen, Pferd und Hase von Vetconcept - kriegt geht es ihr super.
Sie frißt auch so gut wie nie mehr Gras - früher konnte sie nicht schnell genug aus dem Haus kommen um die Umgebung abgrasen zu können. Das hat dann oft zu Erbrechen geführt und es ging ihr dann noch schlechter. Aber das Grasfressen war richtig zwanghaft - das ist jetzt mit dem Lupovet weg,
das gelegentliche Grasfressen ist mehr ein Zupfen an einigen Hälmchen - eine Art Naschen weil´s schmeckt aber nicht mehr weils nötig ist.
Nur kein Getreide mehr (Stückchen Knäckebrot am Morgen) oder rohes Gemüse in Stücken (sie frißt gern Möhrchen oder grüne Gurke) das gibt es alle 2-3 Wochen mal in gestrich. Teelöffelmenge in geriebener Form (ich ess das zum Frühstück und wenn meine Beiden sooo betteln geb ich auch mal nach, seit Mia so gut drauf ist durch das Lupovet-Futter verträgt sie auch GELEGENTLICH so eine kleine Menge rohes Gemüse in geriebener Form).
"Außergewöhnliches"
Wichtig ist auch dass der Hund ausreichend trinkt! Mia trinkt von sich aus nur wenig, darum kriegt sie immer nen ordentlichen Schluck Wasser oder selbstgekochte Gemüsebrühe ins Futter.
Selbstgekochte Hühnerbrühe geht auch - aber muss unbedingt entfettet werden!!!
Zuletzt geändert von Gero am Di Mär 03, 2026 6:18 am, insgesamt 1-mal geändert.
Liebe Grüße - Eveline mit Gero und Mia
Re: Iva und das leidige Futterproblem
Ernährungsberatung haben wir mit Gero in jungen Jahren auch versucht.
Gero hat sehr viele Allergien/Unverträglichkeiten - so viele dass wir kaum wussten was er kriegen kann und was nicht. Einiges haben wir selber erkannt, das Meiste aber nicht.
Also nahm ich Kontakt mit einer "Futtertierärztin" auf und habe für viel Geld einen Ernährungsplan bekommen - hatte extra angegeben welche Unverträglichkeiten uns bekannt sind (u.a. auf Reis).
Der Futterplan sah die tägliche Gabe von MILCHREIS vor - 400g tägl. - ich doofe Nuss dachte die Frau weiß was sie tut und fütterte Gero wie angegeben.
Und er kackte sich halbtot! Das Blut schoss ihm nur so aus dem Hintern!
Gsd. hat Gero keine IBD entwickelt - wie damals unser Sascha - es blieb bei "nur" Unverträglichkeit/Allergie.
Mit Hilfe von Bioresonanz direkt am Hund und Haar- und Speicheltests durch Bioresonanz wurden dann im Laufe der nächsten drei Jahre alle Unverträglichkeiten herausgefunden.
Seit ich mich bei seiner Ernährung an die Erkenntnisse halte und Auslöser vermeide geht es ihm prächtig.
Für uns war die Bioresonanz hilfreicher als die Ernährungsberatung - weil die Frau ja auch nicht von seinen vielen Allergien wusste und nach der Bioresonanz brauchten wir keine Beratung mehr.
Gero hat sehr viele Allergien/Unverträglichkeiten - so viele dass wir kaum wussten was er kriegen kann und was nicht. Einiges haben wir selber erkannt, das Meiste aber nicht.
Also nahm ich Kontakt mit einer "Futtertierärztin" auf und habe für viel Geld einen Ernährungsplan bekommen - hatte extra angegeben welche Unverträglichkeiten uns bekannt sind (u.a. auf Reis).
Der Futterplan sah die tägliche Gabe von MILCHREIS vor - 400g tägl. - ich doofe Nuss dachte die Frau weiß was sie tut und fütterte Gero wie angegeben.
Und er kackte sich halbtot! Das Blut schoss ihm nur so aus dem Hintern!
Gsd. hat Gero keine IBD entwickelt - wie damals unser Sascha - es blieb bei "nur" Unverträglichkeit/Allergie.
Mit Hilfe von Bioresonanz direkt am Hund und Haar- und Speicheltests durch Bioresonanz wurden dann im Laufe der nächsten drei Jahre alle Unverträglichkeiten herausgefunden.
Seit ich mich bei seiner Ernährung an die Erkenntnisse halte und Auslöser vermeide geht es ihm prächtig.
