Enno - und die Feuerwehr

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Xanny
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Re: Enno - Update Lulu

Beitrag von Xanny » Fr Mai 04, 2018 3:41 pm

Vielen Dank für Eure Nachrichten und guten Wünsche für Lulu. Lulu geht es ganz langsam besser. Ich denke, dass das Novalgen angeschlagen hat. Sie ist nicht mehr so warm und auch schon aktiver. Ich sehne aber diese Zahnreinigung herbei, in der Hoffnung, dass sie danach keine Schmerzen mehr haben wird. Irgendwie mache ich mir Vorwürfe, dass ich die Zahnreinigung nicht schon früher veranlasst habe; ich Rabenmutter :(

Morgen steht eigentlich die Zusammenführung meiner Hunde mit der Nachbarshündin auf neutralem Boden meiner Hundeschule auf dem Plan. Denn sowohl Roxi als auch die Nachbarshündin sehen den Zaun eher als sportliche Herausforderung denn als Abgrenzung des Grundstücks an. Und bislang klang das Aufeinandertreffen am Zaun immer sehr dramatisch. Ich muss mal sehen, wie es Lulu morgen geht. Ansonsten würde ich sie zwar mitnehmen, aber ungern mit der Nachbarshündin zusammen laufen lassen. Gut, dass ich mich dabei auf die Erfahrung und Kenntnisse unserer Trainerin verlassen kann :) .

Seit zwei Tagen habe ich das Gefühl, dass Enno wieder ein kleiner Welpe ist. Er tobt rum, wie mit neun Wochen, als er zu mir und meinem Rudel kam. Zudem scheint er seit neuestem Bohnen in den Ohren zu haben. Eine Kollegin mit Hund nahm bei dieser Beschreibung das böse "P-Wort" in den Mund: Pubertät :shock: Na dann, auf zur nächste Herausforderung ... :keule:
Kerstin mit Leo, Lulu, Roxi und Enno :)

Xanny
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Enno - oder ein Sonnensonntag auf der Terrasse

Beitrag von Xanny » So Mai 06, 2018 7:39 pm

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Leo braucht grundsätzlich seinen eigenen Stuhl :mrgreen: Roxi verkrümelt sich lieber neben den Stuhl :D

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Auf dem Bauch des Bruders meines Frauchens liegt es sich doch recht bequem, oder Lulu :lol:

Und hier bin ich, Enno:
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Kerstin mit Leo, Lulu, Roxi und Enno :)

Gero
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Re: Enno

Beitrag von Gero » Mo Mai 07, 2018 3:59 am

Schöne Fotos - sieht nach einem entspannten Nachmittag aus!

