Herde zusammenhalten oder Zeichen für Unsicherheit?

Alles, was mit dem Verhalten Eurer Pudel zu tun hat
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Juliettakowska
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Herde zusammenhalten oder Zeichen für Unsicherheit?

Beitrag von Juliettakowska » Do Okt 10, 2019 8:09 am

Hallo zusammen,

ich hab eine Frage, für die ich nirgends eine Lösung finde. Auch, weil ich nicht genau weiß wie ich das Problem genau nennen soll.

Folgendes hat sich bei meiner braunen Zwergpudelin Erna (jetzt 1 Jahr und 4 Monate etwa) als Verhalten etabliert:

Wenn wir z.B. In einer Gruppe mit mehreren Menschen spazieren gehen und die Gruppe teilt sich in langsamere und schnellere Leute, rennt sie in gestrecktem Gallop zwischen beiden Gruppen hin und her. Tendenziell bleibt sie aber lieber mit der schnellen,vorderen Gruppe, auch wenn ich nicht dabei bin.

Wenn jemand aus der Gruppe zum Pipi machen im Wald hinterm Busch verschwindet, läuft Erna da auch hinterher. Ruf ich sie ab, kommt sie zwar, allerdings meist nur bis kurz vor mich und kehrt sofort wieder zurück im gestreckten Gallopp.

Fahren wir gemeinsam Rad mit anderen ist es ähnlich, bloß dass sie im Körbchen sitzt und nicht hinterher kann. Also fängt sie an zu weinen, dann hysterisch zu kläffen und versucht, aus dem Korb zu fliehen (geht nicht weil Deckel).Besonders schlimm ist es wenn Leute vorfahren, die ihr besonders lieb sind (erstaunlicher Weise oft Männer). Wenn ich vorn fahre geht es meistens besser, aber sie schaut auch mal nach hinten und man merkt, sie ist nicht ganz entspannt.

Zweimal hatte ich schon wirklich gefährliche Situationen zu dieser Thematik. Exemplarisch eine davon:

Einmal waren wir mit meinem Partner und Freunden auf unserer Hundewiese (nicht komplett gezäunt). Irgendwann musste mein Freund los. Da ich weiß wie Erna immer hinterher läuft, hab ich sie angeleint. Er ging weg, Erna ließ sich ablenken durch Hunde. Nach zehn Minuten oder so hab ich sie abgeleint weil sie so wirkte als hätte sie vergessen dass er weg war. Doch weit gefehlt! Urplötzlich (nach einer Weile ohne Leine) fiel es ihr wohl wieder ein. Wie ein geölter Blitz schoss sie in seine Richtung (er war mittlerweile wieder zuhause) und hörte auf nichts. Ich hinterher, Passanten deuteten nur in die Richtung wo der Hund hin war und zwei Ecken weiter (Inklusive Straßenüberqueerung!!) sah ich sie und konnte sie wieder rufen. Da kam sie dann ganz nett an.

Auch in unserem Großraumbüro ist sie sehr darauf aus, zu checken: wer kommt, wer geht? Da kann ich sie aber öfter davon überzeugen auf ihrem Korb zu bleiben.

Insgesamt sagt meine Hundetrainerin, dass dieses Verhalten auch damit verknüpft ist, dass Erna nicht allein bleiben kann. Wir arbeiten bereits daran, wobei mir das echt schwerfällt, weil ich derzeit einen sehr unregelmäßigen Tagesablauf habe, wo ich auch oft unterwegs bin mit ihr und wir nicht viel zuhause sind.

Erna ist auch von der Fraktion: ich muss dir überall hin folgen und wenn du aufstehst wache ich sofort auf und springe hinterher, auch wenn ich grad schön entspannt geschlafen habe.

