Muskelschwund, wenig Leukozyten - jetzt riesige Milz---> OP morgen

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Hauptstadtpudel
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Re: Muskelschwund, wenig Leukozyten

Beitrag von Hauptstadtpudel »

txakur hat geschrieben:
So Jul 05, 2020 10:38 am
Du hast im Eingangsbeitrag geschrieben "Leukos immernoch niedrig, die segmentkernige Neutrophile im Keller."
Ist das denn links- oder rechtsverschoben? (Erklärung bitte hier: https://www.blutwert.net/granulozyten/n ... iedrig.php , dann muss ich das nicht langatmig noch mal aufschreiben)
Je nach dem deutet das dann auf unterschiedliche Ursachen.
Der Blutausstrich ergab folgende Schlussfolgerung:
Neutropenie - das bezeichnet den Zustand, in dem Granulozyten (vor allem die segmentkernigen Neutrophilen) Bakterien bekämpfen, ihre Anzahl aber nicht ausreicht und der Körper die Produktion noch hochfahren muss. Es werden also viele gebraucht, aber es sind noch nicht genug nachgebildet worden. Quelle:www.blutwert.net

Das legt wieder eine Infektion nahe, aber leider zeigt Bolle keine Symptome für einen Infekt.

Retikulozytose ohne Anämie - Retikulozytenanzahl kann durch Aufregung (durch Milzkontraktion) ausgelöst werden. Aber kann auch im Zusammenhang mit Medikamenten, Nahrungsergänzungsmitteln oder orthopädischen Erkrankungen (Osteoarthritis) stehen.
Quelle: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte ... _05_30.pdf

Bei Bolle tippe ich da auf die Aufregung, der hat inzwischen schon ordentlich Stress beim Tierarzt.

Bei den neurologischen Erkrankungen müssten Störungen des Bewegungsablaufes zu bemerken sein. Schlechtes Gangbild, Schwäche o.ä.
Davon ist bei Bolle nichts zu beobachten - mal sehen, was die Osteopathin meint.
Liebe Grüße von Katja mit Bolle im Herzen

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Hauptstadtpudel
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Re: Muskelschwund, wenig Leukozyten

Beitrag von Hauptstadtpudel »

Danke für die guten Wünsche!

Ich habe nun extra ein Bild genommen, wo man es deutlich sieht.

Nur das Bild zu sehen ist sicher schon erschreckend, aber wenn man ihn erlebt, relativiert sich das bis jetzt schon noch.

Selbst wenn er was Schlimmes haben sollte (der Gedanke, was füttert man da eigentlich mit? drängt sich schon auf) - es geht ihm gut, er ist wie immer, und das genießen wir auch.
Ich habe gerade Urlaub und wir viel Zeit füreinander - und die genieße ich sehr bewußt, gerade weil mir solch eine Entwicklung sehr bewußt macht, dass unsere gemeinsame Zeit begrenzt ist, selbst wenn er 16 Jahre alt werden sollte.
Und natürlich tröstet es mich, dass er überhaupt nicht leidet.
Liebe Grüße von Katja mit Bolle im Herzen

Fluse
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Re: Muskelschwund, wenig Leukozyten

Beitrag von Fluse »

Hauptstadtpudel hat geschrieben:
So Jul 05, 2020 4:37 pm

Und natürlich tröstet es mich, dass er überhaupt nicht leidet.
Und das ist wirklich ganz viel wert. Ein leidender Hund ohne jegliche Anhaltspunkte für Diagnose und Therapie wäre ja um ein vielfaches schlimmer.

Zum Käse: ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es etwas ausmacht. Zumal du den ja auch nicht kiloweise fütterst.
Aminosäuren sind halt in tierischen Produkten und die sind wichtig für den Muskelaufbau.
Aber ob die verhältnismäßig kleine Käsemenge da wirklich ins Gewicht fällt :n010:

Seine Reflexe sind auch normal, also z.B. dieses Pfoten umgeknickt aufsetzen und der Hund setzt sie im Normalfall direkt wieder richtig.