Für uns war die Bioresonanz hilfreicher als die Ernährungsberatung - weil die Frau ja auch nicht von seinen vielen Allergien wusste und nach der Bioresonanz brauchten wir keine Beratung mehr.
Liebe Grüße - Eveline mit Gero und Mia
Re: Iva und das leidige Futterproblem
Das stimmt, dass auf diese hochhydrolisierten Futtersorten keine Allergien entwickelt werden. Ich würde Iva auch nicht sofort mit irgend einem neuen Futter stressen, überlege aber eben mittelfristig was Sinn macht. Diagnostisch ist es eben aktuell so, dass eine Biopsie von der TÄ genannt wird, wo ich mir eben unsicher bin wie nötig das ist
Und Unverträglichkeiten/Futtermittelallergien sind halt nicht ausgeschlossen. Das wird aber ja auch mit Ausschlussverfahren gearbeitet und ist super zeitintensiv. Sollte es tatsächlich IBD sein ist aber ja der Zeitfaktor schon relevant und man riskiert, wie ich es jetzt recherchiert habe, dass man deutliche Verschlechterungen bekommt. Es gibt da ja echt Horrorgeschichten mit Teilen vom Darm entnehmen, Löcher in der Darmwand etc
und wenn ich auf das Thema Unverträglichkeit gehe muss ich ja viel viel Zeit einplanen und hab Sorge, es sehenden Auges quasi schlimmer werden zu lassen
Und trotzdem hast du natürlich absolut recht, gutes Futter ist relativ, wenn die Gesundheit nicht mit macht, auch wenn das gegen die eigenen Werte oder Vorstellungen geht!
@Gero es freut mich total, dass ihr es so gut in den Griff bekommen habt, das macht Hoffnung
Was du beschrieben hast, ist auch so meine Überlegung... wenn es IBD/IGOR ist, könnte ja eine entsprechende Ernährung schon helfen und man könnte sich bzw Iva einen operativen Eingriff ersparen... andererseits wäre es dann klar und Iva ist jung, die Voraussetzungen eine Narkose und OP gut zu packen sind ja ganz gut
und zur Info, die TÄ empfiehlt wenn dann eine Biopsie mittels Bauchöffnung und keine Magen- oder Darmspiegelung mit Biospie weil dann nur die inneren Schleimhäute angeschaut werden können und Entzündungen in den äußeren Schichten nicht erkennbar wären. Klingt für mich auch logisch. Heißt aber auch, dass es schon echt ein ganz schöner Hammer wäre
Zum Thema Stress habe ich auch auf der Seite von Dr. Breuer gelesen. Macht ja auch total Sinn, ist bei Menschen ebenso ein Thema. Insgesamt habe ich nicht den Eindruck, dass Iva grundsätzlich sehr gestresst ist... aber Reizoffenheit ist definitiv ein Thema, wobei wir das von Anfang an glaube ich echt gut hinbekommen haben. Z.b. Stadtbesuche,ä (wir leben sehr ländlich), viele Mensche, neue Umgebungen o.Ä. sind natürlich immer gewissermaßen Stress weil viel und neu, aber ich empfinde sie nicht als übermäßig gestresst, sie kommt mit Platzzuweisungen auch echt schnell runter, schläft in Restaurants tief und fest, ist eigentlich immer gut ansprechbar, nicht übermäßig angespannt oder am hecheln.... man merkt natürlich schon, dass sie nach solchen Ausflügen platt ist und viel verarbeiten muss aber das ist ja auch normal. Und grundsätzlich ist natürlich ein Pudel tendenziell empfänglicher für Reize als vielleicht ein Bernhardiner (no shame und natürlich ist das individuell aber es gibt ja schon einfach rassebedingte Unterschiede). Auf der anderen Seite weiß ich natürlich auch nicht wie es wäre, wenn (falls IBD vorliegt) sie keine Bauchbeschwerden hätte... kann schon sein, dass sich bei einer guten Behandlung nochmal was verändert
Wasserzufur ist glücklicherweise gar kein Thema, trinken geht und ging immer gut, wenigstens was
@Gero Wie habt ihr denn die Futterumstellung bei Mia gemacht? Eingeschlichen und nach und nach die Zusätze nach Bedarf dazu oder hattet ihr da zu Beginn mal eine Beratung?
