Ist Anton normal oder eben doch kein Pudel???

Alles, was mit dem Verhalten Eurer Pudel zu tun hat
maiki
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Re: Ist Anton normal oder eben doch kein Pudel???

Beitrag von maiki » Mo Apr 18, 2016 4:47 pm

Wow, vielen Dank für die vielen Antworten.
Wahnsinn wie verschieden Pudel doch sein können.
Ja und es stimmt, hier zuhause geht es doch manchmal sehr ruhig zu. In den ersten Wochen war Anton auch noch viel naja ruheloser als jetzt. Ich glaub schon das er sich an unseren Lebensstil schon recht gut angepasst hat. Übungen mit Anton mach ich immer in aller Ruhe. Da werde ich nicht so schnell nervös oder ungehalten (bei meinen Kids bekomme ich das nicht immer so hin. Gut, Anton gibt auch keine frechen Widerworte :lol: )
Hab ich erst heute wieder gemerkt. Mir wurde letzte Woche doch ein Backenzahn gezogen. Jetzt hat sich alles entzündet und ich hab dolle Schmerzen. Mein Mann ist vor der Arbeit ne kleine Runde mit ihm gelaufen. Danach hab ich nur noch auf dem Sofa gelegen und vor Schmerzen gejammert. Anton war super Klasse. Er hat sich auch gelegt oder selbst beschäftigt. Ich bin sooo stolz auf ihn. Mittags kurz im Garten ordentlich Runden flitzen und ein paar mal das Seil holen und er war wieder KO. Gerade bin ich eine kleine Runde gelaufen (da dann doch endlich mal die Medis angeschlagen haben). Im Garten nochmal schnüffeln und rennen. Jetzt liegt er im Körbchen und kaut auf seiner Rinderhaut.
Ich hoffe, das seine ruhige Art so bleibt. Natürlich ist mir bewusst, das es auch noch wieder anders werden kann. Aber ich denke von Grund auf ist Anton eher der vorsichtige und ruhige.
Pudelige Grüße von Maike mit Anton und Fiete

Tico
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Re: Ist Anton normal oder eben doch kein Pudel???

Beitrag von Tico » Di Apr 19, 2016 9:58 am

@ Resa Ja, wirklich witzig, wie unterschiedlich Wahrnehmung ist. Ich habe bereits einige Welpen im Bekannten- und Familienkreis kennenlernt und lerne so ein Verhalten zum ersten Mal kennen. Ganz normal finde ich dieses überängstliche nicht - aber wir üben sehr, ihm möglichst viele Geräusche schönzufüttern etc.
Ursprünglich hatten wir ihn gerne überall mit hinnehmen wollen, leider kläfft er, egal ob im Wald, im Wildpark oder z. B. auf dem Wochenmarkt alles und jeden an, was einfach nur peinlich ist. Und entferne ich mich dann auch noch ein paar Meter zuviel, jault er, als wenn ohne mich der Axtmörder auf ihn los geht. Macht dein Frodo das auch so und du findest das normal?? ....dann hast du wohl einfach viel stärkere Nerven als ich. :? :wink:

Hoffentlich hast du recht und einiges erledigt sich mit der Zeit....

LG Edith
Mit Anton on tour :)

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Re: Ist Anton normal oder eben doch kein Pudel???

Beitrag von Phoebe » Di Apr 19, 2016 10:13 am

Was ich so sehr an unseren Pudelis schätze ist ihre Anpassungsfähigkeit.
Die meisten unserer Löckchen integrieren sich extrem schnell in ihre neue Lebenssituation mit ihrem Menschen :streichel: und finden alles toll, hauptsache sie sind dabei :wink:

Meine Sóley war als Junghündin ähnlich, wie du deinen Anton beschreibst. Einfach nur unkompliziert ... lieb ... süß ... NICHTS hat sie kaputt gemacht, nie geweint wenn wir gegangen sind oder sonst was. Bis heute (5) ist sie einfach nur ne süße Maus. Ich gebe zu im Sport ist das manchmal ein wenig zu süß :wink: da bevorzuge ich die spritzigeren, frecheren Hundetypen. Aber deshalb ist Sóley kein schlechter Sporthund!!!! Ich musste nur lernen mit ihrer ruhigeren Art umzugehen :wink: :streichel: und die Vorteile begreifen und nutzen lernen :wink:

