Die Liebe zum Essen und das Bellen

Alles, was mit dem Verhalten Eurer Pudel zu tun hat
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sirooris
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Die Liebe zum Essen und das Bellen

Beitrag von sirooris » Do Jul 28, 2016 5:24 pm

Hallo Zusammen :)

Polly ist jetzt 14 Wochen alt und ein toller KP. Leider haben wir trotzdem das ein oder andere Problemchen mit ihr. Eines davon ist definitiv ein richtiges Problem und wir wissen einfach nicht wie wir es in den Griff bekommen sollen. Das andere ist etwas wo ich mir nicht sicher bin ob ich von einem 14 Wochen alten Welpen nicht zu viel erwarte... auf der anderen Seite will ich die Dinge eben früh in den Griff bekommen, dass sie später kein richtiges Problem werden.

Zu dem richtigen Problem:

Sie frisst einfach ALLES. Alles was wir draußen sehen wird in den Mund genommen. Und nicht nur das, sie versucht auch alle zu zerkauen und zu schlucken. Da ist es egal ob es sich um Plastik oder sonst einen Müll handelt. Ihr "Lieblingsfutter" sind Zigarettenstummel. Ich weiß einfach nicht was wir tun sollen. Sie war schon beim Tierarzt gewesen weil sie einen Zigarettenstummel gefressen hatte und zwei Mal hat sie große Stücke Fleisch angeschleppt, die ich ihr noch abnehmen konnte und bei denen zwar von außen nicht sichtbar war, dass sie in irgendeiner Weise etwas schädliches enthalten, aber man weiß ja nie. Den Menschen fällt ja leider heutzutage Vieles ein :( Wenn sie etwas "ganz Besonderes" in ihren Augen gefunden hat, springt sie auch an der Leine rum, dass es fast nicht möglich ist sie zu fassen und presst ihren Mund so fest zu, dass wir es kaum mehr aus ihr rausbekommen. Und wenn wir dann versuchen ihren Mund zu öffnen wird das Erbeutete meistens aus Protest geschluckt :shock: Wir haben die 3,5 Wochen die wir sie haben schon viel versucht mit ihr zu arbeiten, weil das ein Problem von Tag 1 an war. Vor allem versuchen wir mit ihr Tauschgeschäfte zu machen, wenn sie etwas im Mund hat, kombiniert mit dem Wort "Aus", das wir drinnen auch mit Spielzeug üben. Das klappt soweit auch so gut, wenn sie einen Stock oder ein langweiliges Stück Pappe hat. Wenn sie jedoch Plastik, Zigarettenstummel oder verdächtiges Fleisch hat, verhält sie sich wie oben beschrieben und es ist nahezu unmöglich es ihr abzunehmen geschweige denn zu tauschen. Ich weiß nicht mehr, was wir machen sollen, wir wollen doch noch ganz viele Jahr mit ihr verbringen und sie nicht schon vor ihrem ersten Geburtstag an einem Giftköder oder einer Nikotinvergiftung sterben sehen :cry: Wir haben sie draußen wirklich IMMER im blick, aber sie sieht Sachen die wir nicht sofort sehen. Wir haben schon Panik sie irgendwo schnüffeln zu lassen, weil sie plötzlich unter einem Zentimeter Erde verscharrt wieder irgendeinen Müll ausgräbt. Ich bin total verzweifelt. Wir haben schon angefangen sie an einen Maulkorb zu gewöhnen, aber das kann doch auch nicht die Dauerlösung sein. Sie ist ja noch so Klein und wir wollen draußen ja mit ihr üben (und sie mit Leckerchen belohnen) und mit ihr spielen, aber mit Maulkorb geht das alles nicht :( Sie hat draußen einfach IMMER die Nase am Boden und ist am Schnüffeln, es macht kaum Spaß mit ihr raus zu gehen, weil wir immer diese Dauerangst haben. Auch trauen wir uns nicht ihr viel Leine zu geben, weil wir dann ja erst recht nicht mehr sehen was sie macht. Wenn wir auf einer Hundewiese oder im Wald sind und sie frei laufen lassen, funktioniert das so lange, wie wir uns aktiv mit ihr beschäftigen (z.B. Ball spielen oder eine Übung machen). Sobald wir sie jedoch einfach laufen lassen, ohne eine bestimmte Tätigkeit dabei zu verfolgen ist die Nase wieder am Boden und sie im Ernstfall zu weit weg (3,4 Meter sind schon kritisch wenn sie was ganz tolles gefunden hat) um es ihr rechtzeitig abzunehmen. Was sollen wir nur tun?? Ich bin über jeden Rat und jede Hilfe dankbar!!!