Im Zusammenhang mit Bioresonanz war ich noch auf folgendes Fallbeispiel gestoßen: https://www.2haende4pfoten.de/fallbeisp ... elatrophie
:n010:
Liebe Grüße von Alina mit Purzel

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Hauptstadtpudel
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Re: Muskelschwund, wenig Leukozyten

Beitrag von Hauptstadtpudel »

Ja, Stellreflex und Zehenzwischenraumreflex sind schnell und gut.

Den Link zum Fall hat heute auch jemand im GHF eingestellt. :wink:

Vorsichtshalber trät Bolle jetzt erstmal kein Seresto mehr... er ist ja so kurz, da such ich dann so nach Zecken und wegen der vielen Grannen momentan ist eh regelmäßige Komplettkontrolle angesagt.
Liebe Grüße von Katja mit Bolle im Herzen

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txakur
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Re: Muskelschwund, wenig Leukozyten

Beitrag von txakur »

Hauptstadtpudel hat geschrieben:
So Jul 05, 2020 4:27 pm
Der Blutausstrich ergab folgende Schlussfolgerung:
Neutropenie - das bezeichnet den Zustand, in dem Granulozyten (vor allem die segmentkernigen Neutrophilen) Bakterien bekämpfen, ihre Anzahl aber nicht ausreicht und der Körper die Produktion noch hochfahren muss. Es werden also viele gebraucht, aber es sind noch nicht genug nachgebildet worden. Quelle:www.blutwert.net

Das legt wieder eine Infektion nahe, aber leider zeigt Bolle keine Symptome für einen Infekt.
Naja, lassen wir doch mal die Retikulozytose beiseite. Neutropenie bedeutet als allererstes nur, dass wenige neutrophile Granulozyten da sind und ist noch keine Aussage über die Ursache. Die kann nämlich im erhöhten Verbrauch oder in der unzureichenden Bildung liegen - was jeweils typisch für bestimmte Erkrankungen ist. Das ist das, was in meinem Link erläutert wird.
Bei erhöhtem Verbrauch ist eine Linksverschiebung zu beobachten, d. h. es sind relativ gesehen mehr stabkernige (junge) Granulozyten zu sehen, bei zu geringer Bildung sind relativ mehr hypersegmentierte G.s vorhanden, als da sein sollten (Rechtsverschiebung).
Allein die Aussage "es handelt sich um eine Neutropenie" ist also nur von geringem diagnostischem Wert.

Ich kopier's noch mal aus wikipedia raus, die Erklärung ist ganz gut:
Verminderte Bildung der Granulozyten

Eine Knochenmarksschädigung ist die wichtigste Ursache für Bildungsstörungen. Mögliche Auslöser sind dabei Arzneimittel (Nebenwirkung von Diuretika, Sulfonamiden, Griseofulvin, Chloramphenicol und anderen Antibiotika, außerdem Chemotherapeutika) sowie giftige Chemikalien und Pflanzen.

Auch infektiöse (Parvoviren, Panleukopenie, das Katzen-Leukämievirus, Ehrlichia) oder neoplastische (z. B. bei Leukämien, Myelofibrose) oder immunbedingte Knochenmarksschädigungen können die Ursache sein. Nach Stammzelltransplantationen kommt es in der frühen Posttransplantationsphase (vor der mittleren Posttransplantationsphase)[3] zu einer Neutropenie.

Durch die Erniedrigung der Zahl der neutrophilen Granulozyten wird eine vorübergehende Unterdrückung [Anmerkung txakur: hier wäre der Begriff "Schwächung" m. E. besser.] des Immunsystems hervorgerufen. Ausmaß und Dauer der Neutropenie und somit das Risiko von Infektionen hängen auch von der Art der Schädigung ab.

Erhöhter Verbrauch der Granulozyten

Neutrophile werden in akuten Entzündungen in großem Umfang verbraucht. Wenn der Bedarf dabei die Bildungskapazität im Knochenmark übersteigt, kommt es zu einer Abnahme der Zellzahl im Blut. Dabei kann gleichzeitig eine Linksverschiebung auftreten, weil nur noch unreife Neutrophile und Metamyelozyten (Vorläuferzellen der Neutrophilen) freigesetzt werden.