Und eure Erfahrungen mit der Ernährungsberatung bei Gero hören sich ja wirklich ganz grauenhaft an
Mit Bioresonanz hatte ich auch schon gedanklich gespielt, auch hier gibt es halt diese und jene Erfahrungen... hier im Forum hatte irgendwann mal gelesen, dass es da auch schon ziemliche Reinfälle gab... letztendlich ist es ein Probieren und den eigenen Verstand nicht ganz ausschalten und alles stumpf befolgen, was Fachleute sagen.
Ich weiß gar nicht genau wie gut man so eben differenzieren kann zwischen Unverträglichkeiten und IBD ohne Biopsie...ach es ist einfach ein riesen großes 'Vielleicht' und 'Möglicherweise'
Ich konnte bisher ehrlich gesagt gar nichts ausmachen, von dem ich eine Unverträglichkeit vermute... absolut gar nichts. Es hat sich nie vermehrt/immer bei einer Proteinquelle gezeigt sondern immer wiederkehrend. Ganz egal, was Iva gefressen hat... und in schlechten Phasen ging auch keine Schonkost (Hühnchen + Reis)
außer einige Snacks, die haben wir schnell gestrichen, weil sie davon häufig (auch nicht immer) erbrochen hat. Das waren aber auch nicht spezifische Proteinquellen sondern zu harte/kauintensive Kausachen wie Getrocknete Haut, Sehnen, Strossen, Kaninchenohren.
Kann sein, dass sie auf irgendwas davon allergisch reagiert hat, auf was anderes allergisch reagiert hat und daher Chaos in Magen und Darm war oder halt doch IBD...
Sorry für meine chaotischen Antworten, das spiegelt meine aktuelle Verwirrung wieder
Nichts destotrotz, seit Sonntag frisst das Tier gut und gerne, einfach so, ohne anbetteln und sogar den gesamten Napf, seit dem kein Erbrechen, kein Grasfressen, kaum noch Juckreiz, insgesamt wieder fit und lebhaft
dafür frisst sie jetzt immer wieder Erde
Najaaa positiv bleiben
Und trotzdem hast du natürlich absolut recht, gutes Futter ist relativ, wenn die Gesundheit nicht mit macht, auch wenn das gegen die eigenen Werte oder Vorstellungen geht!
@Gero es freut mich total, dass ihr es so gut in den Griff bekommen habt, das macht Hoffnung
Was du beschrieben hast, ist auch so meine Überlegung... wenn es IBD/IGOR ist, könnte ja eine entsprechende Ernährung schon helfen und man könnte sich bzw Iva einen operativen Eingriff ersparen... andererseits wäre es dann klar und Iva ist jung, die Voraussetzungen eine Narkose und OP gut zu packen sind ja ganz gut
Zum Thema Stress habe ich auch auf der Seite von Dr. Breuer gelesen. Macht ja auch total Sinn, ist bei Menschen ebenso ein Thema. Insgesamt habe ich nicht den Eindruck, dass Iva grundsätzlich sehr gestresst ist... aber Reizoffenheit ist definitiv ein Thema, wobei wir das von Anfang an glaube ich echt gut hinbekommen haben. Z.b. Stadtbesuche,ä (wir leben sehr ländlich), viele Mensche, neue Umgebungen o.Ä. sind natürlich immer gewissermaßen Stress weil viel und neu, aber ich empfinde sie nicht als übermäßig gestresst, sie kommt mit Platzzuweisungen auch echt schnell runter, schläft in Restaurants tief und fest, ist eigentlich immer gut ansprechbar, nicht übermäßig angespannt oder am hecheln.... man merkt natürlich schon, dass sie nach solchen Ausflügen platt ist und viel verarbeiten muss aber das ist ja auch normal. Und grundsätzlich ist natürlich ein Pudel tendenziell empfänglicher für Reize als vielleicht ein Bernhardiner (no shame und natürlich ist das individuell aber es gibt ja schon einfach rassebedingte Unterschiede). Auf der anderen Seite weiß ich natürlich auch nicht wie es wäre, wenn (falls IBD vorliegt) sie keine Bauchbeschwerden hätte... kann schon sein, dass sich bei einer guten Behandlung nochmal was verändert
Wasserzufur ist glücklicherweise gar kein Thema, trinken geht und ging immer gut, wenigstens was
@Gero Wie habt ihr denn die Futterumstellung bei Mia gemacht? Eingeschlichen und nach und nach die Zusätze nach Bedarf dazu oder hattet ihr da zu Beginn mal eine Beratung?