Zu dem anderen Problemen, das zum Glück nicht so schwerwiegend ist: Das Bellen. Draußen bellt Polly seit ein paar Tagen fast andauernd. Sie hat am Anfang schon viel gebellt wenn sie unsicher war, aber jetzt bellt sie fast permanent obwohl sie viel ihrer Unsicherheit denke ich schon überwunden hat (sie kennt mittlerweile die meisten Personen / Hunde, die in unserer Nachbarschaft rumlaufen). Manchmal bellt sie ohne dass ich irgendeinen möglichen Auslöser erkennen könnte. Weit und breit kein Mensch und Hund. Dann ist es besonders schwer damit umzugehen, weil ich ja nichtmal weiß, was das Bellen gerade auslöst. Und dann bellt sie eigentlich fast immer, wenn Menschen an uns vorbeilaufen. Heute hat sie z.B. gebellt, weil ein großer Labrador ohne Leine schnell auf sie zugelaufen ist. Da kam auch lautes Gewinsel dazu und sie hat sich panisch zwischen meinen Beinen versteckt. Da versteh ich das Bellen ja vollkommen in dem Moment, weil sie Angst hat. Der Besitzer hat den Labrador dann allerdings an die Leine genommen und die beiden haben sich in Ruhe beschnuppert. Da ist Polly dann zur Ruhe gekommen, hat sich auch neben den Labrador hingelegt und alles war gut. Aber die beiden waren ja an der Leine und irgendwann hat Polly entschieden, sie will jetzt aber mit dem zehnmal so schweren Labrador spielen. So komplett im freien Spiel wollten wir das dann doch nicht zulassen, und da ist sie total ausgerastet. Hat sich in ihr Geschirr geschmissen, ist rumgehüpft und hat bestimmt 2 Minuten am Stück gebellt, ich konnte sie nicht mehr beruhigen :shock: Hab alles versucht, ein paar Schritte weggehen und sie zu mir rufen, sie Sitz oder Platz machen lassen, zu ihr runter gehen und sie streicheln, beruhigend auf sie einreden, es hat alles nichts geholfen. Sie hat gebellt und gebellt. Kann / soll ich dagegen was tun? Oder ist das normal für einen Welpen ihren Alters? Ich hab ja vorher gelesen dass die kleineren Pudelrassen viel bellen, aber sie ist ja immerhin ein KP. Gibt sich das mit dem Alter? Oder sollte ich jetzt was dagegen tun, oder bleibt mir nichts anderes übrig als das Bellen zu akzeptieren? :n010: Es ist ja zum Glück nicht schlimmes oder lebensbedrohliches, aber man will ja doch nicht immer überall Negativ auffallen als die Person mit dem andauernd bellenden Hund :oops:

Ich entschuldige mich jetzt schonmal, dass der Post so lange geworden ist und freue mich auf jede Idee oder Hilfe, die ihr parat habt :)
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Hauptstadtpudel
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Re: Die Liebe zum Essen und das Bellen

Beitrag von Hauptstadtpudel » Do Jul 28, 2016 5:53 pm

Hmm, wegen des Fressens würde ich ihr ein Abbruchsignal beibringen.
In einem Seminar bei Wolfgang Seifert haben wir das mal folgendermaßen geübt:
Ein Leckerchen wird auf den Boden gelegt, dicht neben deinen Füßen, Polly will natürlich da ran, du gibst das Signal (ich habe da ein "äähääh", weil mir das einfach in diesen Situationen am besten spontan über die Lippen kommt :wink: ) und du gehst mit dem Fuß auf das Leckerchen, dass sie nicht rankommt irgendwann sollte sie zu dir aufschauen, dann Lob/Belohnung (falls du clickerst, dann der Click und Belohnung). Das hat bei allen Teilnehmern gut und recht schnell funktioniert.
Im Alltag ist das ÄähÄäh eine super Sache, egal, ob eine fremde Tasche interessant ist oder ich nicht möchte, dass er zu jemandem hinläuft oder an einem Teller schnuppern will...

Tja, das mit dem Bellen ist so eine Sache, mein Bolle bellt (obwohl er ein Großer ist) auch recht gerne und so richtig habe ich es noch nicht geschafft, dass er auf Befehl die Klappe hält.
Da kommen hoffentlich noch andere Tipps.

