Wir haben lange keinen kranken Hund mehr gehabt
Unsere Cara (Bedlington Terrier, 8 Jahre) hatte mit knapp 3 Jahren Borreliose. Ca. ein Jahr später nochmal einen Schub.
Die ganze letzte Woche wollte sie nicht mit rausgehen, was wir zuerst auf die Silvesterknallerei geschoben haben, dann hat sie immer Angst von zuhause wegzugehen. Aber jetzt wird deutlich, dass sie irgendetwas "ausbrütet". Sie schläft viel, bewegt sich nur noch wenig - geht auch nur zum "Geschäft erledigen" nach draußen. Fressen tut sie allerdings gut - was man leider auch sieht
Ob das wohl wieder Borreliose sein kann? Jedenfalls werde ich gleich nächste Woche mit ihr zum Tierarzt fahren.
LG Brigitte
Meine eine Hündin hatte Borreliose im Alter von drei Jahren und ist mit 9 Jahren erneut sehr schwer daran erkrankt. Die Borrelien saßen bei ihr in den Gelenken und verursachten heftigste Schmerzen. Leider versagten sämtliche auf dem Markt verfügbare Antibiotika. Sie schlugen einfach nicht an bzw. erreichten nicht die Borrelien. Meine Hündin bekam dann als Analgesie Methadon....
Die Borreliose hat viele Gesichter. Es kann also sehr gut sein, dass sie erneut einen Schub hat. Da hilft nur eine Antibiotikagabe über einen längeren Zeitraum in ausreichender Dosierung.
Liebe Grüße, Andrea mit der geprüften Assistenzhündin Jikke
Andy hat geschrieben:Meine eine Hündin hatte Borreliose im Alter von drei Jahren und ist mit 9 Jahren erneut sehr schwer daran erkrankt. Die Borrelien saßen bei ihr in den Gelenken und verursachten heftigste Schmerzen. Leider versagten sämtliche auf dem Markt verfügbare Antibiotika. Sie schlugen einfach nicht an bzw. erreichten nicht die Borrelien. Meine Hündin bekam dann als Analgesie Methadon....
Die Borreliose hat viele Gesichter. Es kann also sehr gut sein, dass sie erneut einen Schub hat. Da hilft nur eine Antibiotikagabe über einen längeren Zeitraum in ausreichender Dosierung.
ja, einen neue Borrelioseschub fürchte ich auch, das wäre dann der 3. Das Problem bei Cara war, das sie Antibiotika nur sehr schlecht vertragen hat, Tabletten gingen gar nicht, hat sie immer gleich wieder erbrochen auch trotz mehrmaliger Umstellung. Dann war ich mit ihr in Kassel in der Tierklinik, dort in der Nähe haben wir früher gewohnt und bei größeren Probemen mit unseren Tieren fahren wir immer dorthin, da haben wir "Chefarztbehandlung" . Dort bekam sie Antibiotika dann als Spritzen, allerdings hat es fast 1 Jahr gedauert, bis es ihr wieder besser ging. Die Symptome sind fast genauso wie bei der ersten Erkrankung.
LG Brigitte
Och menno, dass ist ja total blöd .
Wünsch ihr gute Besserung . Trauer ist es nicht bei ihr?
Lässt du einen neuen Test machen? Oder geht das bei Hunden nicht?
Drück dir die Daumen, dass es ihr schnell wieder besser geht .
Moni hat geschrieben:Och menno, dass ist ja total blöd .
Wünsch ihr gute Besserung . Trauer ist es nicht bei ihr?
Lässt du einen neuen Test machen? Oder geht das bei Hunden nicht?
Drück dir die Daumen, dass es ihr schnell wieder besser geht .
Danke, Trauer schließe ich aus, allerdings haben wir heute nachmittag Dino und Cara gewogen und Cara hat schon wieder zugenommen , obwohl ich sie schon auf Diät gesetzt habe, somit habe ich einen zweiten Verdacht und das ist Schilddrüsenunterfunktion.
Feststellen kann man Borreliose durch einen Bluttest, genauso wie Schildrüsenunterfunktion und beides werde ich nächste Woche machen lassen.
LG Brigitte
Jetzt haben wir endlich das Ergebnis der Blutuntersuchung.
Borreliose: der Befund spricht für eine alte Infektion, nichts Akutes.
Schilddrüse: T 4 zu niedrig, TSH normal - kann Unterfunktion sein
Laut TA soll ich ihr erst mal 10 Tage ein Schmerzmittel geben, da er Gelenkschmerzen infolge der alten Borrelioseinfektion vermutet.
Aber sie wird trotz Futterreduktion immer dicker , sie hat schon wieder ein Pfund zugenommen, da ich mit der Behandlung nicht ganz einverstanden bin, habe ich noch mal in der Praxis angerufen und mir die Befunde der Butuntersuchung faxen lassen.
Außer den obigen Werten sind auch noch die Werte der weißen Blutkörperchen zu niedrig, ALT stark erhöht und Glukose erhöht, darauf ist der TA gar nicht eingegangen! Deshalb werde ich heute in der Tierklink anrufen und um Rat fragen. Wenn ich Cara 10 Tage Schmerzmittel gebe und weiter abwarte was passiert, platzt sie wie eine Wurst aus der Pelle
LG Brigitte
leider hat Francis letztes Jahr Bekanntschaft mit den Auswirkungen eines Zeckenbisses (Anaplasmose )gemacht und ich kann Dir nur ganz dringend empfehlen (und daaa wird Dir ganz bestimmt geholfen) melde Dich im Leishmaniose-Forum an . Da sitzen sehr kompetente Menschen die Dir in allem weiter helfen können ,ob Ernährung, verabreichung der Medis , deuten der Blutbilder u.u.u.
Jetzt habe ich eine zweite Meinung in der Tierkling Kassel eingeholt. Leider ist die TK 100 km von uns entfernt, so dass man nicht mal eben schnell hinfahren kann, deshalb habe ich die Laborberichte gefaxt und dann hat der TA netterweise zurückgerufen.
Er sagt es deutet alles auf Schildrüsenunterfunktion hin. Cara bekommt erstmal Forthyron und Antibiotika gegen Borreliose. Schmerzmittel soll ich nicht geben. Das werden wir so machen und in 2 Wochen soll ich wieder anrufen und berichten wie es ihr geht.
LG Brigitte
Cara spielt wieder und ist viel munterer
Der TA aus Kassel hatte wie immer recht. Sie ist zwar noch nicht wieder ganz fit aber es geht deutlich aufwärts.
LG Brigitte