Limnea - Erfahrungen

Fragen und Tips rund um die Nahrung.

Moderator: Andy

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Pat
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Limnea - Erfahrungen

Beitrag von Pat » Mi Okt 23, 2019 12:25 pm

Hallo Zusammen,

die Suchfunktion hat nichts ergeben, deswegen wollte ich mal auf diesem Wege fragen.
Kennt jemand von Euch oder hat bereits Erfahrung mit Futter von Limnea? (Frage vorweg: darf ich das hier schreiben, oder ist das irgendwie "Werbung" und nicht gewünscht?)

Zum Hintergrund:
Wir haben bei Bobby ja leider einen ziemlichen Leidensweg hinter uns, was das Futter anging.
Sein Welpenfutter hat er mehr oder weniger ab Tag 1 verschmäht, wir sind dann nach vielen Kämpfen (wollten uns natürlich keinen "Mäkler" erziehen, aber es ging teilweise so weit dass er bis zu 3 Tage die Nahrungsaufnahme komplett verweigert hat...) relativ früh auf Adultfutter umgestiegen. Durchgetestet haben wir dann mehrere "vermeintlich hochwertige" Marken (Terra Canis, Wolfsblut und Co). Teilweise nass, teilweise trocken. Nichts hat so richtig funktioniert und am Ende gipfelte es dann unter engmaschiger Tierarztbetreuung in 2 Monaten gekochter Schonkost (Huhn, Kartoffel und Möhre) und mehreren verschiedenen Medikamenten am Tag (gegen Übelkeit und Erbrechen, Magenschutz..). Das alles war leider überhaupt keine schöne Zeit. Er ist immer dünner geworden und hat auch pures Wasser unmittelbar im hohen Bogen wieder erbrochen. Auch hat er sich ständig abgelegt, weil er einfach nur noch schlapp war.
Wir haben dann länger als eigentlich empfohlen die Schonkost gefüttert und hatten zum ersten Mal einen Hund der Appetit und Energie hatte. Jetzt stehen wir bei über 4,5 Kg (bei etwa 37 cm) und sind endlich auf einem guten Weg! :streichel:

Natürlich wollten wir aber wieder weg von der Schonkost. Meine Tierärztin hat BARF empfohlen, das kommt aber aus verschiedenen Gründen für uns nicht in Frage. Auch Nassfutter will ich lieber vermeiden und TroFu geben. Dann hat mir eine Bekannte das "LIMNEA"- Institut empfohlen. Das ist ein Inhabergeführtes "Hundeernährungsinstitut", die selber Futter herstellen und vertreiben (und man bekommt es auch nur über Limnea direkt und auch nur nach (kostenloser) persönlicher Beratung bei der der Hund dabei ist).
In kleinen Schritten sind wir jetzt von der Schonkost aufs Nassfutter umgestiegen und arbeiten uns jetzt langsam in Richtung TroFu vor. Natürlich alles sensitiv, aber bisher nicht hypoallergen. Ich bin bis jetzt zufrieden, aber muss mir das natürlich erstmal ein paar Wochen oder Monate anschauen.

Kennt das jemand? Habt Ihr Erfahrungen damit? Gute im besten Fall ;-) ? Aber vielleicht auch schlechte?
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Iska
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Re: Limnea - Erfahrungen

Beitrag von Iska » Mi Okt 23, 2019 12:55 pm

Ich habe keine Erfahrung, aber wenn er gekochtes so gut verträgt, würde ich weiter kochen....😇
viele Grüße
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Fluse
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Re: Limnea - Erfahrungen

Beitrag von Fluse » Mi Okt 23, 2019 1:46 pm

Iska hat geschrieben:
Mi Okt 23, 2019 12:55 pm
Ich habe keine Erfahrung, aber wenn er gekochtes so gut verträgt, würde ich weiter kochen....😇
Das war auch mein erster Gedanke.

Das Konzept kenne ich nicht, aber nach deiner Beschreibung klingt es ein wenig wie Futalis. Das war hier schonmal Thema.

Wenn ihr jetzt bereits bei einem Nassfutter seid und ihr zufrieden seid, wäre das doch aber auch eine Möglichkeit?

Ich glaube bei solch schwieriger Vorgeschichte und so vielen Versuchen, würde ich gar nicht all zu viel experimentieren wollen.

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Isi
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Re: Limnea - Erfahrungen

Beitrag von Isi » Mi Okt 23, 2019 2:42 pm

Eine ehemalige Arbeitskollegin hat ihren Hund damit wieder "auf Spur" bekommen und drauf geschworen. Sie hat sich dort sehr gut aufgehoben gefühlt, vor allem auch durch die persönliche Beratung. Ihr Hund war mit dem Futter die letzten Jahre seines Lebens stabil - vorher hatte kein anderes Futter auf Dauer funktioniert.