Wenn sie so ausflippt (ich will aber spielen...!!!), dann erinnert mich das an eine Situation eines Pon-Welpens in der Welpenstunde (habe ich auch schon mal von berichtet), der sich regelrecht in eine Hysterie hineinsteigerte.
Da sollte das Fraule auf die Leine steigen, so dass der Hund noch sitzen, aber nicht mehr das Rumpelstietzchen machen konnte und ihren Hund ignorieren.
Es hat einen Moment gedauert (der einem dann recht lan vorkommen kann), aber der Hund schaffte es so, sich zu beruhigen.
Trösten hat gar keinen Erfolg und Geschnauze (obwohl ich nicht glaube, dass du sowas machen würdest) empfindet der Hund als Aufregung deinerseits, das kühlt ihn dann natürlich auch nicht runter.
Liebe Grüße, Katja mit Bolle
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sirooris
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Re: Die Liebe zum Essen und das Bellen

Beitrag von sirooris » Do Jul 28, 2016 6:08 pm

Danke Katja für deine schnelle Antwort :)

Das mit dem Abbruchsignal ist eine schöne Idee, ich weiß aber nicht ob die in unserem Fall so umsetzbar ist. Wir haben schon "Nein" eingeführt als universelles Abbruchwort für unerwünschtes Verhalten. Das haben wir drinnen so geübt, dass wir ein Leckerli auf die offene Hand gelegt haben, wenn sie hin ist die Hand zugemacht haben und "Nein" gesagt haben. Wenn sie dann mit ihrem Kopf zurück ist haben wir die Hand wieder aufgemacht und sobald sie aufgehört hat zu versuchen es zu bekommen, haben wir sie aus der anderen Hand mit einem anderen Leckerli gelobt. Das haben wir dann bald ausgebaut und ein Leckerli auf den Boden gelegt und Nein gesagt und wenn sie es nicht nimmt sie mit einem anderen Leckerli belohnt.

Das Problem sind aber zwei Dinge: erstens ist draußen alles SO spannend, dass sie auf Durchzug stellt und es ihr sch***egal ist, wenn wir Nein sagen. Was drinnen toll klappt, ist ihr draußen total egal. Das ist ja soweit auch verständlich, ist der Sache an sich aber nicht gerade zuträglich :lol: Das nächste ist, das Nein als Abbruchsignal ja voraussetzt, wir sehen die Dinge vor ihr. Aber das ist wie gesagt gar nicht immer so leicht. Oft geht es schwupps und sie hat was im Mund. Dann versuchen wir mit "Aus" zu arbeiten, was eine etwas andere Bedeutung hat als Nein so wie wir es konditioniert hat: "Gib her was du gerade hast und du bekommst ein Leckerli". Aber wie oben beschrieben klappt das eben nur, wenn sie das Gefundene nicht total toll findet :keule: :cry:

Das mit dem auf die Leine stellen beim Bellen ist vielleicht gar keine schlechte Idee, muss ich mal ausprobieren :)
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Re: Die Liebe zum Essen und das Bellen

Beitrag von Rosinchen » Do Jul 28, 2016 7:23 pm

Sie ist noch soooo klein und Du wirst noch seeehr viel üben müssen, bis Polly, die von Euch eingeübten Signale, generalisieren kann und in den verschiedensten Situationen in verschiedenen Umgebungen umsetzt.
So wie ich das jetzt hier lese, hast Du draußen die Übung, die Du drinnen ja schon begonnen hast, irgendwie übersprungen und statt dessen gleich den "Ernstfall" geprobt.
Bleib doch auch draußen erst einmal bei der Übung mit ausgelegten Leckerli.(Wie drinnen auch.) Und vor allem ganz gezielt in reizarmer und wechselnd reizarmer Umgebung. Erst wenn das sitzt geht es einen kleinen Schritt in der Schwierigkeitsstufe weiter.

Leider sind viele Welpen Müllschlucker vor dem Herrn und man muss sich manchmal fragen, wie sie es schaffen die Welpenzeit schadlos zu überstehen.

Beruhigend ist dass dann doch meistens alles gut geht. :streichel:
Liebe Grüße
Evelyn

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Re: Die Liebe zum Essen und das Bellen

Beitrag von Hauptstadtpudel » Do Jul 28, 2016 8:55 pm

"Nein" finde ich deswegen ein wenig schwierig, weil dieses Wort auch ständig in unserem normalen Sprachgebrauch vorkommt, d.h. sie hört es immer wieder, ohne dass es eine Bedeutung für sie hat.