Xanny
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Re: Enno

Beitrag von Xanny » Mo Mai 07, 2018 12:32 pm

Ja, es war ein entspannter Nachmittag, was aber auch daran lag, dass meine Nachbarn mit ihrer Hündin nicht in ihrem Garten waren. Meine Nachbarn, insbesondere meine Nachbarin, gehen mir ganz gewaltig auf die Nerven. Was sie sich alles in den letzten Monaten geleistet haben und selbstverständlich sind wir, vor allem ich mit meinen Hunden, daran Schuld, dass sich ihr einstiges Paradies - ihr Garten - in eine Hölle verwandelt hat. Sorry, aber ich muss diesen ganzen Mist einfach mal loswerden und dafür muss ich etwa ausholen:
Die Nachbarn haben erst vor ein paar Jahren das Haus neben meinem Elternhaus gekauft. Zu der Zeit habe ich noch im Ruhrpott bzw. im Münsterland gewohnt. Vor gut vier Jahren haben mein Bruder und ich meinen Eltern das Haus abgekauft. Meine Eltern haben Wohnrecht auf Lebenszeit und mein Bruder bwohnt in dem Haus eine eigene Wohnung. Vor drei Jahren habe ich dann einen Job ganz in der Nähe von meinem Elternhaus gefunden und was liegt da näher, als in sein eigenes Haus zu ziehen?! So wohne ich jetzt mit meinen vier Hunden in einer eigenen Wohnung mit meinem Bruder und meinen Eltern und ihren zwei Hunden unter einem Dach.
Meine Nachbarn waren immer schon etwas komisch. Sie haben sich hinter ihren Pflanzen richtig eingeiigelt und mäkelten an allen Nachbarn rum, die sie in ihrer Ruhe störten. Sie haben auch eine Hündin, die sich nicht mit jedem Hund verträgt. Solange die Mäkeleien nicht direkt uns betafen, haben wir uns eher darüber lustig gemacht.
Das hat sich aber geändert, seit dem es Krach mit meinen beiden Hündinnen und ihrer Hündin am Zaun gibt. Bislang war nämlich ihre Hündin munter über den Zaun in unseren Garten gesprungen, wenn die Hunde meiner Eltern draußen waren. Das ist jetzt nicht mehr so ohne weiteres möglich. Also sollte ein anderer, höherer Zaun her. Nun waren wir so frech und haben uns ihren Vorstellungen widersetzt. Daraufhin haben sie ihren Zaun erhöht und blickdicht verkleidet. Der Krach am Zaun blieb.
Hinzu kamen dann die Beleidigungen von der Nachbarin: meine Hunde wären nicht erzogen; würden ihre Hündin beißen; wenn ich nicht mit Hunden umgehen könnte, warum habe ich dann so viele; etc. Nachdem Roxi auch mal über den Zaun in Nachbarsgarten gehüpft und es dort zu einer Auseinandersetzung mit deren Hündin kam, wurde meine Hündin einfach in unseren Garten im buchstäblich hohen Bogen zurück geschmissen. Gott sei Dank landete sie auf der Tanne, so dass die Landung abgefedet wurde und ihr nichts passiert war. Als Nachgang zu diesem Vorfall erhielt ich eine Anzeige vom Ordnungsamt, dass meine Hündin gefährlich sei. Meine Nachbarn hatten mich also angezeigt. Das Ordnungswidrigkeitsverfahren wurde eingestellt, nachdem ich offensichtlich nachweisen konnte, dass Roxi NICHT gefährlich ist!
Um den Steit mit den Nachbarn in den Griff zu bekommen, habe ich den Dorfschlichter angerufen. Dieser riet mir, die Nachbarn einfach zu ignorieren. Das tat ich dann auch. Der Krach am Zaun blieb und irgendwann hüpfte ihre Hündin über den bereits erhöhten Zaun in unseren Garten. Ich weiß nicht, was Lulu gemacht hat, aber die Hündin zog mit eingezogenen Schwanz ab. Nun behauptet die Nachbarin, Lulu hätte ihre Hündin zu diesem Zeitpunkt gebissen. Sie wären nur nicht zum Tierarzt gegangen, weil ihre Hündin ja über den Zaun gesprungen war. Dennoch erzählen sie allen, die es hören wollen, dass Lulu ihre Hündin gebissen hat.
Es gab auch mal einen Versuch, dass sich ihre Trainerin die Situation am Zaun mal ansieht. Leider musste ich den Termin aus beruflichen Gründen kurzfristig absagen. Warum sich dann die Tainerin auch nicht mehr bei meinen Nachbarn gemeldet hat, kann ich nicht sagen. Es ist aber natürlich meine Schuld, dass die Trainerin sich nicht mehr bei ihnen meldet.
Vor ein paar Wochen erhielten wir dann ein Brief von ihrer Anwältin, weil unser Abflussrohr über ihr Grundstück laufen würde. Da wir uns ziemlich sicher waren, dass das Rohr von unserem Grundstück direkt in die öffentliche Kanalisation mündet, habe ich - das gebe ich zu - sehr provozierend auf das Schreiben geantwortet und gebeten, dass sich meine Nachbarn doch eine andere tagesfüllende Aufgabe suchen und uns endlich in Frieden lassen sollten. Die Nachbarn sind beide nicht bzw. nicht mehr berufstätig; sind also den lieben langen Tag Zuhause. Und was kam heraus: natürlich lief unser Abflussrohr nicht über ihr Grundstück. Sie haben sich entschuldigt und ich dachte, dann bin ich mal so nett und schlage vor, dass sich unsere Hündinnen auf neutralem Boden annähern.
Und so organisierte ich eine Zusammenführung unter Anleitung einer Trainerin von unserer Hundeschule in einem Auslauf der Schule. Samstag war es dann soweit. Da ich immer mehrere Hunde zum Taining mitnehme, konnte ich mich nicht nur um meine Nachbarn kümmern. Die haben die Gelegenheit ergriffen, und haben über mich bei meiner Trainerin abgelästert: ich wäre mit meinen Hunden an allem Schuld, meine Hunde wären nicht erzogen, ich würde jegliche Schlichtungsversuche ablehnen, etc., etc. Sie haben jedes einzelne Ereignis aufgezählt und ich war natürlich immer die Schuldige! Ich bekam das ganze immer nur am Rande mit, aber das was ich dann hörte, brachte mich wieder auf 180. Anstelle etwas zu sagen, halte ich in diesen Situationen leider lieber den Mund. Schließlich wollten wir doch die Vergangenheit vergessen und für ein friedliches Zusammenleben am Zaun sorgen.
Dass sie mich gegenüber meiner Trainerin so schlecht gemacht haben, beschäftigt mich noch heute und ich könnte vor Scham und Wut heulen. Ich Blödmann halte mich aber weiterhin an unsere Abmachung und gehe brav mit meinen Hündinnen mit ihrer Hündin trainieren. Und natürlich hat meine Nachbarin die ultimativen Tipps für mich, wie ich meine Hündin erziehen soll. Ich wünschte, ich hätte auf ihre Besserwisserei mal eine passende Antwort. Ich fühle mich dann aber wieder in die Defensive gedrängt und meine, mich rechtfertigen zu müssen.
Fazit: Bevor unsere Nachbarn einzogen, hatten wir das Paradies. Nun haben wir quasi die Hölle ... :(
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Re: Enno