Daher kommt eine Neutropenie vor allem in der akuten Phase sehr schwerer Allgemeinerkrankungen wie Sepsis, Peritonitis (Bauchfellentzündung), Metritis oder gangränoser Mastitis vor.
https://de.wikipedia.org/wiki/Neutropenie

Ich glaube halt, dass Ihr da deutlich im Bereich der Bildungsstörungen suchen müsstet und eben nicht im Bereich "Es werden also viele gebraucht", denn wenn viele ge- bzw. verbraucht würden, die Bildungskapazität des Körpers also dauerhaft massiv überschritten würde, dann müsste der gesamte Hund viel malader sein.
(Aber was weiß ich schon, ich kenn' den Hund nicht und ich bin bloß Biologin, keine Medizinerin... - insofern just my 2 cents :wink: )
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Rohana
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Re: Muskelschwund, wenig Leukozyten

Beitrag von Rohana »

Das ist ja alles richtig doof! Das Foto sieht wirklich erschreckend aus. Und diese Rumsucherei ist einfach übel. Ich kann euch mur alles Gute wünschen und drücke ganz fest die Daumen für eine baldige Besserung!
Liebe Grüße von
Christiane, Kaba und Mika

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Fluse
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Re: Muskelschwund, wenig Leukozyten

Beitrag von Fluse »

Witzig, ich habe nämlich auch erst die letzten Fotos abgesucht nach dem Seresto.
Eigentlich war ich sicher, dass ihr das nutzt und beim letzten Bild dachte ich dann "ach vielleicht noch vom scheren nicht drum".
Dabei hatte es schon den Hintergrund...
Liebe Grüße von Alina mit Purzel

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Hauptstadtpudel
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Re: Muskelschwund, wenig Leukozyten

Beitrag von Hauptstadtpudel »

txakur hat geschrieben:
So Jul 05, 2020 5:23 pm
Naja, lassen wir doch mal die Retikulozytose beiseite. Neutropenie bedeutet als allererstes nur, dass wenige neutrophile Granulozyten da sind und ist noch keine Aussage über die Ursache. Die kann nämlich im erhöhten Verbrauch oder in der unzureichenden Bildung liegen - was jeweils typisch für bestimmte Erkrankungen ist. Das ist das, was in meinem Link erläutert wird.
Bei erhöhtem Verbrauch ist eine Linksverschiebung zu beobachten, d. h. es sind relativ gesehen mehr stabkernige (junge) Granulozyten zu sehen, bei zu geringer Bildung sind relativ mehr hypersegmentierte G.s vorhanden, als da sein sollten (Rechtsverschiebung).
Allein die Aussage "es handelt sich um eine Neutropenie" ist also nur von geringem diagnostischem Wert.

Ich kopier's noch mal aus wikipedia raus, die Erklärung ist ganz gut:
Verminderte Bildung der Granulozyten

Eine Knochenmarksschädigung ist die wichtigste Ursache für Bildungsstörungen. Mögliche Auslöser sind dabei Arzneimittel (Nebenwirkung von Diuretika, Sulfonamiden, Griseofulvin, Chloramphenicol und anderen Antibiotika, außerdem Chemotherapeutika) sowie giftige Chemikalien und Pflanzen.

Auch infektiöse (Parvoviren, Panleukopenie, das Katzen-Leukämievirus, Ehrlichia) oder neoplastische (z. B. bei Leukämien, Myelofibrose) oder immunbedingte Knochenmarksschädigungen können die Ursache sein. Nach Stammzelltransplantationen kommt es in der frühen Posttransplantationsphase (vor der mittleren Posttransplantationsphase)[3] zu einer Neutropenie.

Durch die Erniedrigung der Zahl der neutrophilen Granulozyten wird eine vorübergehende Unterdrückung [Anmerkung txakur: hier wäre der Begriff "Schwächung" m. E. besser.] des Immunsystems hervorgerufen. Ausmaß und Dauer der Neutropenie und somit das Risiko von Infektionen hängen auch von der Art der Schädigung ab.

Erhöhter Verbrauch der Granulozyten

Neutrophile werden in akuten Entzündungen in großem Umfang verbraucht. Wenn der Bedarf dabei die Bildungskapazität im Knochenmark übersteigt, kommt es zu einer Abnahme der Zellzahl im Blut. Dabei kann gleichzeitig eine Linksverschiebung auftreten, weil nur noch unreife Neutrophile und Metamyelozyten (Vorläuferzellen der Neutrophilen) freigesetzt werden.