Mit Lumi habe ich genau den Hund im Sport den ich mir wünsche. Flink, wendig, ehrgeizig. Sie will, will, will ... und Genie und Wahnsinn liegen bei ihr manchmal dicht beieinander :lol: meine Aufgabe ist es, das in geordneten Bahnen zu halten. Einerseits soll sie im Agility mal richtig aufdrehen, frech sein, kläffen, rumhopsen ... ABER nicht überdrehen. Stadiness ist ein großes Thema und in meinen Augen total wichtig und fordere ich von ihr auch immer wieder ab. Während Sóley da viel mehr Freiheiten hat. Z.B. das Warten am Start. Da darf sie auch mal einfach loslaufen, weil sie das einfach nie in Frage stellt. Während Lumi immer wieder gesagt bekommen muss, dass sie bitte immer so lang da artig sitzen muss, bis von mir das Auflösekommando kommt :wink:

Aber so aktiv das Lumiteilchen im Agility ist (das habe ich ihr z.T. ja auch so anerzogen, denn das möchte ich ja so), so entspannt ist auch sie daheim. Klar wenn es irgendwo was zu tun gibt ist sie die Erste und wenn sich ihr die Möglichkeit bietet steht sie immer parat :wink: Aber wenn ich mal 3 Tage krank zu Hause auf der Couch liege, liegt auch sie 3 Tage neben mir ohne mit der Wimper zu zucken. Ist mal aufgrund von viel Arbeit nur wenig Zeit für die Hunde, baut sie mir trotzdem nicht die Bude auseinander. Man merkt sie wird dann etwas quengeliger ... und erzählt mehr :wink: aber es ist alles im Rahmen. Und das schätze ich auch an ihr unglaublich :streichel:
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Re: Ist Anton normal oder eben doch kein Pudel???

Beitrag von plüsch » Di Apr 19, 2016 11:10 am

Ich hab zwei grundverschiedene Hunde. Finya ist die Ruhe selbst. Das hat sie sicher von ihren Spitzahnen. Die haben einfach eine gewisse Grundgelassenheit. Die ist ja selbst, als sie erst kurz hier war und eigentlich noch sehr ängstlich war, immer recht ruhig gewesen und wenns dann doch mal zu viel war, wurde es halt sehr laut und "aggressiv". Sprich, sie hat sehr gute Nerven, aber wenn die mal aufgebraucht sind, explodiert sie richtig.
Die ist auch so gechillt, dass sie sich überall hinlegen und pennen kann. Ist ihr egal.

Frodo ist hibbelig hoch drei und braucht zum Runterkommen am besten Körperkontakt. Das ist manchmal nervig, aber ich finde ihn gut so wie er ist. So lern ich auch mal was Neues :mrgreen:


@ Edith
Ich weiß nicht, ob man das als überängstlich bezeichnen kann. Ein Hund, der ständig unter Strom steht, ist halt einfach sehr reizempfänglich und reagiert dann auch darauf. Frodo ist nicht ängstlich. Er ist vorsichtig und sehr wachsam, aber auch neugierig und frech und wenn er jetzt draußen losbellt, weil in 100m Entfernung ein Mensch vorbei geht oder ein Blatt hörbar über den Boden fliegt, dann reicht meist ein "Ist okay" und er steigert sich nicht weiter rein.