Ich würde mir mal anhören, was die zu Bobbys Symptomen sagen.


So grundsätzlich:
Bei einem Hund, der Futter schlecht verträgt geht es irgendwann darum, WAS er verträgt. Und das kann dann durchaus etwas anderes sein, als man als Halterin gerne hätte :? Da geht es darum, womit der Hund - aus welchen Gründen auch immer - gut klar kommt. Das kann mitunter auch auf den ersten Blick minderwertigeres Futter sein als man selbst füttern möchte oder gefüttert hat. - Das sind Erfahrungen, die man im Laufe der Zeit macht, wenn man einen Hund hat, der sein Futter nicht verträgt... Und: Man darf nicht unterschätzen, wie lange es dauert, bis sich alles wieder beruhigt hat, sprich man sollte lange bei dem Futter bleiben, wenn nicht gar für immer, mit dem es klappt.
Ich würde von daher auch beim Selberkochen bleiben, noch BARF-Mineralien dazugeben (da gibt es so "Rundumsorglos"-Kombi-Präparate), fertig - also wenn ihr das unterkriegt in eurem Alltag. - Aber gut, es wird Gründe geben, warum du nach Limnea fragst :wink: Ich würde es ausprobieren an deiner Stelle.

Von hier hab ich auch viel Gutes gehört von Menschen mit darmgeplagten Hunden:
https://www.vet-concept.com/für-den-hun ... magen-darm

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Re: Limnea - Erfahrungen

Beitrag von Pat » So Okt 27, 2019 11:42 am

Erstmal vielen Dank für Eure Antworten/Einschätzungen. :-)
Nur um das vorneweg nochmal klar zu stellen: Bobbys Gesundheit/Wohlbefinden hat für mich oberste Priorität und natürlich nehme ich dafür auch Kosten und Mehrarbeit in Kauf.☺
Aber: Er ist mit einem Jahr eben noch ein sehr junger Hund und ich möchte einfach noch nicht so schnell "aufgeben".
Hinzu kommt, dass sowohl 2 Tierärzte als auch der "Ernährungsberater" (okay, der wollte natürlich was verkaufen) mir von langfristiger Fütterung dieser Art der Schonkost abgeraten haben. Hier fiel 2 x unabhängig voneinander der Vergleich zur Schnabeltasse. So weich gekochte, unausgewogene Kost würde auf Dauer erst recht dafür sorgen, dass sein Magendarmtrakt "verwöhnt" wird und auch "Herausforderungen" wie einem Kauknochen oÄ nicht mehr gewachsen ist. Ich bin kein Arzt oder Biologe und kann das nicht beurteilen, in meinen Ohren klingt das aber plausibel.
Und: Das Kochen und aus den selben Gründen auch BARF ist für unser Leben einfach nicht machbar. Wir machen sehr regelmäßig 3-tägige und 2x im Jahr mehrwöchige Urlaube bei denen wir keine Möglichkeit zur Kühlung haben (weil wir mitten im Nirgendwo unser Zelt aufschlagen). Wir haben in der Vorkochzeit eine Woche dieser Art Urlaub gemacht und nur mit Glück in der Nähe ein Haus gefunden wo wir unser Huhn kühl lagern konnten.

Vor allem habe ich aber noch Hoffnung in Bobbys Magen und Darm. Er verträgt das neue Futter bisher ohne Probleme. (Wie ihr aber zurecht schreibt, ist das ein langer Prozess, das ist mir bewusst).
Das Nassfutter bekommt er jetzt seit über 20 Tagen, das Trockenfutter seit 2 Wochen zunächst als Leckerlie (wobi wir mittags immer eine intensive Trainingseinheit einbauen, da gibts dann schon ne recht ordentliche Menge).
Aber ganz langsam fängt es wieder an, dass er es lange stehen lässt bevor er rangeht und dann nur wenig davon isst.. Er hat also irgendwie wieder keinen Appetit. Schlecht ist ihm aber nicht, die Anzeichen erkenne ich deutlich. Der Output ist so wie von der Ärztin gewünscht und "Oben" kommt nichts raus.
Und es hat ihm halt auch vor 2 Wochen noch total geschmeckt. 🤔 Vehalten, Energie und Gewicht sind unverändert.

Vetconcept wurde mir auch empfohlen, die telefonische Beratung war allerdings einfach nur gruselig...
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Re: Limnea - Erfahrungen

Beitrag von Resi » So Okt 27, 2019 1:44 pm

und wenn er TF einfach nicht mag? Meine fressen dass auch 2-3x und dann fängt erst Farinelli an es Bröckchenweise ins Bett zu tragen und da dann runterzuwürgen und anschließend festzustellen das 2 Brocken genügen und an Tag 4 fängt Andiamo an und will das Zeug auch nicht essen. Ist halt eine sehr unnatürliche Ernährung und manche Hunde machen da einfach nicht mit.
Pudelverrücktsein ist schön- es kann eben nur nicht jeder...