Und eure Erfahrungen mit der Ernährungsberatung bei Gero hören sich ja wirklich ganz grauenhaft an
Mit Bioresonanz hatte ich auch schon gedanklich gespielt, auch hier gibt es halt diese und jene Erfahrungen... hier im Forum hatte irgendwann mal gelesen, dass es da auch schon ziemliche Reinfälle gab... letztendlich ist es ein Probieren und den eigenen Verstand nicht ganz ausschalten und alles stumpf befolgen, was Fachleute sagen.
Ich weiß gar nicht genau wie gut man so eben differenzieren kann zwischen Unverträglichkeiten und IBD ohne Biopsie...ach es ist einfach ein riesen großes 'Vielleicht' und 'Möglicherweise'
Ich konnte bisher ehrlich gesagt gar nichts ausmachen, von dem ich eine Unverträglichkeit vermute... absolut gar nichts. Es hat sich nie vermehrt/immer bei einer Proteinquelle gezeigt sondern immer wiederkehrend. Ganz egal, was Iva gefressen hat... und in schlechten Phasen ging auch keine Schonkost (Hühnchen + Reis)
Kann sein, dass sie auf irgendwas davon allergisch reagiert hat, auf was anderes allergisch reagiert hat und daher Chaos in Magen und Darm war oder halt doch IBD...
Sorry für meine chaotischen Antworten, das spiegelt meine aktuelle Verwirrung wieder
Nichts destotrotz, seit Sonntag frisst das Tier gut und gerne, einfach so, ohne anbetteln und sogar den gesamten Napf, seit dem kein Erbrechen, kein Grasfressen, kaum noch Juckreiz, insgesamt wieder fit und lebhaft
Najaaa positiv bleiben
Re: Iva und das leidige Futterproblem
nur kurz zur Futterumstellung - unser Hund vor Luna war ein Löwchen, sie hatte Aufgrund von Allergien massive Probleme mit Magen- und Darmschleimhaut.
Der Chef der Tierklinik in der wir mit ihr damals waren hat gesagt, sofort umstellen auf Hills z/d ohne langsames daran gewöhnen wie man es sonst macht. Das hat auch gut geklappt und eine Zeit lang haben wir es ausschließlich gefüttert.
Luna verträgt zum Glück alles ausser Gluten, sobald sie eine Nudel bekommt, ein Stück Pfannkuchen oder so was bekommt sie massiv Durchfall, der dann aber auch super schnell wieder weg ist. Aber das ist ja auch kein Problem in der Fütterung.
Der Chef der Tierklinik in der wir mit ihr damals waren hat gesagt, sofort umstellen auf Hills z/d ohne langsames daran gewöhnen wie man es sonst macht. Das hat auch gut geklappt und eine Zeit lang haben wir es ausschließlich gefüttert.
Luna verträgt zum Glück alles ausser Gluten, sobald sie eine Nudel bekommt, ein Stück Pfannkuchen oder so was bekommt sie massiv Durchfall, der dann aber auch super schnell wieder weg ist. Aber das ist ja auch kein Problem in der Fütterung.
Liebe Grüße von der Alb
Lailo mit Großpudel Luna
Lailo mit Großpudel Luna
Re: Iva und das leidige Futterproblem
Guten Morgen,
bei Mia war es mit dem Futter/den Symptomen ähnlich wie bei Iva - EIGENTLICH schien sie Alles gut zu vertragen, zeigte aber so gut wie täglich Bauchschmerzen und Unwohlsein (extremstes Grasfressen, Unruhe, nicht wirklich gutes Schlafverhalten - immer wieder schreckhaft hochkommen und bei Neuem/Ausflügen war sie zwar interessiert aber man merkte ihr die Unsicherheit/Nervosität klar an).
Und das lag Alles nicht am unruhigen Lebensstil bei uns, wir sind Rentner und haben einen relativ ruhigen Lebensstil. Die Gassizeiten sind immer gleich und auch die Fütterungszeiten, wir nehmen die Hunde beim Gang in die Stadt nicht mit und Urlaub (1-3 x im Jahr) machen wir wegen der Hunde immer am gleichen Strand in Dänemark.
Die Futterumstellung habe ich von jetzt auf gleich gemacht - sowie das bestellte Futter eingetroffen war gabs NUR noch dieses Futter.
Und Miechen, die sonst Trofu selten mal nahm/mochte futterte das Trofu von Lupovet ohne Probleme sofort.