Ich hätte jetzt getippt, dass Anton in den Situationen, die du aufgezählt hast, einfach erstmal überfordert war und deshalb gebellt hat. Das ist halt sein Ventil (Frodos auch :wink: ), um Stress abzubauen.
Was habt ihr denn gemacht, wenn er sich da so reingesteigert hat?
Ich finde es wichtig, dass man das Kläffen nicht ignoriert. Schimpfen bringt normal auch nichts, das klingt für den Hund ja eher wie anfeuern. Abbruchsignale bringen ja meist auch erst dann was, wenn der Hund weiß, was er stattdessen tun kann.
Bei Frodo hat es am besten geholfen, wenn ich seine Wachsamkeit ernst genommen habe, heißt ich habe ihn ganz normal angesprochen und ihm gesagt, dass alles okay ist. (als Welpe habe ich mich dazu noch oft zu ihm runter gehockt, um ihm zusätzlich Schutz zu geben)
"Ist okay" ist für meine Hunde so eine Art Abbruchsignal, das so viel sagt wie, "ich habs gesehen, ich kümmer mich drum" bzw. "ich habs gesehen, aber das ist egal".
Wenn ich das jetzt sage, bevor er bellt, weil ich das Geräusch auch gehört habe, dann bellt er gar nicht mehr, sondern guckt nur mich an und legt sich dann wieder hin oder widmet sich dem, was er halt grad gemacht hat.
Und sonst hab ich in neuen Situationen einfach Unmengen an Kekse in den Hund gestopft, wenn ich gemerkt habe, dass er leicht überfordert ist. Kauen beruhigt bekanntlich =)
Wenn gar nichts mehr ging, bin ich halt aus der Situation raus und hab ein anderes Mal einen Versuch gewagt.

Ganz wichtig - vergiss die anderen Menschen! Das macht einen nervös und das überträgt sich auf den Hund. Bleib entspannt, egal was er macht. Bellen ist nicht verboten. Er ist ein Hund, Hunde bellen halt manchmal und meist stört es andere viel weniger, als man glaubt.

Ja, das Jaulen kann Frodo auch gut. Der hat mir als Welpe die Hundewiese zusammen geschrien, wenn er kurz warten musste, weil ich mit Finya was geübt habe. Ich hab nur drauf gewartet, dass mir jemand den Tierschutz auf den Hals hetzt :roll:
Das kann man üben, langsam und Schritt für Schritt, aber nicht in für den Hund schwierigen Situationen anfangen. Das wäre unfair. Er braucht dich da ja, weil er eh schon überfordert ist =)


Naja Finya hat meine Nerven in den ersten Jahren sehr stark strapaziert. Ich glaube, egal was Frodo auch macht, der kann mich nicht schocken :lol:
Liebe Grüße von Resa mit den Plüschis

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Tico
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Re: Ist Anton normal oder eben doch kein Pudel???

Beitrag von Tico » Mi Apr 20, 2016 6:40 pm

Danke für die Tips, Resa - so in etwa handhaben wir das mit den Bellattacken auch, also kurz hingehen, schauen - "alles ok" und gut ist. Nur hilft ihm das halt noch nicht so gut, um runterzufahren. Er kläfft auch häufig andere Menschen an, weil sie einen Hut/Anzug/dunkle KLeidung/Motorradkleidung/Handstock/Gehwagen etc. dabeihaben. Jemand Nettes stellt sich dann ruhig hin und wartet so lange, bis Anton sich kläffend rantraut und dann doch merkt, dass derjenige ganz harmlos ist - leider gibts ja auch andere Exemplare....neulich hat eine Oma mal zurück"gekläfft".....das hat ihn natürlich nur angeheizt und war an sich schon eine total surreale Situation :shock: :roll:

Aber es hilft schon, dass es anderen auch ähnlich geht - ich habe gerade den "Jasper"-Thread durchgelesen, wo ja auch das Jaulen ein Thema ist - wir werden wohl einfach Geduld haben müssen und dranbleiben....

LG
Mit Anton on tour :)

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Roosie
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Re: Ist Anton normal oder eben doch kein Pudel???

