Iva und das leidige Futterproblem

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Moderator: Andy

Lisa27
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Re: Iva und das leidige Futterproblem

Beitrag von Lisa27 »

Hallo ihr Lieben,

@samsi: das hört sich sehr ähnlich an, wie bei uns... der Kipppunkt, ab dem es dann komplett egal ist, was man anbietet :? Wir haben auch immer versucht darauf zu achten, nicht zu lange Pausen zu haben, was das ganze auf jeden Fall deutlich besser macht! Dinkelzwieback hatten wir tatsächlich auch mal versucht auf den Tipp einer Bekannten hin, einfach damit der Magen ein bisschen was zu tun hat aber Iva findet das bäh :lol: In stabilere Phasen in den letzten beiden Jahren war das auch immer unser Weg, kleine Snacks direkt morgens und zwischendurch, wenn die Pausen länger waren. Das alleine hat leider nicht ausgereicht... ich denke aber das wird nach wie vor so bleiben. Nüchterner Magen ist einfach der Endgegner hier. :keule:
Iva bekommt aktuell aber gar nichts anderes als dieses Trockenfutter, um eben vermutete Unverträglichkeiten rauszufinden. Normalerweise gibt es morgens zwischen 9 und 10 Uhr Frühstück nach dem Spaziergang, nachmittags einen Snack (aktuell eben nur Trockenfutter angerichtet in Altpapier zum raussuchen :lol:) und abends gegen 19/20 Uhr nochmal Trockenfutter, was in der Regel ausgelassen wird :keule: dann stelle ich ihr abends so um 22/23 Uhr das Trofu hin und es bleibt über Nacht stehen. In der Regel frisst sie dann ein bisschen was, meistens steht sie gegen 2 oder 3 Uhr nachts oder so auf und frisst es dann leer. Aber ich sage mal so, klappt aktuell eher kaum bis gar nicht :lol: das einzige, was wirklich für sie scheinbar gut funktioniert, ist das nachts fressen, das hat sie stabil beibehalten seit 2 Jahren... und ansonsten ist es in schlechten Phasen eher immer wieder über den Tag verteilt versuchen, den Hund irgendwie zum Fressen zu bekommen. Beim Gassi, beim Spielen, als Leckerchen für Fellpflege oder sonst irgendwas.

Ein zweiter Hund bringt leider auch nichts, auch wenn ich das gehofft hatte :lol: wur haben regelmäßig einen zweiten Hund da, auch für 1-2 Wochen, da schaut Iva sehr interessiert was der andere frisst und gibt ihres sofort ab :bekloppt:

Danke nochmal zu den Tipps zu IGOR und IBD! Das wird dann wohl das nächste Rabbit Whole in das ich abtauche :roll:

Allergietest wurde noch nicht gemacht nein! Pollen denke ich auch eher nicht aber klar, könnte auch sowas wie Futtermilben oder sonstiges in der Umgebung sein! Das wäre evtl auch noch eine Überlegung. Wobei ich nicht sicher bin, ob die Magenbeschwerden, die ja ursprünglich unser Problem waren und noch immer sind, sich damit erklären lassen :n010:

Wir waren tatsächlich Sonntag auf Montag Nacht in der Notaufnahme, weil Iva nachts Blutig erbrochen hat. Vorort dann auch komplett blutiger Durchfall...
Sie hat dann was gegen Übelkeit und Schmerzmittel bekommen, weil die Vitalparameter sonst okay waren. Die arme ist ganz schön platt... hat aber gestern wieder ein bisschen gefressen und gut getrunken. Jetzt war ich heute nochmal bei der Haustierärztin zum Nachbesprechen, weil ich es nicht einfach so abtun kann. Sie kratzt sich nach wie vor sehr stark, hat mittlerweile mehrere kleine offene Stellen. Sie frisst das Anallergenic TroFu nach wie vor nur bedingt. Ein zwei Tage geht's, dann wieder gar nicht. Dann das Blut in Stuhl und Erbrochenem...

Jetzt wurde nochmal Blut abgenommen, damit man einfach nochmal akut schaut, ob doch irgendwas auffällig ist und speziell B12, Folsäure, Morbus Addison und Cortison anzuschauen.
Die TÄ hat auch von sich aus IBD angesprochen, was laut ihr nur mittels Biopsie sicher diagnostiziert werden kann?

Jetzt sieht der Plan so aus: Blutuntersuchung abwarten, das z/d Nassfutter von Hills versuchen, ob das besser angenommen wird. Und Gedanken über eine Biopsie machen. Die TÄ hat sich eher dafür ausgesprochen sollte im Blut nichts raus kommen, um eben gezielt therapeutisch einwirken zu können... und bzgl Futter meinte sie, man kann auch selbst kochen für die nächsten 2-3 Monate und eine neue Proteiquelle, die sie noch nie hatte, geben. Da bestehe aber die Gefahr, dass Unverträglichkeiten oder Allergien darauf entwickelt werden, weil der Organismus eben schon so unruhig ist im Moment :n010:
Und sie meinte auch, dass man mit Immunsuppressiva arbeiten könnte, um den Körper quasi erstmal wieder in 'Ruhe' zu bekommen. Damit wird aber natürlich keine Ursache gefunden und eine Biopsie könne dann erst wieder nach einigen Wochen gemacht werden, weil dann natürlich erstmal nichts zu sehen ist, wenn alle Entzündungen im Optimalfall bekämpft sind :n010:

Ich sags euch, das zerrt schon echt ganz schön an den Nerven. Dieses nicht wissen, was die Ursache ist und dementsprechend so wenig machen zu können, viele Infos die man als medizinischer Laie irgendwie auch nicht ganz so leicht verstehen kann und dazwischen das Hündchen, das sich quält :|


Frustrierte Grüße
Lisa und Iva

Pudeljungs
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Re: Iva und das leidige Futterproblem

Beitrag von Pudeljungs »

Das hört sich leider momentan alles nicht wirklich gut an. Ich hoffe, ihr findet die Ursache für Ivas Futterproblem. Irgentwas ist da im Argen. Gute Besserung und möge bald die richtige Therapie gefunden sein.