Beitrag von Pinch » Mo Mai 07, 2018 3:05 pm

ja, Nachbarschaftsstreit kann einem ziemlich zusetzen. Ich finde toll, dass du weiter trainierst. Was wäre, wenn du klingelst und die Nachbarin zur Rede stellst über das, was du in der Hundeschule gehört hast. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es Wunder wirkt die Leute auf ihr Gerede anzusprechen. Frag sie doch mal wie sie sich euer Zusammenleben am Zaun zukünftig vorstellt.Wenn das alles nicht hilft, würde ich blühendes Gebüsch an den Zaun Pflanzen und mich daran erfreuen. Die Idee diese Kontaktaufnahme zu ignorieren, ist auch nicht verkehrt, denn auf Dauer will niemand in einen leeren Briefkasten investieren. :streichel:
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Re: Enno

Beitrag von Xanny » Mo Mai 07, 2018 4:17 pm

Danke, Petra, für die Anregungen :)

Ich möchte am kommenden Samstag noch mal mit meiner Trainerin sprechen, um zu erfahren, was sie denn alles über mich erzählt haben. Dann ist es sicherlich sinnvoll, sie darauf noch mal anzusprechen, denn wenn meine Nachbarin nicht aufhört, mich weiter gegenüber Dritten schlecht zu machen, dann kann ich mir mein Entgegenkommen eigentlich sparen und mit meinen Hunden alleine trainieren. Dann sollen sie sich halt einmauern und vielleicht noch Stacheldraht auf den Zaun setzen, damit sie in Ruhe in ihrem Garten sitzen können, ohne Angst zu haben, dass ihre Hündin in unseren Garten hüpfen könnte.

Gestern saßen wir auf der Terasse und stellen fest, dass wir uns fühlen, als ob wir an der "Zonengrenze" wohnen würden. Ein Mauerstück zu unserer Seite hin haben sie bereits gezogen und auf ihrem Zaun haben sie nun solche schrägen Teile draufgesetzt, durch welche ein Draht gezogen werden kann. Die Schräge neigt sich Gott sei Dank zu ihrer Seite. Und dann guckt meine Nachbarin unauffällig, wie sie hofft, vom Balkon in unseren Garten und um zu kontrollieren, ob ich mich dann auch an die Trainingsanweisungen halte. Das alles erinnert mich ganz stark an DDR und Stasi ....
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Re: Enno

Beitrag von Xanny » Di Mai 08, 2018 8:43 pm

Ok, bei diesem Wetter den Futterbeutel und die Kamera an den Gürtel geschnallt - sieht super wichtig aus :frech: - und mit den Hunden zum Pfotenbaden an die Au:
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Komm schon, Du bist zu langsam Frauchen ... :mrgreen:
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Roxi nutzt die Schleppleine schamlos aus und geht auf Entdeckungstour ...
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da muss doch irgendetwas im Gras versteckt sein ... :?
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und wie komme ich jetzt zurück zu Frauchen :n010:
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Nass aber glücklich :D
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Ähhh, was is das denn ...
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hast Du das auch gesehen, Roxi :n010:
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Und jetzt raufen ...
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:keule:
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:fechten:
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Danach ein gemeinsames Bad in der Au
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:wav:
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ja, Roxi ist da auch auf dem Bild ...
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Das war schön, Frauchen :mrgreen:
Kerstin mit Leo, Lulu, Roxi und Enno :)

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Re: Enno - oder die Frage, warum Hunde nicht staubsaugen können