Beitrag von Roosie » Mi Apr 20, 2016 9:20 pm

:cry: :cry: :cry: oh jaaaa.... Jaulen ist hier das Thema Nr. 1 leider... ich hatte schon eine Einzelstunde deswegen um da Tipps zu bekommen, und ganz vieles ist schon besser geworden - aber halt nur die Sachen, wo eh nur wir die Leidtragenden waren - wir ignorieren, achten ganz besonders drauf, nicht unbewusst zu bestätigen (also nicht schimpfen, schimpfen = Aufmerksamkeit), Jasper hat jetzt beim Kuscheln abends immer ein Halstuch, damit er das mit Ruhe verknüpft, wenn das ankonditioniert ist, soll mir das auch was bringen, dann habe ich schon gefühlte Stunden mit ihm im Wald gestanden, das Dummy bereits geschmissen, ihn an der Leine, bis er nicht mehr schrie und ihn dann als Belohnung zum Dummy geschickt - Er kann jetzt leise aufs Dummy warten, er jammert kaum noch in der Wohnung bzw. hört schneller auf. Aber: In der Öffentlichkeit und v.a. auf dem Hundeplatz jault und schreit Jasper wenn ihm was nicht passt alles in Schutt und Asche. Erst gestern habe ich ihm nach einer Stunde Hundeschule ziemlich ernüchternd gesagt: na super. Jasper, für deine Stunde Jaulen hab ich jetzt auch noch 15 Euro gezahlt. Er arbeitet dann zwar irgendwie noch halbherzig mit, will aber kein Leckerchen und guckt immer wieder weg - er will unbedingt zu seinem neuen "Feind", dem fast gleichaltrigen und mindestens genauso nicht nachgebenden (aber leisen) anderen Kleinpudelrüden in der Gruppe, um den ordentlich zu rammeln und zu jagen... Ich ignoriere was das Zeug hält, er wird nicht belohnt dafür - aber er ist momentan noch der Hartnäckigere von uns beiden und jault bis zum Schluss vor sich hin. Mit anderen Worten: Um einen Erfahrungsaustausch wäre ich SEEEHR dankbar und v.a. will ich wissen - wie lange dauert diese (hoffentlich!!) Phase?? :oops:
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Re: Ist Anton normal oder eben doch kein Pudel???

Beitrag von Hauptstadtpudel » Mi Apr 20, 2016 9:49 pm

Tico hat geschrieben:... Er kläfft auch häufig andere Menschen an, weil sie einen Hut/Anzug/dunkle KLeidung/Motorradkleidung/Handstock/Gehwagen etc. dabeihaben. Jemand Nettes stellt sich dann ruhig hin und wartet so lange, bis Anton sich kläffend rantraut und dann doch merkt, dass derjenige ganz harmlos ist - leider gibts ja auch andere Exemplare....neulich hat eine Oma mal zurück"gekläfft".....das hat ihn natürlich nur angeheizt und war an sich schon eine total surreale Situation :shock: :roll:

Aber es hilft schon, dass es anderen auch ähnlich geht - ich habe gerade den "Jasper"-Thread durchgelesen, wo ja auch das Jaulen ein Thema ist - wir werden wohl einfach Geduld haben müssen und dranbleiben....

LG
Also Bolle hat das als junger Hund auch gemacht.
Unheimliche Sachen wurden angebellt.
Es hat Monate gedauert, bis er die Müllcontainer auf der Straße morgens (stehen bei uns montags und donnerstags früh auf den Gehsteigen und an den anderen Tagen eben nicht...) nicht mehr unheimlich fand. Ich war auch ziemlich genervt davon.
Und abends im Dunkeln war ALLES suspekt. :roll:
Damals hat mir hier jemand im Forum geschrieben, die "Monster" werden verschwinden.
Und das stimmt, die Monster verschwinden.
Ein Hund der seine Befindlichkeiten mit Bellen zum Ausdruck bringt, ist Bolle geblieben. :wink:

Manche Dinge werden mehr Zeit brauchen, andere weniger. Dranbleiben ist eine gute Devise! :D
Liebe Grüße, Katja mit Bolle
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Re: Ist Anton normal oder eben doch kein Pudel???