Daher kommt eine Neutropenie vor allem in der akuten Phase sehr schwerer Allgemeinerkrankungen wie Sepsis, Peritonitis (Bauchfellentzündung), Metritis oder gangränoser Mastitis vor.
https://de.wikipedia.org/wiki/Neutropenie

Ich glaube halt, dass Ihr da deutlich im Bereich der Bildungsstörungen suchen müsstet und eben nicht im Bereich "Es werden also viele gebraucht", denn wenn viele ge- bzw. verbraucht würden, die Bildungskapazität des Körpers also dauerhaft massiv überschritten würde, dann müsste der gesamte Hund viel malader sein.
(Aber was weiß ich schon, ich kenn' den Hund nicht und ich bin bloß Biologin, keine Medizinerin... - insofern just my 2 cents :wink: )
Ich danke dir für die Erläuterungen.
Du hast recht, denke ich, eine Linksverschiebung fand sich bei Bolle nicht.

Also geht es in Richtung Bildungsstörung. Medis können wir ausschließen, zumindest die genannten Infektionskrankheiten auch. Bleiben neoplastische oder immunbedingte Knochenmarksschädigungen.

Eine Knochenmarkspunktion war bereits im Gespräch - das wollte ich erst einmal nicht, wir hatten zu dem Zeitpunkt noch einige andere Ideen, die wir zunächst verfolgen wollten.

Ich werde das mit der TÄ besprechen. Das zu verfolgen kommt für mich nur in frage, wenn dabei überhaupt etwas herauskommen kann, was mit guter Prognose behandelbar ist.
Fall es Krebs sein sollte, ich weiß, das einge Krebsarten gut behandelbar sind, ob die in Bolles Fall infrage kommenden dazu gehören, soll mir die TÄ (bzw. der Onkologe der Praxis, ihr Partner) beantworten, ich hoffe, dass sie das kann - also man da überhaupt eine Vorraussage treffen kann.
Liebe Grüße von Katja mit Bolle im Herzen

Morgana
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Re: Muskelschwund, wenig Leukozyten

Beitrag von Morgana »

Hallo Katja,

hier die Antwort des Hundephysio

"Hallo, ein Grund konnte nie wirklich gefunden werden
Am Ende vermutete man eine Autoimmunerkrankung
Da er aber letztendlich an einem lebertumor verstarb, vermute ich persönlich, dass es damit zusammenhing

Der Tumor war so versteckt dass man ihn nie fand, aber letztlich so gross, dass er zu inneren nicht zu stoppenden Blutungen führte."


Leider keine besonders hilfreiche Antwort, tut mir leid :streichel:
LG Stefanie

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Hauptstadtpudel
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Re: Muskelschwund, wenig Leukozyten

Beitrag von Hauptstadtpudel »

Nein, ist gut.
Ich habe so etwas erwartet. Danke, dass du gefragt hast.

Am Samstag haben wie einen Termin bei der Osteopathin, ich soll alles mitbringen (Befunde, Röntgenbilder). Sie arbeitet ja seit Jahrzehnten mit Hunden und Pferden, vielleicht hat sie einfach noch eine Idee / erinnerung an einen ähnlichen Fall.
Aber allzu große Hoffnungen mach ich mir da nicht, aber wer weiß?

Der TÄ habe ich eine Mail geschrieben mit dem Hinweis auf die Neutropenie und den Gedanken an eine Knochenmarkspunktion, habe aber auch gleich dazu geschrieben, dass ich persönlich keine Gewissheit über eine Krankheit haben muss, die nicht behandelbar ist, da erspare ich Bolle lieber den Stress.

Dann habe ich nachgefragt, ob ein Wurmbefall vielleicht nochmal kontrolliert werden sollte.

Und nochmal eine SDU angesprochen, ob man das nicht noch mal genauer prüfen sollte.
Liebe Grüße von Katja mit Bolle im Herzen

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Re: Muskelschwund, wenig Leukozyten

Beitrag von Rohana »

Hauptstadtpudel hat geschrieben:
Mo Jul 06, 2020 10:02 am


Der TÄ habe ich eine Mail geschrieben mit dem Hinweis auf die Neutropenie und den Gedanken an eine Knochenmarkspunktion, habe aber auch gleich dazu geschrieben, dass ich persönlich keine Gewissheit über eine Krankheit haben muss, die nicht behandelbar ist, da erspare ich Bolle lieber den Stress.