Beitrag von Xanny » Do Mai 10, 2018 8:28 am

Ich lege gerade die Wäsche zusammen, da schaut mich Enno von der Seite mit dem Blick an, der sagt: "Ey Frauchen, mir ist langweilig, komm spielen :D :!: ". "Tja, Enno" denke ich "wenn Du mich nicht immer anspringen und zur Abwechslung mal mit sauberen Pfoten nach Hause kommen würdest oder die Wäsche schon zusammen gelegst hättest, dann könnte ich jetzt mit Dir spielen".
Das wäre doch mal `ne Maßnahme. Meine Vierbeiner haben den lieben langen Tag nichts anderes zu tun, als faul auf dem Sofa bzw. Sessel zu liegen. Sie müssen sich noch nicht einmal darum kümmern, ihr Futter zu besorgen. Auch das bekommen sie von mir noch kredenzt. Da könnten sie doch mal zur Abwechslung den Staubsauger schwingen, Wäsche zusammenlegen, Aufräumen und für mich das Abendbrot machen, damit ich mich an den gedeckten Tisch setzen kann, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme. Sowas wie Aufgabenverteilung: ich verdiene die Brötchen und die Hunde schmeißen den Haushalt.
Eins weiß ich zuminest: im nächsten Leben werde ich HUND und zwar bei mir :!: :lol: :mrgreen:
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Re: Enno - oder die Frage, warum Hunde nicht staubsaugen können

Beitrag von Pinch » Do Mai 10, 2018 11:37 am

:lol: :lol:
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Re: Enno - Sorgenhund Lulu

Beitrag von Xanny » Fr Mai 11, 2018 4:07 am

Meine kleine Lulu kommt nicht zur Ruhe: erst dieses ominöse Fieber, was wir auf Bauchaua geschoben haben, dann hat sie am Dienstag in Narkose vorsorglich die Zähne gereinigt bekommen, abends hat sie sich am Futter veschluckt und schrie fürchterlich, und heute Abend will sie mit den anderen raus in den Garten rennen, als Tollpatsch Enno wohl auf sie getreten ist. Jedenfalls schrie sie wieder auf und humpelte sofort rein. Sie mag das rechte Hinterbein nicht richtig aufsetzen. Ich habe das Bein abgetastet und vorsichtig gestreckt und die Gelenke bewegt. Die Gelenke scheinen alle In Ordnung zu sein, aber ich fürchte, dass die Oberschenkelmuskulatur etwas abbekommen hat. Wenn ich dort leicht massiere, zuckt sie etwas.

Und dann soll ich derzeit mit ihr streng sein: sie soll ja nicht mehr am Gartenzaun patrollieren, beim Erblicken eines Tieres im Fernsehen soll sie nicht mehr zum Fernsehen springen und dort Krach machen - jetzt gibt es dafür einen Spritzer aus der Wasserflasche -, und sich gegenüber anderen Hunden an der Leine benehmen. Dafür hatte sie letzten Samstag in der Hundeschule ja schon ordentlich Bekanntschaft mit der Wasserflasche gemacht.

Aber wenn sie Schmerzen hat, dann mag ich sie nicht auch noch mit der Wasserflasche maltretieren. Das hinterlässt bei Ihr nämlich doch einen bleibenden Eindruck. Gut ist jedenfalls, dass sie auch heute Abend wieder Schutz bei mir gesucht hat. Zunächst hatte ich sie mir auf den Schoss genommen, weil sie am ganzen Körper zitterte und angefangen, sie vom Nacken zur Schwanzwurzel auszustreichen. Das muss ihr so gut getan haben, denn als ich sie woanders hinlegen wollte, kam sie prompt wieder auf meinen Schoss gekrochen.

Eigentlich ist Lulu so tough, aber momentan zeigt sie auch ganz deutlich ihre verletzliche Seite.
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Re: Enno - Sorgenhund Lulu

Beitrag von Iska » Fr Mai 11, 2018 8:41 am

achje... gute Besserung.... :streichel:
viele Grüße
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Re: Enno - Sorgenhund Lulu

Beitrag von Pinch » Fr Mai 11, 2018 11:42 am

Ich will mich ja nicht einmischen, aber ist vielleicht eine Option statt mit aversiven Reizen über Meideverhalten (Wasserflasche) positiv über Click für Blick und Zeigen und Benennen zu arbeiten? Viel weniger Stress für den Hund, höhere Erfolgsquote und nachhaltige Einstellungsänderung, statt Angst und Attacke Ruhe und Gelassenheit.
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Re: Enno - Sorgenhund Lulu