Beitrag von Tico » Do Apr 21, 2016 6:42 pm

Roosie hat geschrieben::cry: :cry: :cry: oh jaaaa.... Jaulen ist hier das Thema Nr. 1 leider... Er arbeitet dann zwar irgendwie noch halbherzig mit, will aber kein Leckerchen und guckt immer wieder weg - er will unbedingt zu seinem neuen "Feind", dem fast gleichaltrigen und mindestens genauso nicht nachgebenden (aber leisen) anderen Kleinpudelrüden in der Gruppe, um den ordentlich zu rammeln und zu jagen... Ich ignoriere was das Zeug hält, er wird nicht belohnt dafür - aber er ist momentan noch der Hartnäckigere von uns beiden und jault bis zum Schluss vor sich hin. Mit anderen Worten: Um einen Erfahrungsaustausch wäre ich SEEEHR dankbar und v.a. will ich wissen - wie lange dauert diese (hoffentlich!!) Phase?? :oops:
Exakt so ist es bei uns auch :wink: :roll:

@Katja: Das macht ja zumindest Hoffnung....:)
Mit Anton on tour :)

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maiki
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Re: Ist Anton normal oder eben doch kein Pudel???

Beitrag von maiki » Di Dez 13, 2016 9:05 pm

maiki hat geschrieben:Hallo meine Lieben,

Anton ist jetzt heute genau 20 Wochen. Würde euch gerne mal so erzählen wie er so drauf ist:
Anton ist jetzt fast 13 Monate

-spielt immer nur kurz(3-5 min.) mit seinem Spielzeug (alleine, mit Mensch doof)
-kaut viel auf seinem Knochen
-hebt noch kein Bein
-hat noch alle Milchzähne
- legt sich artig abends um 20 Uhr in seinen Korb und pennt bis wir ins Bett gehen, dort wird weiter gepennt
-morgens um 6 Uhr aufstehen mit uns und dann artig weiter schlafen bis ca. 8:30
-lieg ich auf dem Sofa legt er sich auch
-springt absolut niemanden an
-hat noch nie etwas kaputt gemacht
-draußen Kauseil artig zu Frauchen bringen
-fressen nur morgens
-kurzes NEIN und er ist beeindruckt und hört mit dem auf was ich nicht will
-streicheln nicht immer so toll (ansonsten voll die Schmusebacke)
-Leine laufen perfekt
-sitz,Platz, hier und bleib super
-spielen mit anderen Hunden: NÖ, nur Wettrennen. Wenn es zu wild wird legt er sichh auf den Boden und die anderen gehen
-Stöckchen und Äste werden im Garten gejagt
-kein betteln am Tisch

Ich bin natürlich mit seinem Verhalten mehr als zufrieden. Hab mir das doch noch mehr anstrengend vorgestellt. Natürlich muss man immer gucken was er so treibt und ob er mal raus muss. Aber ich kann doch weitestgehend meiner Tätigkeit zuhause nachgehen.
Die ersten 2-3 Wochen war er auch viel wuseliger als jetzt.
Was meint ihr, haben wir ihn so schon ein bißchen geformt oder warum ist Anton so Pflegeleicht?
Oder kommt das dicke Ende noch :lol:
Würde mal gerne wissen wie es bei euch mit so jungen Hüpfern läuft.
Der Pudel aus der Hundeschule ist genau das Gegenteil. Von 24 Std. ist der 18 Std. nur am hüpfen, springen und spielen. Wenn kein Spielzeug da ist, dann hüpft er und freut sich seines Lebens. Das Frauchen ist manchmal von seinem Temperament genervt und guckt uns immer ganz neidisch zu.
Freue mich auf eure Antworten
Pudelige Grüße von Maike mit Anton und Fiete

maiki
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Re: Ist Anton normal oder eben doch kein Pudel???

Beitrag von maiki » Di Dez 13, 2016 9:19 pm

[quote="maiki"][quote="maiki"]Hallo meine Lieben,

Anton ist jetzt heute genau 20 Wochen. Würde euch gerne mal so erzählen wie er so drauf ist:
Anton ist jetzt fast 13 Monate