Das finde ich eine gute Entscheidung, hab es auch so gehalten. Was hilft mir der Name der Krankheit wenn ich doch nur weiter an den Symptomen rumdoktorn kann?! Dann bleibt es eben diffus, und man konzentriert sich darauf, es dem Hund so schön wie möglich zu machen...
Liebe Grüße von
Christiane, Kaba und Mika

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Pinch
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Re: Muskelschwund, wenig Leukozyten

Beitrag von Pinch »

Rohana hat geschrieben:
Mo Jul 06, 2020 4:59 pm
Hauptstadtpudel hat geschrieben:
Mo Jul 06, 2020 10:02 am


Der TÄ habe ich eine Mail geschrieben mit dem Hinweis auf die Neutropenie und den Gedanken an eine Knochenmarkspunktion, habe aber auch gleich dazu geschrieben, dass ich persönlich keine Gewissheit über eine Krankheit haben muss, die nicht behandelbar ist, da erspare ich Bolle lieber den Stress.

Das finde ich eine gute Entscheidung, hab es auch so gehalten. Was hilft mir der Name der Krankheit wenn ich doch nur weiter an den Symptomen rumdoktorn kann?! Dann bleibt es eben diffus, und man konzentriert sich darauf, es dem Hund so schön wie möglich zu machen...
Das Bild ist schon ein wenig erschreckend. Ich sehe das genauso wie Du! So habe ich es mit Platon auch gehalten. Bei ihm hat Bioresonanz schon auch mitgeholfen sein Leben zu verlängern. Alles andere habe ich nicht gemacht, weder den Tumor rausholen lassen, noch die DCM schulmedzinisch behandelt. So hatten wir noch eine stressfreie Zeit. Ich hoffe für Euch ihr findet einen guten Weg und vielleicht ... es gibt immer Hoffnung! Wichtig ist, dass er sich wohl fühlt :streichel:
Pudel 🐩 tanzen 💃🏿 durchs Leben🐾
:wav:Petra mit GPH Gisela 12/17🌺Platon, Ninja, Aron und Tiffy im Herzen♥️

jojojojobounty
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Re: Muskelschwund, wenig Leukozyten

Beitrag von jojojojobounty »

Oh Mann ... wir lesen ja schon länger still mit und habeN die Daumen und Pfoten gedrückt, dass die hoffentlich am Ende gut behandelbare Ursache schnell gefunden wird!
Die letzten Beiträge sind aber nun echt niederschmetternd :cry:
Wir hoffen einfach und drücken dafür alle Daumen und Pfoten, dass es sich jetzt einfach und schnell bessert, mit oder ohne Ursache!!

Ganz liebe Grüße und eine gute Besserung!!

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Tanja aus Haan
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Re: Muskelschwund, wenig Leukozyten

Beitrag von Tanja aus Haan »

Liebe Katja,

leider kann ich wohl nicht mehr tun, als weiter fest die Daumen zu drücken, dass ihr doch noch eine Diagnose bekommt.

ALLES GUTE für Bolle und Dich! :streichel:
Viele Grüße aus dem Rheinland
Tanja mit GP Nox (*3.10.2018)

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Schneeflöckchen
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Re: Muskelschwund, wenig Leukozyten

Beitrag von Schneeflöckchen »

Liebe Katja, lieber Bolle,

wir drücken ganz fest die Daumen, dass ihr noch eine schöne und unbeschwerte Zeit miteinander habt!

Die Sorgen kann ich mir sehr gut vorstellen, Lou Lou ist leider auch nicht mehr so gesund. Hoffen, bangen und ignorieren...unsere Hunde bereichern unser Leben derart, da nimmt man jeden Kampf auf und denkt bzw handelt im Sinne der Hunde!

Weiterhin alles Gute!!!!!
Liebe Grüße,
Petra, Lou Lou und Lili, mit Kessi im Herzen

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