Unser Timmy

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Sindy
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Re: Unser Timmy

Beitrag von Sindy » Mi Jun 13, 2018 10:10 am

PudelmonsterBeni hat geschrieben:
Di Jun 12, 2018 6:29 am
Naja wenn er die Fehlstellungen hat, dann ist es oft schon zu spät
Da ist was sehr Wahres dran. Das Argument werde ich gegenüber meiner Schwester mal erwähnen.
Wahrscheinlich müssen sie heute sowieso noch zum Tierarzt mit Socke. Jetzt hat er nämlich Durchfall. Außerdem hat er gestern einen riesen Schreck bekommen. Meine Nichte (13 Jahre) war in unserem Dorf mit Socke unterwegs, da kommt ein riesengroßer Hund (weißer Schäfer/Huskiemix???) angerannt und wirft sich knurrender Weise auf Socke. Er war unter dem anderen Hund nicht mehr zu sehen, er hat ganz dolle gejault unter dem Großen. Von den Besitzern weit und breit keine Spur. Meine Nichte hat versucht ihn weggetreten. Irgendwann hat er von Socke abgelassen. Zum Glück keine Bissspuren, dafür hat er dann gelahmt und die Beiden natürlich einen ordentlichen Schreck. Die Besitzer haben von all dem nichts mitbekommen, es war auch niemand da, der ihr zur Hilfe eilen konnte. Sie ist dann nur noch nach Hause geeilt. Bei uns im Dorf kommt es immer wieder vor, dass die großen Hunde einfach frei umher laufen. Ein ganz kleiner würde innerhalb bon 2 Monaten 2 Mal von einem großen Hund angegriffen (also von 2 verschiedenen Hunden). Der Kleine ist natürlich völlig traumatisiert und hat jetzt Angst vor den meisten anderen Hunden. Mittlerweile habe ich auch ein mulmiges Gefühl, wenn einer ohne Leine auf mich zu kommt. Und das überträgt sich auf Timmy. Er geht ja eigentlich auf alle erstmal sehr freundlich zu, bin ich aber unsicher, fängt er das Pöbeln und Knurren an der Leine an. Einfach nur eine normale Rüdenentwicklung oder überträgt sich meine Unsicherheit auf ihn?
Viele Grüße von Sindy und Timmy

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Isi
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Re: Unser Timmy

Beitrag von Isi » Mi Jun 13, 2018 11:19 am

Das ist ja eine blöde Geschichte!

Wie dem entgehen, wenn die Hunde im Ort freilaufen?
Ich würde versuchen, die Hunde zu lesen: Wollen sie Schnüffel- oder Spielkontakt - oder handelt es sich womöglich um eine territoriales Verhalten, will der andere Hund, dass man aus seinem Umkreis verschwindet? Bei letzterem würde ich bei einem freilaufenden Hund den Rückzug antreten und offensichtlich in die andere Richtung laufen, weg von dem, was er verteidigt. Dann lassen sie einen eigentlich in Ruhe, weil ihr Ziel erreicht ist.

Ich würde darüber hinaus gezielt Hundekontakte suchen, versuchen, regelmäßig mit anderen Hunden zu gehen. Dann kann Timmy innerartlich kommunizieren (bzw. es üben).
Fremdhundkontakte an der Leine würde ich dagegen grundsätzlich unterbinden. (Bringt den meisten Hunden eh nichts, außer dass sie sich aufplustern lernen :wink: ) Dazu würde ich ggf. auch Bogenlaufen, Straßenseite wechseln usw. Oder man geht aneinander vorbei mit den angeleinten Hunden, aber dann muss man meist sagen "Bitte keinen Kontakt", sonst lassen viele ihre angeleinten Hunde doch hin.

Mit Nachbarshunden würde ich ein "leben und leben lassen" versuchen, weil man denen ja immer wieder begegnet. Dazu muss man dann ggf. mit den Haltern sprechen, wie man das am besten handhabt. Da muss man eine Deeskalation schaffen - sonst hat man ggf. Erzfeindschaften, und sich sofort anblöckende Hunde, sobald sie sich sehen.