Wurde wahrscheinlich unterstützt vom Sauerkraut (ich bin bis heute fassungslos dass sie SAUERKRAUT roh frißt
) und dem Limburger welche ich in superkleinen Stückchen im Trofu verteilte.
Aber sie machte tatsächlich vom ersten Tag an keinerlei Schwierigkeiten bei dem neuen Futter. Und sie frißt das TAPIOVO (vegetarisch) am liebsten
Ihr Output ist mit dieser Fütterung super geworden, nicht mehr ewig so sehr weich, ihr Mundgeruch ist besser geworden und sie hat nicht mehr so viele Schuppen (obwohl ich nicht verstehe ob es einen Zusammenhang zwischen IGOR und Schuppen gibt - aber ihre Schuppen - und sie hatte immer viele - sind weg).
Das Erde-fressen trat bei Gero eine Zeitlang und auch bei Mia öfter auf - ich habe dann über einige Wochen täglich Heilerde ins Futter gegeben und dann war das mit dem Erde-fressen wieder weg. Das Grasfressen blieb aber.
Bei der Gabe von Heilerde muss man allerdings aufpassen wenn Hund Medikamente kriegt - die Heilerde "filtert" die sozusagen raus. Man muss die Medis und die Erde mit 2 Stunden Abstand geben.
bei Mia war es mit dem Futter/den Symptomen ähnlich wie bei Iva - EIGENTLICH schien sie Alles gut zu vertragen, zeigte aber so gut wie täglich Bauchschmerzen und Unwohlsein (extremstes Grasfressen, Unruhe, nicht wirklich gutes Schlafverhalten - immer wieder schreckhaft hochkommen und bei Neuem/Ausflügen war sie zwar interessiert aber man merkte ihr die Unsicherheit/Nervosität klar an).
Und das lag Alles nicht am unruhigen Lebensstil bei uns, wir sind Rentner und haben einen relativ ruhigen Lebensstil. Die Gassizeiten sind immer gleich und auch die Fütterungszeiten, wir nehmen die Hunde beim Gang in die Stadt nicht mit und Urlaub (1-3 x im Jahr) machen wir wegen der Hunde immer am gleichen Strand in Dänemark.
Die Futterumstellung habe ich von jetzt auf gleich gemacht - sowie das bestellte Futter eingetroffen war gabs NUR noch dieses Futter.
Und Miechen, die sonst Trofu selten mal nahm/mochte futterte das Trofu von Lupovet ohne Probleme sofort.
Wurde wahrscheinlich unterstützt vom Sauerkraut (ich bin bis heute fassungslos dass sie SAUERKRAUT roh frißt
Aber sie machte tatsächlich vom ersten Tag an keinerlei Schwierigkeiten bei dem neuen Futter. Und sie frißt das TAPIOVO (vegetarisch) am liebsten
Ihr Output ist mit dieser Fütterung super geworden, nicht mehr ewig so sehr weich, ihr Mundgeruch ist besser geworden und sie hat nicht mehr so viele Schuppen (obwohl ich nicht verstehe ob es einen Zusammenhang zwischen IGOR und Schuppen gibt - aber ihre Schuppen - und sie hatte immer viele - sind weg).
Das Erde-fressen trat bei Gero eine Zeitlang und auch bei Mia öfter auf - ich habe dann über einige Wochen täglich Heilerde ins Futter gegeben und dann war das mit dem Erde-fressen wieder weg. Das Grasfressen blieb aber.
Bei der Gabe von Heilerde muss man allerdings aufpassen wenn Hund Medikamente kriegt - die Heilerde "filtert" die sozusagen raus. Man muss die Medis und die Erde mit 2 Stunden Abstand geben.
Liebe Grüße - Eveline mit Gero und Mia
Re: Iva und das leidige Futterproblem
Hallöchen,
Falls wir es schaffen Iva in der nächsten Zeit mal richtig stabil zu bekommen, bin ich sehr gespannt, ob ich doch Veränderungen an Ihrem Wesen bemerken...wer weiß, man hat ja den Hund nur im schlechten Vorher-Zustand quasi als Referenz...
