Erziehung

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Bupja
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Re: Erziehung

Beitrag von Bupja »

Pudel 1 : 0 Jagdtrieb. Der winkt dem Reh aus Faulheit noch freundlich hinterher, würde sich aber niiiieeee in Bewegung setzen.

Pudel 2: in seiner Jugend jagdlich ambitioniert, aber kontrollierbar. Freilauf war immer möglich.

Pudel 3: Jagdpudel aus der Hölle trotz AJT. Leine ab = Hund weg

Tierheimmix: Jagdköter aus der Hölle. Leine ab = Hund weg. Wir haben ihn allerdings erst seit Juni 19 und sind mit dem ATJ noch ganz am Anfang, da er erst grundlegende andere Dinge lernen muss/musste
Viele Grüße Daniela und die Schnubbels
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Aurelia
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Re: Erziehung

Beitrag von Aurelia »

Zwergpudel 1: jagdlich hochmotiviert, vor allem auf Spur / nach AJT etwas besser händelbar, aber bleibt trotzdem meistens an der Leine

Zwergpudel 2: kaum Jagdtrieb / hüpft einem Hasen oder Reh auf Sicht vielleicht mal ein paar Meter fröhlich hinterher (so nach dem Motto "Hoppla, was ist das denn wohl?"), ist aber zuverlässig direkt abrufbar / läuft immer offline

Hier ist ein Thread über Erfahrungen mit dem Jagdtrieb beim (Groß)Pudel, der dich vielleicht interessieren könnte: https://www.pudelforum.de/viewtopic.php?f=4&t=17383
Liebe Grüße von Aurelia mit Caesar und Phoebe

Björn
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Re: Erziehung

Beitrag von Björn »

Guten Morgen... Vielen Dank für eure Tipps.
Wir wünschen euch schöne Feiertage

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Gero
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Re: Erziehung

Beitrag von Gero »

Gero - GP jetzt 5 Jahre alt - jagt von Anfang an mit größter Leidenschaft Fahrzeuge jeder Art.

Ich muß ihn bei Sichtung jeder Art Fahrzeug meist sofort anleinen - hängt von seinem Verhalten ab. Geb ich ihn danach frei (wenn das Objekt an uns vorbei ist) so rast er nach 5 Jahren Training nicht mehr hinterher, sondern meist in die andere Richtung - da aber dann mehrere 100 Meter weit und gerne nach dem Zurückkommen noch 1-2 x die gleiche Strecke.

Am schlimmsten/erregendsten für ihn sind Autos die schön laut sind, stinken und wenn sie dann noch einen Anhänger hinten dran haben, ist Gero im 7. Jägerhimmel. :keule: :keule: :keule:
Liebe Grüße - Eveline mit Gero und Mia

Björn
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Re: Erziehung

Beitrag von Björn »

O Mann.... Dann ist Gero wohl ein richtiger Mann, der auf schnelle Autos steht :lol:
Käthe geht meist auch ohne Leine im Wald. Wenn wild in Sicht ist berufen wir sie sofort. Klappt bei Hasen und rehen ganz gut. Nur bei Vögel hört sie gar nicht :( und ihre schnauze ist immer am Boden.

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Hauptstadtpudel
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Re: Erziehung

Beitrag von Hauptstadtpudel »

Aber das hört sich doch ganz gut an.
Wie alt ist sie jetzt?
Sechs Monate?
Deswegen rate ich da trotzdem zur Vorsicht. Tatsächlich starten die "Jäger" meist irgendwann das erste Mal richtig durch (nachdem sie vorher abrufbar waren), ist eine Alters, bzw. Entwicklungsfrage.

Muss nicht sein, ist aber einfach schnell lebensgefährlich für den Hund (wegen der Straßen).

Ich drück die Daumen, dass es so gut bleibt, wie es bisher ist und sie abrufbar bleibt.
Liebe Grüße von Katja mit Bolle im Herzen

Björn
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Re: Erziehung

Beitrag von Björn »

Sie wird am 25.4. 7 Monate alt.

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Bupja
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Re: Erziehung

Beitrag von Bupja »

Toadie war mit 9 Monaten das erste Mal so richtig weg.
Danach war die Leine nie wieder ab. Heute ist er 7 Jahre alt.

Ich kann auch nur sagen, wehret den Anfängen.

Ich war da auch etwas blauäugig am Anfang, da die ersten beiden Pudel ja nicht jagen bzw. händelbar waren.
Zuletzt geändert von Bupja am Mo Apr 13, 2020 7:32 am, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße Daniela und die Schnubbels
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steinmarder
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Re: Erziehung

Beitrag von steinmarder »

Bei Alfred fing die Jagdleidenschaft auch mit ungefähr einem Dreivierteljahr an... :cry:
... das ist kein Hund. Das ist ein Pudel!!!