Und ja, Timmy spürt deine Unsicherheit und wird darauf reagieren. Ich würde an deiner Stelle durchaus erwägen, 1-2 Std. bei einem Hundetrainer zu nehmen, um die Begegnung mit Fremdhunden einzuüben. Damit sich bei dir und Timmy nichts weiter aufbaut/festsetzt.
Du könntest mit einem Trainer auch üben, andere Hunde abzublocken. Körpersprachlich verstehen die meisten Hunde das, wenn man sich entsprechend aufbaut vor ihnen.

Ich würde Timmy im Zweifel auch hochnehmen, wenn du siehst, der andere Hund startet zu euch durch und du kennst ihn nicht und Timmy hätte aufgrund der Größe keine Chance.

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Hauptstadtpudel
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Re: Unser Timmy

Beitrag von Hauptstadtpudel » Mi Jun 13, 2018 5:56 pm

Du schreibst Dorf - da sind die Hunde ja meistens bekannt, bzw. kann man sie dem entsprechenden Haltern zuordnen?

Ich würde da gar kein Risiko eingehen, unbekannter, unangeleinter, unbegleiteter Hund?
Da geht so ein Knirps erstmal auf meinen Arm in Sicherheit.

Schwierig ist das in solch einer Situation für ein junges Mädchen. Früher konnte man hier als Kind noch Hunde ausführen, inzwischen macht das kaum noch jemand. :(
Ich meine, das ist für das Kind dann ja auch ein traumatisches Erlebnis, wenn es dem eigenen Hund nicht helfen kann.

Und zu den Verletzungen, ich habe es schon ein paar Mal geschrieben, denke aber doppelt hält besser,
offene Bisswunden schließen sich sehr schnell wieder im Schock, also ruhig auch noch mal später nach Löchern suchen.

Ich wünsch, euch, dass ihr alle des Erlebte gut bewältigen könnt und Socke keine gravierenden Verletzungen hat. Tierarzt ist auf jeden Fall eine gute Idee!

Alles Gute! :streichel:
Liebe Grüße, Katja mit Bolle
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Re: Unser Timmy

Beitrag von Sindy » Do Jun 14, 2018 2:38 pm

Zum Glück geht es dem Socke wieder gut, kein Humpeln mehr und keine weiteren Verletzungen.
Die Hunde in unmittelbarer Nachbarschaft kennen sich alle gut. Da wird jeder freundlich begrüßt und es gibt keine Revierstreitigkeiten. Am anderen Ende des Dorfes ist es schon was anderes, alle Vorfälle, die mir bekannt sind, fanden dort statt. Hoffe, dass dies eine einmalige Sache war und wir alle wieder ohne mulmiges Gefühl durchs Dorf laufen können.
Jetzt noch ein Foto von heute Vormittag. Aus der Perspektive sieht Timmy im Vergleich zum Socke ganz winzig aus.
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Viele Grüße von Sindy und Timmy

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Re: Unser Timmy

Beitrag von Hauptstadtpudel » Do Jun 14, 2018 8:05 pm

Das freut mich sehr zu lesen! :D :D :D
Liebe Grüße, Katja mit Bolle
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Doro
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Re: Unser Timmy

Beitrag von Doro » Do Jun 14, 2018 8:16 pm

Wir haben es mit einem freilaufend Hund irgendwann mal ziemlich drastisch gelöst und ihn ins Tierheim gebracht.
Ich habe damals mit Freunden zusammen gewohnt.
Ewig kam uns ein Hund vom anderen Ende des Dorfes besuchen.
Auf dem Grundstück gab es zwei Hündinnen und meinen Rüden.
Wenn die Mädels läufig waren mussten wir sowieso schon immer wie die Schießhunde aufpassen, da konnten wir schlecht noch einen Rüden brauchen.
Mehrfach haben wir ihn zurück gebracht und immer hieß es, huch, wie konnte das denn passieren.
Nachdem sie ihn aus dem Tierheim abgeholt hatten haben sie selber aufgepasst :mrgreen:
Viele Grüße
Doro

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