An der ganzen Sache finde ich besonders komisch, dass Erna scheinbar in Menschengruppen scheinbar egal ist, wenn ich zurück bleibe, wenn andere als ich vorn laufen/sich entfernen bzw. dass sie auch gewisse Menschen besonders favorisiert (immer Männer, wie meinen Freund, Mitbewohner oder Projektpartner - mit denen sie viel zu tun hat und auch mal auf Erna aufpassen)

Zum Schluss noch: Erna hört super toll auch ohne Leine auf mich, wenn wir allein sind. Sie entspannt auch liegend im Fahrradkorb. Und sie kann auch ertragen, wenn ich in einem Raum der der Wohnung verschwinde und die Tür schließe. Sie sitzt nur davor. Aber weint wenigstens nicht.

Ich sehe ein, dass das Problem schon in 1. Linie das nicht allein sein können ist. Zudem frage ich mich aber auch: vertraut Erna mit vielleicht nicht genug? Bin ich keine gute Führungspersönlichkeit?

Es macht mich wirklich sehr traurig und hinterlässt mich verzweifelt und ratlos. Ich hab eigentlich das Gefühl, sonst ein gutes Team zu sein mit ihr. Jetzt mache ich mir Sorgen dass meine persönliche Lebenssituation (Umzug in andere Stadt, ständig neue Leute kennen lernen, neue Orte, pendeln zwischen altem und neuem Zuhause weil mein Freund noch dort lebt, beruflich bedingt Erna anderen Menschen anvertrauen müssen zeitweise...) vielleicht ihr Vertrauen in mich zerstört... ach ich weiß auch nicht.

Habt Ihr Rat?

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Pat
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Re: Herde zusammenhalten oder Zeichen für Unsicherheit?

Beitrag von Pat » Do Okt 10, 2019 9:42 am

Erstmal hallo :-) Ein für mich sehr interessantes Thema, in dem ich definitiv fleißig mitlesen werde, denn einiges was Du schreibst, kommt mir sehr bekannt vor.
Einen wirklichen Rat habe ich jedoch leider nicht....
Juliettakowska hat geschrieben:
Do Okt 10, 2019 8:09 am
Wenn jemand aus der Gruppe zum Pipi machen im Wald hinterm Busch verschwindet, läuft Erna da auch hinterher. Ruf ich sie ab, kommt sie zwar, allerdings meist nur bis kurz vor mich und kehrt sofort wieder zurück im gestreckten Gallopp.

Fahren wir gemeinsam Rad mit anderen ist es ähnlich, bloß dass sie im Körbchen sitzt und nicht hinterher kann. Also fängt sie an zu weinen, dann hysterisch zu kläffen und versucht, aus dem Korb zu fliehen (geht nicht weil Deckel).Besonders schlimm ist es wenn Leute vorfahren, die ihr besonders lieb sind (erstaunlicher Weise oft Männer). Wenn ich vorn fahre geht es meistens besser, aber sie schaut auch mal nach hinten und man merkt, sie ist nicht ganz entspannt.
Das kenne ich 1:1 so aus Situationen in denen wir mit 2 Menschen und dem Hund unterwegs sind. Wenn ich mit meinem Freund und Bobby spazieren gehe und einer von uns mal woanders abbiegt, ein Stück zurückbleibt oder was auch immer, dann passiert genau das. Er rast zwischen uns beiden hin und her. Er ist dabei aber nicht gestresst, er benimmt sich mehr wie beim Fangenspiel (ich weiß Spiel und Stress unterscheidet sich manchmal nur in Nuancen, aber ich kenne den Unterschied bei ihm inzwischen echt gut).
Anders ist es beim Fahrrad fahren. Wenn ich mit meiner Mutter (die er sehr klasse findet, weil sie ihn entgegen all meiner Bitten immer und immer wieder verwöhnt hat :roll: ) mit dem Rad unterwegs bin, dann klappt das nur wenn ich vorne fahre. Sobald sie nur ein Stück weiter vorne ist (auch wenn der Abstand sich nicht vergrößert) geht das Gejammer los - und das hat nichts mit Spiel und Freude zu tun, sondern hier wirkt er wirklich nervös.
Juliettakowska hat geschrieben:
Do Okt 10, 2019 8:09 am
Erna ist auch von der Fraktion: ich muss dir überall hin folgen und wenn du aufstehst wache ich sofort auf und springe hinterher, auch wenn ich grad schön entspannt geschlafen habe.
Same here. Es wird stetig besser, er bleibt immer öfter liegen. Aber wach wird er jedes Mal, bzw schreckt förmlich hoch.