Das mit dem Tauschen ist gut. Man muss natürlich dann auch einen wirklich hochwertiges Tauschobjekt anbieten, aber da seid ihr inzwischen wahrscheinlich bestens ausgerüstet. :)

Ansonsten schließe ich mich Evelyn an...es dauert, nicht aufgeben. :streichel:
Liebe Grüße, Katja mit Bolle
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drea
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Re: Die Liebe zum Essen und das Bellen

Beitrag von drea » Fr Jul 29, 2016 5:21 am

Hallo sirooris,
Das was du beschreibst, mit dem Fressen von allem was auf der Straße liegt, kenne ich sehr gut. Meine Zwergpudelhündin war so eine, als Welpe. Voll extrem. Ich war auch einige Male beim Tierarzt. Sie hat auch ganz oft Zigarettenstummel bevorzugt.
Ich würde es so wieder machen wie ich es gemacht habe. 5 Meter Leine, und Spaziergänge nur unter konzentrierter Kontrolle, mit absoluter Aufmerksamkeit. Das hat mich damals unheimlich Energie gekostet. Gut wäre, wenn du einige Wurfgeschosse in der Tasche hättest, die rasseln wie ein Schlüssel, nur vom Geräusch her, oder eben ein bestimmtes Geräusch das du dir auswählst, für die Situation wenn sie weiter weg ist und gerade etwas aufnehmen will. Auch sollte das Werfobjekt nicht zu schwer sein, damit sie nicht dabei verletzt wird.
Parallel dazu jeden Tag so oft wie ihr könnt üben. Ich habe mich mit ihr draußen hingesetzt, hatte vorher ohne sie, ein paar eingesammelte Zigarettenstummel in der Tasche und dann ging das üben los.
Meine Hündin neben mich und den Zigarettenstummel vor sie gelegt und sie verführt, sobald sie den Zigarettenstummel anschnüffelte, gab es ein Pfui, und sie sollte zurückschrecken. Dann habe ich ihre Schnauze genommen mit dem Zeigefinger dagegen geklopft (nicht feste) und ihr eindringlich gesagt: "das ist Pfui". Das habe ich x-mal wiederholt, aber mindestens 10 mal am Tag.
Das ging soweit das sie es irgendwann gecheckt, hat das ist was Besonderes. Und dann lag der Z-Stummel wieder vor ihr, sie schnüffelte daran und sie wollte ihn aufnehmen ich pfui und sie ließ es, und zog den Kopf zurück, dann gab es ein Leckerie. Für jedes Kopf zurückziehen auf das Wort Pfui gab es ein Leckerlie.
Wir haben das Täglich 5-10 mal geübt.
Schokolade ist auch so ein Thema, die war auch so ein Kandidat. Schokolade riechen, aber nicht fressen, weil Schokolade Pfui ist. Fürs liegenlassen gabs ganz viel Lob und ein Leckerlie. Sachen die sie aus dem Maul lassen sollte habe ich mit: "gib Aus" betitelt. Das mußt du konditionieren, damit die Befehle sich im Gehirn verankern. Aus ist Maul lockern und öffnen, das muß auch erst mal lange geübt werden. Am besten kaufst du dir ein Gutes Buch darüber, das diese Thematik erfasst. Im Grunde ist es egal welchen Namen der Befehl hat, wichtig ist das es immer derselbe Befehl für dieselbe Handlung ist.
Ich habe meine Zwergin mittlerweile soweit das sie an lecker riechender Hundekacke vorbeigeht ohne etwas davon aufzunehmen, und ich lasse sie auch nicht länger als 5 Sekunden irgendwo schnuffeln. Das hat den Vorteil das sie begriffen hat, das nicht alles was interessant riecht, wichtig ist.
Sie sollte das Wort Pfui, Nein, Aus, mit dem verknüpfen, was sie tut, und das braucht längere Zeit. Und wenn Hinz und Kunz diese Worte gebrauchen oder eben du Nein zu deiner Tochter sagst, betrifft sie das nicht, es sei denn sie will in dem Moment grade einen Z-Stummel fressen. Dann gilt das Nein auch für sie. Weil sie es mit dem Z-Stummel verknüpft hat. Das ist Okay.