Björn
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Re: Erziehung

Beitrag von Björn »

Hallo.... So nach langer Zeit mal ein neues Update von uns
Käthe ist mittlerweile 14 Monate alt. Sie hat sich prima entwickelt. Ihre erste Läufigkeit hat sie auch überstanden.
Sie hört sehr gut und alles läuft nach Plan.
Daher haben wir uns entschieden einen zweiten Hund aufzunehmen.
Wir haben lange überlegt ob wir einen Hund vom Züchter nehmen oder einem Auslandhund eine Chance geben.
Habt ihr Erfahrungen damit?
Würde mich über Rückmeldung sehr freuen.
Grüße Björn

falla
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Re: Erziehung

Beitrag von falla »

zur zeit an einen hund ran zu kommen, bzw pudel , ist gar nicht so einfach. auf dem freien markt ist nichts zu bekommen oder schlichtweg zu mondpreisen (zwergpudel für 3000€ oder pudelmixe, auch nicht viel günstiger) . selbst die züchter nehmen keine neuen interessenten auf. wenigsten die in meinem umkreis. ich hab das vorhaben erst mal auf eis gelegt...
ich bin kein freund von auslandshunden. im ausland zu helfen, dort das problem in griff zu bekommen finde ich ja ok aber sie hierher zu transportieren.....
mir begegnen auf denn spaziergängen einfach zu viele hunde die nicht einfach sind und die meisten davon sind auslandshunde...aber da hat jeder seine eigene meinung.
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txakur
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Re: Erziehung

Beitrag von txakur »

Die Grundlagendiskussion "Auslandstierschutz" außen vor gelassen (bin auch kein Freund davon, lieber sollten die Verhältnisse vor Ort angegangen werden - aber sei's drum):
Sicher ist, dass jede/r der oder die ein Tier bei sich aufnimmt, das
- älter ist als 8-12 Wochen, dabei
- eine unbekannte Vorgeschichte mit unbekannten (aber sicher vorhandenen) Traumata und
- einen nicht vollständig bekannten Gesundheitsstatus hat

viel Zeit, Wissen, Geduld, pflegeleichte Böden, robustes Mobiliar und ein gut gefülltes Portemonnaie haben sollte.

Beschreibungen von vermittelnden Organisationen sind nicht immer zuverlässig und vollständig. Sei es, weil die Orga Mist ist und nur irgendwelche Kohle haben will, sei es, weil der Hund noch nicht lange genug da ist, sei es, weil er traumatisiert ist und Problemverhaltensweisen vielleicht (noch) gar nicht zeigt oder einfach weil die Pflegestelle selber noch nicht genug Erfahrung hat, um bestimmte Dinge zu erkennen.

Vielleicht bekommst Du auch einen Hund, mit dem schlicht und ergreifend die Chemie nicht stimmt. Kann passieren.

Was ich sagen will:
überlege Dir den Worst Case: ein Hund, der kein Stück stubenrein ist, jeden Monat 150 Euro extra für Medikamente braucht, alles anfrisst, das Auto vollkotzt, sein Futter und Spielzeug vehement verteidigt, ständig abhaut, nach drei Wochen niemanden mehr zur Tür hereinlässt... alles, was Dein persönlicher absoluter Alptraum ist. Und wenn dann alle Haushaltsmitglieder noch der Meinung sind, dass die Idee gut ist und ihr mit alldem klarkommt, dann erst sollte man weiter darüber nachdenken.

Und das schreib' ich jetzt nicht, um die Hunde oder die Orgas schlechtzumachen, sondern weil ich es ganz schrecklich finde, wenn ein Hund vermeintlich ein neues Zuhause bekommt und dann nach einigen Wochen doch wieder weg muss, weil er irgendeine Verhaltensweise hat/entwickelt, die GAR nicht in die Familie passt :?
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Rohana
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Re: Erziehung

Beitrag von Rohana »

Vielleicht wär es einfach auch einen Gedanken wert, mit dem zweiten Hund noch ein Jährchen oder so zu warten. Denn ich fürchte, sobald Corona einigermaßen im Griff ist und unser aller Leben sich wieder normalisiert, wird eine Welle von dann überflüssigen Hunden auf die Tierheime zu rollen.
Ich hoffe ja, dass ich zu pessimistisch bin, aber dann wäre es toll, wenn diese Hunde ein schönes Zuhause fänden ... :roll:
Liebe Grüße von
Christiane, Kaba und Mika

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txakur
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Re: Erziehung

Beitrag von txakur »

Das ist eindeutig eine sinnvolle Überlegung. Hätte auch den Vorteil, dass ein jetzt 14 Monate alter Hund dann halbwegs aus dem "Flausenalter" raus wäre, was eindeutig die Sache erleichtert. Egal, ob's ein Welpe ist, der "miterzogen" oder ein schon etwas älterer Tierschutzhund, dem ein harmonisches Zusammenleben daheim demonstriert werden soll. (Mal ganz ab davon soll sich ja der Ersthund auch keinen Blödsinn vom Zweithund abgucken - das Risiko sinkt ja auch mit zunehmendem Alter.)
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Bupja
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Re: Erziehung

Beitrag von Bupja »

txakur hat geschrieben:
So Nov 08, 2020 6:25 pm
Die Grundlagendiskussion "Auslandstierschutz" außen vor gelassen (bin auch kein Freund davon, lieber sollten die Verhältnisse vor Ort angegangen werden - aber sei's drum):
Sicher ist, dass jede/r der oder die ein Tier bei sich aufnimmt, das
- älter ist als 8-12 Wochen, dabei
- eine unbekannte Vorgeschichte mit unbekannten (aber sicher vorhandenen) Traumata und
- einen nicht vollständig bekannten Gesundheitsstatus hat

viel Zeit, Wissen, Geduld, pflegeleichte Böden, robustes Mobiliar und ein gut gefülltes Portemonnaie haben sollte.

