doggi hat geschrieben:Was bitte schön ist den ein Woiperdinger?

Der Wolpertinger
Viele haben von ihm gehört, aber nur wenigen war es bisher vergönnt, ihn selbst zu sehen: den Wolpertinger, dieses seltene, in bayrischen Wäldern beheimatete, vom Aussterben bedrohte, scheue Tier.
Viele Forscher dachten bisher, es handle sich um eine nicht lange überlebensfähige Laune der Evolution oder, mit anderen Worten, eine zum Scheitern verurteilte Mutation, die vielleicht erst vor wenigen hundert Jahren entstanden ist und bald wieder vom Erdboden verschwunden sein wird.
Bayerische Paläontologen entdeckten nun nach jahrzehntelangen Ausgrabungen die direkten Vorfahren des Wolpertingers in 16 Millionen Jahre alten bayerischen Gesteinsschichten. Der Wolpertinger kann also auf eine lange Entwicklungsgeschichte zurückblicken. Die Süddeutsche Zeitung berichtet
„Auch das Geweih eines Hasenhirsches haben die Forscher entdeckt. Es stammt von einem Tier, das in Größe und Gestalt den Hasen ähnelt, aber ein kleines Geweih auf dem Kopf hatte. – Renate Liebreich sieht darin einen real existierenden Vorgänger des „Wolptertingers“. Der Hasenhirsch ist aber längst ausgestorben ….“
Viele Fragmente wurden nicht gefunden, aber charakteristische Teile, wie das Geweih des Hasenhirsches, erlauben eine genaue Rekonstruktion des Urahns unseres Wolpertingers.
Wolpertinger zu sichten oder gar zu fangen, wird als sehr schwierig beschrieben, und die Methode variiert von Ort zu Ort, z.B.:
„Die Jagd muss immer nachts bei Vollmond sein und erfolgt mit einer Kerze aus Bienenwachs und einem leeren Kartoffelsack. Ein Wolpertinger kommt nur im Mondlicht aus seinem Bau. Nur 15 Tage vor einem zu erwartenden Gewitter mit Blitz und Donner kann der Jäger seines Erfolges sicher sein. Die brennende Kerze wird vor den geöffneten Kartoffelsack gestellt. Angelockt durch den Lichtschein und den Duft von alten Kartoffeln schlupft der Wolpertinger in die Falle.“
Hier ein Fliegerwolpi
Seine Vorfahren waren um ein Vielfaches größer. Ein sehr gefährliches Wesen. Er wurde von einem U-Boot aus erlegt, als er gerade den Kaiser-Wilhelm-Kanal überqueren wollte.
Ein tragischer Zwischenfall ereignete sich in Neuschwanstein, als mehrere fliegende Wolpertinger einen Japaner, der im Schatten der Bäume seinen Film wechseln wollte, überfielen und auszutzelten.