Das mit dem Bellen habe ich noch nicht unter Kontrolle bekommen, weder bei meiner Zwergin noch bei meinem Kleinpudel. Und das stört mich sehr. Bei meinem Schäferhund vor vielen Jahren habe ich es hinbekommen. Der hat dann auf Kommando gebellt und sonst nicht. In der Wohnung bellen sie auch nicht, das habe ich hinbekommen, auch nicht beim Klingeln, nur draußen beim Gassi gehen werden andere Hunde angekläfft. Das nervt mich sehr. Aber ich habe noch keine Lösung gefunden. Da arbeite ich noch dran. Ich vermute ich stecke nicht genügend Energie hinein, sonst hätte ich es schon geschafft.

Es mag einem ziemlich anstrengend und langweilig vorkommen, immer wieder dasselbe zu sagen, aber genau das ist das Wichtige. Nach einer Weile gibt es Erfolge und man merkt wie der Hund es begreift und verknüpft.

Und Eure ist ja erst 14 Wochen jung, da müßt ihr noch lange Geduld haben. Ich finde es hat bei meinen Pudels länger gedauert als bei meinem Schäferhund damals, das konditionieren. Ich weiß nur, bei meiner Schwester hat es auch so lange gedauert. Ich erinnere mich an die vielen Telefonate, in denen sie mir erzählte, das sie nicht mehr weiter weiß, und ich ihr Mut machte, und ihr sagte nicht aufgeben immer weiter Einüben, bis der Tag kommt und der Hundi es sich endlich verinnerlicht hat.

Hast du ein Halsband, oder ein Geschirr?


Erst mal Liebe Grüße
Andrea
Zuletzt geändert von drea am Fr Jul 29, 2016 7:13 am, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Die Liebe zum Essen und das Bellen

Beitrag von Spyro » Fr Jul 29, 2016 6:05 am

Ich habe jetzt keinen großen Tipp für euch, jedoch war es mit Noel ähnlich. Heute ist er ein Mann und hebt so gut wie gar nichts mehr auf! Außer mal einer toten Maus :keule: oder einem Regenwurm :twisted:

Mit den Kippen habe ich es so, wie Katja es beschrieben hat gemacht. Aber NICHT als Training an sich, sondern quasi als Belohnung, wenn Noel es "aus" gemacht hat oder wenn er es hat liegen lassen. War ziemlich anstrengend, denn ich musste IMMER das Auge auf Noel haben. :shock: Wenn wir also los sind und Noel ging in Richtung Kippe, dann habe ich (wenn ich schneller mit dem Mund war) unser einzuführendes Abbruchsignal gegeben. Zuerst musste ich NATÜRLICH oft diese Zigaretten Stummel aus ihm rausholen :) Aber es wurde von Kippe zu Kippe immer besser! Hat Noel "aus" gemacht, dann gab es ein "HuiHuiHuiHui", denn Noel ist nicht so der Futter Typ und man bekommt ihn eher durch Lob. Hat Noel es erst gar nicht durch das Abbruchsignal aufgenommen, gab es auch ein HuiHuiHuiHui :mrgreen: Irgendwann verstehen unsere Kleinen, dass man nichts aufsammeln sollte, also Kopf hoch! :streichel:
GLG Noel, Bärbel und A.J. für immer im Herzen

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Re: Die Liebe zum Essen und das Bellen

Beitrag von Iska » Fr Jul 29, 2016 9:45 am

ich fände ein anderes Abbruchsignal einzuführen auch gut... :)
und wünsche Euch gute Nerven :streichel: und viel Erfolg.
viele Grüße
Sybille mit Frollein Fani Flausch
in lieber Erinnerung an Paulchen, Olli & Iska
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Re: Die Liebe zum Essen und das Bellen

Beitrag von sirooris » Di Aug 02, 2016 5:45 pm

Ach, es beruhigt mich zu lesen, dass es anderen auch so geht :) Also wäre natürlich schöner, wenn niemand so einen Müllschlucker als Hund hätte, aber es ist doch beruhigend zu wissen dass man nicht das exotische Exemplar erwischt hat sondern einfach einen ganz normalen Pudelwelpen :)

Vielen Dank für eure ganzen Tipps, dass müssen wir einfach ab jetzt noch viiiel konsequenter üben, auch draußen und mit ganz besonderen Sachen, sowohl die Sachen, die sie liegen lassen soll auch die Dinge mit denen sie belohnt wird :) Ich werde berichten falls sich Erfolge einstellen oder es neue Frustrationserlebnisse gibt :roll:
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