Beitrag von Xanny » Fr Mai 11, 2018 1:02 pm

Pinch hat geschrieben:
Fr Mai 11, 2018 11:42 am
positiv über Click für Blick und Zeigen und Benennen zu arbeiten? Viel weniger Stress für den Hund, höhere Erfolgsquote und nachhaltige Einstellungsänderung, statt Angst und Attacke Ruhe und Gelassenheit.
Das ist ein super guter Hinweis! DANKE :D
Ich glaube, mit dem Weg Ruhe und Gelassenheit werden wir langfristig eher ans Ziel kommen, als durch Angst und Attacke. Jedenfalls arbeite ich so mit Roxi: zunächst musste ich mit Roxi eine Bindung aufbauen, damit sie mich ansieht und auf meine Kommandos wartet bzw. bei mir Sicherheit und Anweisung sucht, wenn unsicher wird.
Eine Bindung zu Lulu aufzubauen, ist etwas schwieriger. Sie trifft sehr gerne unabhängige Entscheidungen, weil sie das wahrscheinlich nicht anders kennt. Und ich denke, ich werde jetzt ernsthaft den Rat meiner Trainerin beherzigen und Lulu in der nächsten Zeit nur noch aus der Hand füttern, um so ihren Blick auf mich zu richten und eine Bindung aufzubauen. Über das Futter bekomme ich mein kleine verfressene Lulu am besten.
Wenn nämlich diese Bindung besteht, dann brauche ich die Wasserflasche nicht; dann kann ich ihre Aufmerksamkeit in solchen Situationen auf mich umlenken. So funktioniert es zumindest bei Roxi.
Es braucht mehr Training und Geduld, weil sich der erkennbare Erfolg sich nicht, anders als bei der Wasserflasche, sofort einstellt. Dafür ist der Reiz einer Wasserflasche nicht irgendwann verbraucht, denn Lulu lernt bestimmt irgendwann, dass es doch nur Wasser ist.
Kerstin mit Leo, Lulu, Roxi und Enno :)

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Re: Enno - Sorgenhund Lulu

Beitrag von Hauptstadtpudel » Fr Mai 11, 2018 1:31 pm

Gute Besserung für Lulu! :streichel:
Liebe Grüße, Katja mit Bolle
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Re: Enno und Roxi - oder zwei Helden auf vier Pfoten

Beitrag von Xanny » Mi Mai 16, 2018 9:37 pm

Ich bin heute auf meine beiden vierpfotigen Begleiter besonders Stolz und eigentlich hätten sie sich einen riesen großen, leckeren Knochen verdient. :D
Mir ging es nämlich heute Morgen überhaupt nicht gut. Roxi hat das sofort mitbekommen und ist mir nicht mehr von der Seite gewichen. Sogar beim Zähneputzen lag sie bei mir im Bad, so als ob sie sicher gehen wollte, dass mir nichts passiert. Irgendwie habe ich es dennoch zu meiner Besprechung am Mittag geschafft. Roxi und Enno habe ich zunächst im Auto gelassen. Als später dann doch die Sonne raus kam, musste ich mich entscheiden, die beiden mit in den Besprechungsraum zu nehmen. Und was soll ich sagen, die Zwei haben sich vorbildlich benommen. Ich hatte sie gleich hinter mir angebunden. Roxi kennt das ja schon. Sie hat sich gleich auf der Decke, die ich mit rein gebracht hatte, hingelegt. Enno kam anfangs noch zum Kuscheln. Dann hat er sich aber auch hingelegt. Kein Zetern, kein Zerren, kein Spielen, kein vor Langeweile am Geschirr oder sonst wo kauen, einfach hingelegt. Irgendwann lag er sogar total entspannt auf der Seite. Meine Kollegin kam nicht an ihm vorbei und stieg dann einfach über ihn, ohne dass Enno auch nur mit Wimper gezuckt hat. Das mit nur sieben Monaten? Ich war total beeindruckt. Später musste ich die Zwei für ein paar Minuten alleine im Raum lassen. Hier zu Hause fängt Enno dann manchmal an zu jankern, aber dort, nicht einen Pips. Nichts. Als ich wieder kam, lagen beide auf dem Boden und warteten seelenruhig auf mich. Es kam mir fast vor, als ob sie wüssten, dass sie heute mit Rücksicht auf Frauchen keinen Mist bauen durften. Darum sind die beiden heute für mich meine persönlichen Helden :D
Kerstin mit Leo, Lulu, Roxi und Enno :)

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