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Iska
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Re: Iva und das leidige Futterproblem

Beitrag von Iska »

Achje, recht gute Besserung :streichel:
das liest sich ja wirklich nicht gut…
viele Grüße
Sybille mit Morris; Fani Flausch, Paule, Olli & Iska im Herzen

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Pat
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Re: Iva und das leidige Futterproblem

Beitrag von Pat »

Ohman, ich drücke die Daumen für die Untersuchungen und das es bald besser geht.

Wir hatten auch mal eine Phase in der wir ausschließlich Schonkost gekocht haben- in Bobbys Fall waren das Kartoffeln mit ein bisschen Huhn. Das zog sich recht lange, irgendwann gabs ein paar Leckerli als Zwischenmahlzeit. Diese Schonkost hat natürlich nicht seinen Bedarf an Nährstoffen und Co gedeckt, aber wir sind ein paar Wochen damit gut gefahren und haben ihn so stabilisieren können um dann super kleinschrittig seinen Körper an sein neues 'richtiges' Futter zu gewöhnen. Ich würde im Zweifel in solchen Phasen immer wieder darauf setzen.
Pat mit Großstadt-Kleinpudel Bobby ♡
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Sämi2
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Re: Iva und das leidige Futterproblem

Beitrag von Sämi2 »

Gute Besserung der Pudeline und starke Nerven den Haltern :streichel:


Hier wohnt bereits der zweite Pudel mit einem überempfindlichen Magen Darmsystem. Gefressen wird und wurde zwar immer aber es gab Darmgeräusche, blutiger Durchfall und exzessives Grasfressen.
Toya wurde trotz dieser Probleme über 17 Jahre alt. Mio wird 12 und kommt unterdessen mit unserem Futtermanegement gut zurecht.
Er bekommt Hills z/d vier mal am Tag. Nach dem Aufstehen gibt es eine Portion eingeweichte Ulmenrinde. Das Futter verfüttere ich immer eingeweicht und angewärmt. Zusätzlich gibt es ein paar z/d treats und am Abend eine veggident Kaustange. Damit haben wir Ruhe in sein Verdauungssystem gebracht.
Auf Allergietests haben wir verzichtet und haben auch keine Ausschlussdiät gemacht.
Liebe Grüsse von Doris mit Mio und Mayle
unvergessen 🌈Sämi, Ronja und Toya🌈

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Gero
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Re: Iva und das leidige Futterproblem

Beitrag von Gero »

Ich würde keine Dinkelzwiebäcke mehr geben - Hunde mit IGOR oder IBD (das hatte Gero´s Vorgänger Sascha) vertragen Getreide nur schlecht. Im schlimmsten Fall löst das Getreide einen neuen Entzündungsschub aus!!

Unser Sascha hat sich 11 Jahre mit dieser blöden IBD rumgequält und bei beiden - IGOR und IBD löst auch Stress neue Entzündungsschübe/Beschwerden aus.

Bei Gero hat die Quälerei (Kratzen, extremer Juckreiz, blutige Haut, ständige Unruhe, nächtliches Wandern uvm.) durch Futter- und Hausstaubmilbenallergie erst ein Ende gefunden als zu meinen eigenen Anstrengungen (Putzen, Putzen,Putzen und Alles waschen was ging) die Immunisierung mit dem Serum kam. Er braucht es lebenslang - aber das ist egal - es hilft darum kriegt er es jeden Monat.
Liebe Grüße - Eveline mit Gero und Mia

Lalilo
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Re: Iva und das leidige Futterproblem

Beitrag von Lalilo »

mit Hills z/d kann man ja Futterallergien herausfinden.

Wenn es allein um Mäkeligkeit geht könnte man Barfello probieren. Luna hat im Herbst 2024 stark abgebaut und immer weniger gefressen, ich habe auch zig Marken ausprobiert, es ging immer am Anfang relativ gut, nach einer Weile hat sie einfach alles verweigert, ich habe Butternut probiert und dann -als wir die Diagnose schon hatten- Barfello, das Barfello war ein richtiger Gamechanger. Das Futter hat sie als erstes wieder gerne gefressen, das war eine wahre Freude.

Inzwischen frisst sie wieder alles, aber das Barfello hat ihr die Freude am Fressen zurück gebracht.

Falls MA im Raum steht, melde dich gerne, beim typischen MA gibt es hohe Kalium und niedrige Natrium Werte im Blut, atypischer MA Verdacht ergibt sich am Cortisolwert bei beidem erfolgt die Diagnose über den ACTH Test.
Liebe Grüße von der Alb
Lailo mit Großpudel Luna

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