-spielt immer nur kurz(3-5 min.) mit seinem Spielzeug (alleine, mit Mensch doof)
spielt jetzt viel mit uns, alleine nicht mehr so toll
-kaut viel auf seinem Knochen
-aktuell gar nicht mehr
-hebt noch kein Bein
- mit 9 Monaten angefangen aber manchmal noch wie ein Mädchen
-hat noch alle Milchzähne
-Zahnwechsel komplett erledigt
- legt sich artig abends um 20 Uhr in seinen Korb und pennt bis wir ins Bett gehen, dort wird weiter gepennt
-klappt immer noch super, nur der Unterschied: Anton liegt auf dem Sofa meistens bei mir
-morgens um 6 Uhr aufstehen mit uns und dann artig weiter schlafen bis ca. 8:30
-geschlafen wird mitlerweile bis 9 oder länger
-lieg ich auf dem Sofa legt er sich auch
-klappt immer noch
-springt absolut niemanden an
-Pustekuchen, angesprungen wird mitlerweile fast jeder
-hat noch nie etwas kaputt gemacht
-doch, Taschentücher, Fusselrolle, Dekovogel und was man sich sonst noch so vom Tisch mobsen kann
-draußen Kauseil artig zu Frauchen bringen
-jepp, super Spiel
-fressen nur morgens
-Fressverhalten ist gerade blöd, aber wir arbeiten dran
-kurzes NEIN und er ist beeindruckt und hört mit dem auf was ich nicht will
-immer noch sehr sensibel der kleine
-streicheln nicht immer so toll (ansonsten voll die Schmusebacke)
-Schmusen auf dem Schoss fast gar nicht mehr. Dafür klappt streicheln besser. Kontaktliegen geht auch gut
-Leine laufen perfekt
-mal besser mal schlechter
-sitz,Platz, hier und bleib super
.immer noch super
-spielen mit anderen Hunden: NÖ, nur Wettrennen. Wenn es zu wild wird legt er sichh auf den Boden und die anderen gehen
-spielen möchte er jetzt fast immer mit anderen, aber auch gut abrufbar
-Stöckchen und Äste werden im Garten gejagt
.wurde weniger
-kein betteln am Tisch
-manchmal schon

Ich bin natürlich mit seinem Verhalten mehr als zufrieden. Hab mir das doch noch mehr anstrengend vorgestellt. Natürlich muss man immer gucken was er so treibt und ob er mal raus muss. Aber ich kann doch weitestgehend meiner Tätigkeit zuhause nachgehen.
Die ersten 2-3 Wochen war er auch viel wuseliger als jetzt.
Was meint ihr, haben wir ihn so schon ein bißchen geformt oder warum ist Anton so Pflegeleicht?
Oder kommt das dicke Ende noch :lol:
Würde mal gerne wissen wie es bei euch mit so jungen Hüpfern läuft.

Ich bin natürlich immer noch super zufrieden mit Anton. Hatte mir das erste Jahr echt schwerer vorgestellt. Was Anton aber richtig gut macht, wenn wir ihn irgendwo mit hinnehmen. Er ist fast komplett entspannt und immer gut bei der Sache.
Dafür klappt das alleine bleiben manchmal nicht so gut. Am liebsten immer beim Rudel und er ist glücklich. Aber das geht ja nicht immer. Dann quitscht er wie ein Meerschweinchen aber legt sich dann auch irgendwann in sein Körbchen.
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Re: Ist Anton normal oder eben doch kein Pudel???

Beitrag von Harli » Di Dez 13, 2016 9:46 pm

Ich finde so eine rückblickende Aktualisierung klasse! So hat man wirklich den Vergleich, wie er sich entwickelt.

Hatte für meine Hunde die erste Zeit, wenn sie neu waren, im Kalender alles notiert, um dann später noch mal zurückblättern zu können und zu staunen oder zu schmunzeln, was draus geworden ist.
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steinmarder
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Re: Ist Anton normal oder eben doch kein Pudel???

Beitrag von steinmarder » Mi Dez 14, 2016 10:00 am

Ich glaube, letzteres stimmt absolut! Man sucht sich intuitiv den Charakter, der zu einem selbst passt. In unserem Fall stimmt das auf jeden Fall - wie Popo auf Eimer.
Mein Frauchen habe ich gut ausgesucht. Erst ignorieren und dann einschmeicheln. So habe ich sie rumgekriegt...

Gruß Alfred
... das ist kein Hund. Das ist ein Pudel!!!

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