Das es mit dem Alleinsein zusammen hängt kann natürlich sein, wobei ich nicht unbedingt glaube, dass das daher kommt sondern dass quasi beide Probleme dieselbe Ursache haben. Ich empfinde Bobby und sein Verhalten (und es wurde uns auch schon von ganz klein auf in der Hundeschule so bestätigt), als sehr kontrollierend, Verlustängste sehe ich da definitiv nicht. So hat er zB anfangs immer Wahnsinns-Theater gemacht wenn wir noch in Hörweite waren, aber sobald wir wirklich weg waren (wir haben es via Babyphon getestet) war Ruhe. Soweit ich weiß, ist das bei einem Hund der wirklich unter Verlassensangst leidet anders.

Ich verfolge die anderen Antworten mal gespannt mit!
Pat mit Großstadt-Kleinpudel Bobby ♡
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Aurelia
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Re: Herde zusammenhalten oder Zeichen für Unsicherheit?

Beitrag von Aurelia » Do Okt 10, 2019 1:57 pm

Eine Ferndiagnose ist natürlich immer schwierig, aber das Verhalten, welches du beschreibst, kenne ich so auch von meiner Tierheimhündin Phoebe. Bei uns liegt es definitiv daran, dass sie aus der Fraktion der Kontrollettis kommt. Als wir sie vor gut 3 Jahren übernommen haben (geschätztes Alter damals: 4 Jahre), war es extrem. Jedes Lebewesen, das es wagte, vor uns zu laufen (und dabei war es egal ob Hund, bekannte Menschen oder fremde Menschen) hätte sie gerne gemaßregelt. Sie wollte bestimmen, wer sich wo, wann, wie und mit wieviel Bewegung aufhält. Woher dieses Verhalten kam, war leider nicht nachzuvollziehen, weil sie ein Fundhund war.

Ich habe dann intensiv daran gearbeitet, ihr ganz klar zu zeigen, dass ich in unserer Beziehung das Sagen habe und ihr souveräner Rudelführer bin, der die Dinge regelt. Mittlerweile ist es deutlich besser, aber ganz abstellen lässt es sich nicht, denn es liegt einfach in ihrer Natur und ihrem Charakter. Überholen uns z.B. heutzutage eine Wandergruppe oder ein Jogger, dann würde sie schon gerne hinterher, aber ich bremse sie direkt verbal aus und das akzeptiert sie dann auch.

Juliettakowska hat geschrieben:
Do Okt 10, 2019 8:09 am
Jetzt mache ich mir Sorgen dass meine persönliche Lebenssituation (Umzug in andere Stadt, ständig neue Leute kennen lernen, neue Orte, pendeln zwischen altem und neuem Zuhause weil mein Freund noch dort lebt, beruflich bedingt Erna anderen Menschen anvertrauen müssen zeitweise...) vielleicht ihr Vertrauen in mich zerstört...
:streichel: ...nein, ich kann mir nicht vorstellen, dass ihr Vertrauen leidet, aber ich könnte mir vorstellen, dass im Moment vielleicht einfach die Zeit für intensive Bindungsarbeit fehlt. Ich muss bei Phoebe mit dem Training immer "dran" bleiben, sonst meint sie schnell, dass ich wohl doch lockige Unterstützung bei der täglichen Bewältigung des Lebens benötige... :roll:

Juliettakowska hat geschrieben:
Do Okt 10, 2019 8:09 am
Insgesamt sagt meine Hundetrainerin, dass dieses Verhalten auch damit verknüpft ist, dass Erna nicht allein bleiben kann.
Die wichtige Frage hier ist: Warum kann Erna nicht allein bleiben? Ist sie ein eher unsicherer Hund und hat Verlustängste oder geht es darum, dass sie dich kontrollieren will und es sie daher stresst, wenn du ohne sie weg gehst? Für ein erfolgreiches und auf das Verhalten passendes Training ist es daher ganz wichtig, erst einmal ihre Motivation herauszufinden. Wie schätzt eure Hundetrainerin Erna denn ein?
Liebe Grüße von Aurelia mit Caesar und Phoebe

Juliettakowska
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Re: Herde zusammenhalten oder Zeichen für Unsicherheit?

Beitrag von Juliettakowska » Do Okt 10, 2019 2:52 pm

Hallo Aurelia,hallo Pat,

also erstmal gut zu hören, dass es auch andere mit dem Problem gibt und es scheinbar auch Lösungen dafür gibt.

Meine Trainerin liest Erna so, dass sie gefrustet ist, wenn sie nicht zu mir kommen kann, also nicht selbst entscheiden kann. Ich würde auch eher sagen, dass sie ein Kontrolletti ist.

Ganz klar liegt der Fehler beim nicht allein sein können bei mir. Sie konnte/kann fast überall mitkommen, seit Welpe an. Und weil sie anfangs noch recht entspannt war, mit allem und so gelehrig, hab ich das allein bleiben Training nicht so ernst genommen. Selbst schuld also. :?

Die Übungen, die wir jetzt machen sollen sind zb während des Spaziergangs an der Leine an einen Baum binden und zwei Meter in Sichtweise entfernen. Dabei das Signal „du bleibst jetzt hier“ geben und wiederkommen wenn Pü ruhig ist. Das Ganze nur recht kurz und nicht zu weit entfernen. Erst nach und nach erweitern. Sie soll damit lernen, dass nicht entscheiden können gar nichts Schlimmes ist, dass da nix passiert. Und das Signal soll gleich mit verknüpft werden als „ich kann zwar nicht mit aber es passiert auch nichts Schlimmes“.
Statt Baum kann man auch wahlweise einen Freund nehmen, der stehenbleibt während ich ein, zwei Meter vorgehe...

Weitere Übungen sind zuhause ignorieren und nur draußen tolle Sachen zusammen machen oder wenn drinnen dann nur wenn ich dazu auffordere.

In der Wohnung ähnlich trainieren wie am Baum:
Ein Raum wird zum allein bleiben gewählt und dort kommt eine Barriere vor, durch die sie mich noch sieht, ein Wäscheständer etwa. Dort bleibt sie dann mit Signal und ich sitze eine Weile lesend auf der anderen Seite. Wenn sie sich ablegt oder wenigstens ruhig ist kommentarlos wieder öffnen und Business as usual.

Außerdem sollten wir noch nen Superrückruf trainieren für Notsituationen...

Mit all diesen Übungen bin ich grad aber tatsächlich etwas überfordert weil ich es zeitlich schwer finde. Nur die Baum Übung geht gut einzubinden in den Alltag, denn spazieren gehen wir ja ohnehin.

Jaaa wie hast du denn trainiert, Aurelia?

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Aurelia
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Re: Herde zusammenhalten oder Zeichen für Unsicherheit?