Wir waren heute nochmal bei der TÄ zur B12 Injektion, sie hat noch ein Cytopoint gespritzt, was gegen den Juckreiz helfen soll, ca 4-6 Wochen lang. Ich hatte auch gelesen, und die TÄ hat es mir heute auch so bestätigt, Darm und Haut hängen eng zusammen, ist bei Menschen auch so. Und daher ist der Juckreiz bei Iva auch durch die vermutete IBD ausgelöst worden. Der hatte jetzt in den letzten Tagen wieder deutlich zugenommen, vermutlich nachdem das kurzzeitige Cortison von letztem Freitag nicht mehr gewirkt hat. Damit kann ich mir gut vorstellen, dass die Schuppen bei Mia auch dadurch bedingt gewesen sein könnten?
Wir haben es jetzt mal so vereinbart, dass wir versuchen Iva für ein paar Monate stabil zu kriegen, dazu beim Hills und nachts beim RC Anallergenic Futter zu bleiben. Solange sie keine Magen/Darm Auffälligkeiten hat, Futterverweigern oder Bauchweh auftreten, bleiben wir dabei. Und sobald davon was auftritt bekommt sie für eine Weile Cortison. Zunächst ohne Biopsie, die Chancen stehen wohl gut, dass Cortison für eine Zeit ausreicht, da es letzte Woche sofort sehr gut wirkte
Damit wird erstmal Ruhe geschaffen und wir schauen, wie sie eingestellt werden muss. Dann wissen wir sozusagen, was im Akutfall ihre individuelle Notfall-Medikation ist. Finde ich nachvollziehbar. Dann darf man rumprobieren mit Futter, mit Unverträglichkeiten testen, weil wir eben direkt reagieren können, wenn es einen Schub auslöst.
Das Vorgehen erscheint mir sinnvoll (sofern man das als Laie beurteilen kann
). Und ich bin deutlich beruhigter, weil ich das Gefühl habe, dass es einen guten Fahrplan gibt, das entlastet ungemein. Es ist schon Wahnsinn, wie belastend solche Sachen sind....
Dann habe ich auch genug Zeit, mir in Ruhe Gedanken zu machen, was das Futter angeht.
Danke für den Tipp mit der Heilerde! Die habe ich sowieso noch da, das probiere ich auf jeden Fall aus
Falls wir es schaffen Iva in der nächsten Zeit mal richtig stabil zu bekommen, bin ich sehr gespannt, ob ich doch Veränderungen an Ihrem Wesen bemerken...wer weiß, man hat ja den Hund nur im schlechten Vorher-Zustand quasi als Referenz...
Wir waren heute nochmal bei der TÄ zur B12 Injektion, sie hat noch ein Cytopoint gespritzt, was gegen den Juckreiz helfen soll, ca 4-6 Wochen lang. Ich hatte auch gelesen, und die TÄ hat es mir heute auch so bestätigt, Darm und Haut hängen eng zusammen, ist bei Menschen auch so. Und daher ist der Juckreiz bei Iva auch durch die vermutete IBD ausgelöst worden. Der hatte jetzt in den letzten Tagen wieder deutlich zugenommen, vermutlich nachdem das kurzzeitige Cortison von letztem Freitag nicht mehr gewirkt hat. Damit kann ich mir gut vorstellen, dass die Schuppen bei Mia auch dadurch bedingt gewesen sein könnten?
Wir haben es jetzt mal so vereinbart, dass wir versuchen Iva für ein paar Monate stabil zu kriegen, dazu beim Hills und nachts beim RC Anallergenic Futter zu bleiben. Solange sie keine Magen/Darm Auffälligkeiten hat, Futterverweigern oder Bauchweh auftreten, bleiben wir dabei. Und sobald davon was auftritt bekommt sie für eine Weile Cortison. Zunächst ohne Biopsie, die Chancen stehen wohl gut, dass Cortison für eine Zeit ausreicht, da es letzte Woche sofort sehr gut wirkte
Damit wird erstmal Ruhe geschaffen und wir schauen, wie sie eingestellt werden muss. Dann wissen wir sozusagen, was im Akutfall ihre individuelle Notfall-Medikation ist. Finde ich nachvollziehbar. Dann darf man rumprobieren mit Futter, mit Unverträglichkeiten testen, weil wir eben direkt reagieren können, wenn es einen Schub auslöst.
Das Vorgehen erscheint mir sinnvoll (sofern man das als Laie beurteilen kann
Dann habe ich auch genug Zeit, mir in Ruhe Gedanken zu machen, was das Futter angeht.
Danke für den Tipp mit der Heilerde! Die habe ich sowieso noch da, das probiere ich auf jeden Fall aus