Beschreibungen von vermittelnden Organisationen sind nicht immer zuverlässig und vollständig. Sei es, weil die Orga Mist ist und nur irgendwelche Kohle haben will, sei es, weil der Hund noch nicht lange genug da ist, sei es, weil er traumatisiert ist und Problemverhaltensweisen vielleicht (noch) gar nicht zeigt oder einfach weil die Pflegestelle selber noch nicht genug Erfahrung hat, um bestimmte Dinge zu erkennen.

Vielleicht bekommst Du auch einen Hund, mit dem schlicht und ergreifend die Chemie nicht stimmt. Kann passieren.

Was ich sagen will:
überlege Dir den Worst Case: ein Hund, der kein Stück stubenrein ist, jeden Monat 150 Euro extra für Medikamente braucht, alles anfrisst, das Auto vollkotzt, sein Futter und Spielzeug vehement verteidigt, ständig abhaut, nach drei Wochen niemanden mehr zur Tür hereinlässt... alles, was Dein persönlicher absoluter Alptraum ist. Und wenn dann alle Haushaltsmitglieder noch der Meinung sind, dass die Idee gut ist und ihr mit alldem klarkommt, dann erst sollte man weiter darüber nachdenken.

Und das schreib' ich jetzt nicht, um die Hunde oder die Orgas schlechtzumachen, sondern weil ich es ganz schrecklich finde, wenn ein Hund vermeintlich ein neues Zuhause bekommt und dann nach einigen Wochen doch wieder weg muss, weil er irgendeine Verhaltensweise hat/entwickelt, die GAR nicht in die Familie passt :?
Mmmmh, also nach Deiner Beschreibung bin selbst ich abgeschreckt und ich habe einen Hund aus dem Tierschutz. Nach Deiner Beschreibung gibt es ja quasi nur total verkorkste Hunde dort mit denen niemand zurecht kommt. Dein Worstcase ist echt selbst mir zu worst muss ich sagen. Kein Hund wird alle diese Macken gleichzeitig haben und wenn doch, wird er sie nicht soooo gut verstecken können, dass davon nicht schon ein paar bei der Pflegestelle aufpoppen.
Ich habe ja seit Jahren gute Kontakte zum Tierschutz und habe ja auch schon Hunde vermittelt bzw. bei der Vermittlung geholfen, die einfach nur ihr zu Hause verloren haben, weil z.B. die Besitzer gestorben sind oder der Hund im Alter lästig wurde und weg sollte.
Die Fälle gibt es ja auch und die Hunde sind i.d.R. Keine Problemfälle sondern einfach nur arme Kreaturen, die sich echt über ein neues zu Hause freuen. Oskar hier aus dem Forum wurde z.B. abgegeben, weil es mit der Ersthündin nicht mehr funktioniert hat, was aber nicht an Oskar lag.

Augen auf gilt immer, auch beim Züchter. Dass ein Hund eine Menge Geld kosten kann, sollte jedem klar sein, Dafür muss der Hund aber nicht unbedingt aus dem Tierschutz/dem Tierheim kommen.

In einer „guten“ Tierschutzorganisation ist es üblich, dass die Hunde vorher besucht werden müssen. Dann kann sich die Pflegestelle ein Bild von den Bewerbern machen und die Bewerber können sich ein Bild vom Hund machen.
Vielleicht habt ihr ja sogar jemanden mit Hundeerfahrung, den ihr mitnehmen könntet. Das finde ich immer eine gute Sache, wenn man sich selbst nicht sicher ist oder wenn man z.B. weiß, dass man ein Herzmensch ist und gerne mal den Verstand ausschaltet.
Die Beschreibungen der Pflegestellen sind sicher nur eine grobe Orientierung, denn der Hund befindet sich ja in einem Ausnahmezustand. Trotzdem bin ich der Meinung, dass man grundlegende Charaktereigenschaften schon erkennen kann.

Ich persönlich habe 2 Second Hand Hunde und 2 Hunde vom Züchter und bei mir wird es immer wieder Second Hand Hunde geben.
Ich habe bereits einige Vermittlungen aktiv und passiv begleitet und kenne viele Leute, die mit ihren Tierschutzhunden sehr sehr glücklich sind. Ich kenne genauso Leute, die mit ihrem Züchterhund nicht glücklich sind und umgekehrt.
Das ist auch immer so eine Frage, was ich mir erwarte. Viele Leute erwarten z.B. von einem Tierschutzhund uneingeschränkte Dankbarkeit, weil sie ihn ja gerettet haben. Sowas ist natürlich Käse und dann sind die Voraussetzungen bzw. die Erwartungen an den Hund schon denkbar schief.
Viele Grüße Daniela und die Schnubbels
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