Beitrag von Aurelia » Fr Okt 11, 2019 3:54 pm

Juliettakowska hat geschrieben:
Do Okt 10, 2019 2:52 pm
Jaaa wie hast du denn trainiert, Aurelia?
In Phoebes Training gibt es zwei Schwerpunkte:

Erstens soll nicht sie sondern ich möglichst alle Entscheidungen treffen. "Agieren statt Reagieren" ist also das Motto. Indoor bedeutet das, dass sie ein oder zwei Plätze hat, auf die ich sie schicke und da soll sie bleiben und entspannen. Sie soll mir nicht auf Schritt und Tritt hinterherlaufen. Nicht ganz einfach für mein anhaltend diskussionsbereites Pü. Wenn ich für jedes "Ab in die Hütte" im Laufe der letzten Jahre einen Euro bekommen hätte, wäre ich schon mehrfache Millionärin... :wink: Es wurde zwar besser, aber das letzte "Quäntchen" hat einfach gefehlt, so dass ich seit kurzem so verfahren (ich kopiere das jetzt mal aus Phoebes Thread hierher):
Leider haben die Themen "Kontrolletti" und "Kläfferitis" seit Frühsommer wieder zugenommen... :? Eigentlich wollte ich ja gerne so trainieren, dass Phoebe lernt, dass sie mich nicht kontrollieren muss, sondern von sich aus entspannt an ihrem Platz bleibt. Bei so einem Training gilt ja die Regel "Immer einmal mehr als der Hund", aber mit der Fluse habe ich da offensichtlich ein guinnessbuch-rekordverdächtiges Exemplar an Durchhaltevermögen erwischt... :wink: Seit gut drei Jahren schicke ich sie immer wieder konsequent in ihre Box zurück und Madame weiß auch durchaus worum es geht, denn sie guckt oft nur mal schnell um die Ecke der Küchentheke und dann wieder zurück in die Box, aber damit hat sie ja schon Erfolg gehabt... :roll:
Und daher nun doch die von der Trainerin bereits angesprochene Möglichkeit, sie räumlich einzuschränken. Eine Ecke des Wohnzimmers ist nun mit einem Gitter abgetrennt und der Blick ins Wohnzimmer zugehängt. Dort steht ihre Box und da kommt sie rein, wenn ich denke, dass sie mal Abschalten sollte. Dieses Verfahren hat die Situation ganz deutlich entspannt. Das Kläffen ist - solange sie dort ist – deutlich weniger und sie liegt in ihrer Box und döst, während die Familie sich bewegt oder ich auch mal das Zimmer verlasse. Zum Ausgleich habe ich die Spaziergänge mit Futterbeutel und Leckerchensuche interaktiver gemacht und natürlich wird abends auf dem Sofa ausgiebig gekuschelt.
Quelle: https://www.pudelforum.de/viewtopic.php ... &start=120

Outdoor darf sie auf übersichtlichen Wegen vorneweg laufen. Wenn Personen auftauchen rufe ich sie ran und dann soll sie bei Fuß bleiben (entweder in der Freifolge oder wenn ich merke das wird wohl nicht klappen, dann auch mit Leine). Geht sie zu weit nach vorne, dann "schiebe" ich sie körpersprachlich wieder an ihren Platz. Auf unübersichtlichen Wegen muss sie hinter mir laufen.

Zweitens sind Rituale und ein geregelter Tagesablauf für Phoebe ganz wichtig. Sie ist sehr reizempfänglich und in ungewohnten Situationen sehr gestresst. Klare, gewohnte und vorhersehbare Handlungsabläufe geben ihr Sicherheit. Zum Glück kann ich das meistens so einrichten und wenn es doch mal "außergewöhnlich" wird, dann gebe ich mich betont unbeeindruckt und dann schafft sie es auch nach einiger Zeit wieder runterzufahren.

Ich weiß nicht, ob dieser Bericht über mein Training jetzt für dich hilfreich war, weil man Phoebe und Erna sicher nicht vergleichen kann. Phoebe hat durch ihre Vorgeschichte (verwahrlost im Wald ausgesetzt) mit Sicherheit Defizite, die Erna nicht hat. Aber falls du noch Fragen hast, sag einfach Bescheid... :D
Liebe Grüße von Aurelia mit Caesar und Phoebe

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