@samsi: das hört sich sehr ähnlich an, wie bei uns... der Kipppunkt, ab dem es dann komplett egal ist, was man anbietet
Iva bekommt aktuell aber gar nichts anderes als dieses Trockenfutter, um eben vermutete Unverträglichkeiten rauszufinden. Normalerweise gibt es morgens zwischen 9 und 10 Uhr Frühstück nach dem Spaziergang, nachmittags einen Snack (aktuell eben nur Trockenfutter angerichtet in Altpapier zum raussuchen
Ein zweiter Hund bringt leider auch nichts, auch wenn ich das gehofft hatte
Danke nochmal zu den Tipps zu IGOR und IBD! Das wird dann wohl das nächste Rabbit Whole in das ich abtauche
Allergietest wurde noch nicht gemacht nein! Pollen denke ich auch eher nicht aber klar, könnte auch sowas wie Futtermilben oder sonstiges in der Umgebung sein! Das wäre evtl auch noch eine Überlegung. Wobei ich nicht sicher bin, ob die Magenbeschwerden, die ja ursprünglich unser Problem waren und noch immer sind, sich damit erklären lassen
Wir waren tatsächlich Sonntag auf Montag Nacht in der Notaufnahme, weil Iva nachts Blutig erbrochen hat. Vorort dann auch komplett blutiger Durchfall...
Sie hat dann was gegen Übelkeit und Schmerzmittel bekommen, weil die Vitalparameter sonst okay waren. Die arme ist ganz schön platt... hat aber gestern wieder ein bisschen gefressen und gut getrunken. Jetzt war ich heute nochmal bei der Haustierärztin zum Nachbesprechen, weil ich es nicht einfach so abtun kann. Sie kratzt sich nach wie vor sehr stark, hat mittlerweile mehrere kleine offene Stellen. Sie frisst das Anallergenic TroFu nach wie vor nur bedingt. Ein zwei Tage geht's, dann wieder gar nicht. Dann das Blut in Stuhl und Erbrochenem...
Jetzt wurde nochmal Blut abgenommen, damit man einfach nochmal akut schaut, ob doch irgendwas auffällig ist und speziell B12, Folsäure, Morbus Addison und Cortison anzuschauen.
Die TÄ hat auch von sich aus IBD angesprochen, was laut ihr nur mittels Biopsie sicher diagnostiziert werden kann?
Jetzt sieht der Plan so aus: Blutuntersuchung abwarten, das z/d Nassfutter von Hills versuchen, ob das besser angenommen wird. Und Gedanken über eine Biopsie machen. Die TÄ hat sich eher dafür ausgesprochen sollte im Blut nichts raus kommen, um eben gezielt therapeutisch einwirken zu können... und bzgl Futter meinte sie, man kann auch selbst kochen für die nächsten 2-3 Monate und eine neue Proteiquelle, die sie noch nie hatte, geben. Da bestehe aber die Gefahr, dass Unverträglichkeiten oder Allergien darauf entwickelt werden, weil der Organismus eben schon so unruhig ist im Moment
Und sie meinte auch, dass man mit Immunsuppressiva arbeiten könnte, um den Körper quasi erstmal wieder in 'Ruhe' zu bekommen. Damit wird aber natürlich keine Ursache gefunden und eine Biopsie könne dann erst wieder nach einigen Wochen gemacht werden, weil dann natürlich erstmal nichts zu sehen ist, wenn alle Entzündungen im Optimalfall bekämpft sind
Ich sags euch, das zerrt schon echt ganz schön an den Nerven. Dieses nicht wissen, was die Ursache ist und dementsprechend so wenig machen zu können, viele Infos die man als medizinischer Laie irgendwie auch nicht ganz so leicht verstehen kann und dazwischen das Hündchen, das sich quält
Frustrierte Grüße
Lisa und Iva