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Re: Limnea - Erfahrungen

Beitrag von Pat » So Okt 27, 2019 5:08 pm

Resi hat geschrieben:
So Okt 27, 2019 1:44 pm
und wenn er TF einfach nicht mag?
Ist halt eine sehr unnatürliche Ernährung und manche Hunde machen da einfach nicht mit.
Hab ich auch schon drüber nachgedacht. Zwingen werde ich ihn dann natürlich nicht, Dose wäre ja auch absolut machbar.
Aber vor der Schonkost war es genau andersrum: da hat er das Nassfutter verschmäht und wollte unbedingt das trockene.. :n010: bevor er dann eben garnichts mehr zu sich nehmen wollte.
Ich warte mal noch ein bisschen ab, außer ich sollte merken dass es ihm wieder schlecht geht, was bisher aber ja nicht der Fall ist. :streichel:
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Re: Limnea - Erfahrungen

Beitrag von Isi » Do Okt 31, 2019 9:39 am

Erstmal gut, dass er beides gut zu vertragen scheint!

Vielleicht findest du den richtigen Wechsel-Rhythmus heraus, wie viel/wie oft Trofu akzeptiert wird, wann wieder Nassfutter ansteht. Auch mit der Option, dass du das Trofu als Leckerli nutzen willst...Vielleicht läuft es auch auf Nassfutter raus, mit Trofu als Leckerli und für unterwegs? (So machen wir das.)

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Re: Limnea - Erfahrungen

Beitrag von Pat » Do Okt 31, 2019 3:35 pm

Isi hat geschrieben:
Do Okt 31, 2019 9:39 am
Vielleicht läuft es auch auf Nassfutter raus, mit Trofu als Leckerli und für unterwegs? (So machen wir das.)
Ja, das fänd ich super. Das machen wir jetzt knapp 2 Wochen so: Nassfutter aus dem napf und trofu am Mittag beim spazieren oder beim üben zuhause, also nur als Belohnung. Das ist gut für mein Training (nachdem er nun monatelang ohne Leckerli trainieren musste) und er scheint es gut zu vertragen.
Bisher bekommt er dsnn noch morgens und abends Futter (er muss nachwievor zunehmen), wie oft fütterst du?
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Re: Limnea - Erfahrungen

Beitrag von Iska » Do Okt 31, 2019 4:03 pm

schön, daß er es gut verträgt... so soll es bleiben... :streichel:
ja, frisches / gekochtes beim Zelten ist sicher nicht wirklich praktisch.... :oops:
viele Grüße
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Re: Limnea - Erfahrungen

Beitrag von Isi » Do Okt 31, 2019 6:02 pm

Warum nimmt er denn nicht zu? Haltet ihr ihn kurz? Spricht etwas dagegen, ihm morgens und abends mehr zu geben, bis er Wunschgewicht hat?
Oder öfter was zu knabbern, zusätzlich - falls er es verträgt.

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Re: Limnea - Erfahrungen

Beitrag von Pat » Do Okt 31, 2019 7:26 pm

Nein, im Gegenteil, wir füttern eher zu viel (also für einen normalgewichtigen Hund). Es wird auch langsam besser, wir kommen bald an die 5 Kg Marke (bei ca 37cm). Aber er hält sich schon lange bei den 4-4,5kg, bzw nimmt auch immer mal wieder ab.
Er frisst einfach nie mehr als eine bestimmte Menge (auch seine Lieblingsleckerli spuckt er dann einfach aus).
Und: je mehr ich fütter desto mehr kommt hinten raus (bei 3 Mahlzeiten am Tag sind wir bei ca 6 Häufchen).
Wir haben aber testen lassen ob und wie er verwertet, das war alles tip top.
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Re: Limnea - Erfahrungen

Beitrag von Isi » Fr Nov 01, 2019 8:46 am

Ok, Bobby ist wählerisch, magendarmsensibel und zu dünn.
Mir fällt da das Schafsfett von Proper Dog ein. Das sind Würfelchen, die man zufüttern kann. (Hunde vertragen Fett in der Regel gut, besser als viele Menschen)
Oder habt ihr schon bei Limnea nachgefragt?
Ich würde wohl die Kalorienzufuhr erhöhen - Frage ist, was er davon verträgt und mag...

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Re: Limnea - Erfahrungen

Beitrag von Pat » Fr Nov 01, 2019 12:10 pm

Vielen Dank für den Tipp! Lese mich direkt mal 😊
Habe jetzt bald ein Folgegespräch dort, da nehm ich das alles nochmal mit.
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