Hündin oder Rüde?

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pudelig
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Re: Hündin oder Rüde?

Beitrag von pudelig » So Feb 12, 2017 8:10 pm

Ich wollte immer nur Hündinnen - teilweise von meinen Eltern übernommen -.
Ich als Frauchen von 2 Bernerdamen habe dann mal auf einer Party den Berner Rüden des Hauses fasziniert angeschaut. Poooaah wat für ein toller Kerl. Der Schädel, der Behang - ein Traum von Hund. Und dann? Dann hob der Kerl sein Bein und pieselte voller Inbrunst die Rutsche der Kinder des Hauses an :?
Nachdem beide Bernerinnen HD hatten wollte mein Mann unbedingt alles anders machen (als ob das helfen würde :roll: ) Also sollte der nächste Berner unbedingt OHNE Papiere sein und ein Rüde :? Ich habe dann tatsächlich meinen Mann die Wahl treffen lassen. Ich wollte den Paulus des Wurfes - er entschied sich für den Saulus. Den, der so toll mit breiter Brust rummackerte :? So kam ich also zum ersten Rüden. Mein Mann wollte nicht mehr zwingend einen Hund und so habe ich es dann laufen lassen. Merkwürdiger Vorgang aus heutiger Sicht.
Die Läufigkeiten meiner Damen fand ich nicht schlimm. Obwohl die starke Blutungen hatten. Mit Schlüpper ging das. Während der Läufigkeiten standen sich die Bernerinnen immer einmal auf den Hinterbeinen gegenüber und haben gecheckt, ob immer noch die Alte Chefin ist. Sonst ein Herz und eine Seele.
Und das im eigenen Garten nicht markiert oder gepieselt wird - außer in der gröten Not - das war den Rüden dann schnell erklärt. Meine 2. Hündin hat immer markiert wie ein Rüde und auf 3 Beinen. Mein Poldi hat von seinen 12 Jahren vielleicht 5 Jahre das Bein überhaupt gehoben und hatte generell keinen Markierdrang.
Beim Pudel wollte meine Tochter hauptsächlich als Frauchen aggieren und hat sich gegen Läufigkeiten entschieden. So kam der 2. Bub ins Haus und wurde dann ganz schnell meiner :wink:

Da Micky nicht kastriert ist bleibt uns dann ja keine Wahl, wenn wieder ein Welpe dazukommen wird. Aber das ist ok. Grundsätzlich fände ich es schön, wenn ich einzig und allein nach Charaktermerkmalen schauen könnte und offen für beide Geschlechter sein könnte. Nach nun also 2 Rüden ist meine Erfahrung so, dass ich glaube, dass Rüden schon eine etwas größere Erziehungsherausforderung sind. Beim Tierarzt habe ich ein sehr befremdliches Gesopräch gehabt. Eine Hundefrau sagte mir dort, dass alle ihre Hündinnen Gebärmutterkrebs und Tumore am Gesäuge hatten und inzwischen raten TÄ zur generellen Kastration!? Das ist mir so allerdings nicht bekannt.
Viele Grüße
von ilo mit Kleinpudel Micky *02.01.2015 & Zwerg Schlomo *19.03.2018
sowie unvergessen die Berner Poldi, Clara und Anni sowie Toy-Lady Rosi

Leila
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Re: Hündin oder Rüde?

Beitrag von Leila » Mi Mär 22, 2017 1:46 pm

Jetzt, wo ja die Entscheidung getroffen ist, muss ich wirklich sagen, dass meine Offenheit gegenüber dem Geschlecht wirklich gut war!
Die Züchter haben mir auch dazu geraten, mir beide Geschlechter anzuschauen und mich dann zu entscheiden. Und als die kleine Hündin auf meinem Schoß schlief, war mir das Geschlecht sowas von egal :streichel:
Die Rüden waren zwar auch zuckersüß, aber die kleine Dame hat es mir einfach angetan. So hübsch ^^

Na ich bin gespannt, wie ich das dann mit der Läufigkeit geregelt bekomme. Aber das kriege ich schon hin :wav:

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pudelig
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Re: Hündin oder Rüde?

Beitrag von pudelig » Mo Apr 03, 2017 2:23 pm

Schön! Dann weiter alles Gute für euch! Ist doch schön, wenn es schnackelt! :wav:
Viele Grüße
von ilo mit Kleinpudel Micky *02.01.2015 & Zwerg Schlomo *19.03.2018
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Wollsocke
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Re: Hündin oder Rüde?

Beitrag von Wollsocke » Mi Apr 05, 2017 11:22 pm

In meiner Kindheit hatten wir grundsätzlich Rüden. Meine Mutti wollte absolut keine Hündin wegen der Läufigkeit. Alle waren sehr liebe Hunde und super gut verträglich mit anderen Hunden. Wir hatten mehrere Hunde. Vorwiegend Mischlinge aber auch einen Schäferhund. Zuletzt kam dann ein kleiner Zwergpudelrüde. Das war der unkomplizierteste Hund den ich je im Leben kennenlernte. Der war so rührig und super folgsam. Sicher ist jedes Tier was besonderes. Aber er war wirklich in seiner ganzen Art einzigartig. Kann mich auch nicht erinnern das er je bellte. Mein Sohn lernte ihn auch noch kennen bis er 4 Jahre war. Die beiden waren ein Herz und eine Seele. Mit 9 Jahren wollte mein Sohn natürlich auch einen Hund. Es sollte auch unbedingt ein Pudel sein so wie Heiki damals. Ganz ehrlich ich hätte mir nie einen Pudel mehr angeschafft. Aber es wurde dann wirklich ein Pudel.
Obwohl wir immer nur Rüden hatten zog das erste Pudelmädchen ein. Meine Mutti war entsetzt... :lol: weil für sie nur Rüden in Frage gekommen wären. Aber diese kleine Pudeldame war auch eine so rührige und liebe. Sehr lebhaft . Natürlich änderte sich meine Muttis Meinung und sie war auch schnell begeistert von Daisy. Der Satz niemals eine Hündin fiel nie wieder. Mein jetzigen Schatz Linchen lernte sie leider nicht mehr kennen.
Ich bin offen für beides. Dadurch das wir in meiner Kindheit supertolle Rüden hatten und dann die beiden Damen. Im Kuschelverhalten waren alle sehr verschmust.
Die Läufigkeit wird oft überbewertet. Störte mich nie. Unsere Rüden waren auch so verträglich weil sie immer viel zu anderen Hunden Kontakt hatten. Sie waren es gewohnt sich mit anderen Kindern und deren Hunde zu treffen. Die Rüden waren alle Katzenverträglich. Die Damen gar nicht .
Im Nachhinein bin ich auch meinen Sohn sehr Dankbar das er unbedingt einen Pudel wollte.
Letztendlich denke ich entscheidet immer das Herz bei mir ob Rüde oder Hündin.

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