Hündin oder Rüde?

Rumo
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Re: Hündin oder Rüde?

Beitrag von Rumo » Di Jan 31, 2017 1:16 pm

Ich sehe das auch so.
Jeder Hund hat einfach einen individuellen Charakter. Die Hündin meiner Freundin ist ein Schmuser vor dem Herrn, meine beiden sind eher die Kontaktlieger, aber riesig Kuscheln muss nicht sein.

Meine erste Hündin hatte die ersten 3 Läufigkeiten Probleme bzw. hinterher mit den Scheinträchtigkeiten (Laktation, Nestbau, Depris usw), da war ich kurz vor der Zwangskastration. Danach hat es sich aber eingependelt undalles war ok. Sie macht sich selbst sauber und kennt es, dass sie dann nur auf Decken darf. Bei den wenigen Minitröpfchen swiffere ich kurz durch. Alle 9 Monate ist sie dran für gut 4 Wochen.

Unser Pudelmädchen war ja erst einmal läufig. Sie musste erst lernen sich zu putzen, daher hat sie viel getropft. Gegen Ende hin hatte sie den Bogen ganz gut raus. Jetzt zur Zeit der Scheinträchtigkeit war sie definitiv richtig zickig und pampig, zeigt aber sonst keine körperlichen Symptome. Ich habe zurückgerechnet und es kommt hin von der Zeit. Aber nach paarmal Hausregeln klar stellen musste sich auch Madame Plüsch trotz Frauenproblemen dran halten. Aber Holly ist ja eh so ein Schnöselchen, die träg die Nase schon weit oben und konnte schon immer zickig werden :roll:
Bei beiden Mädels hab ich vom Kopf her nach jeder Läufigkeit einen großen Entwicklungssprung feststellen können.
Liebe Grüße
Von Marina mit Terriermix Fussel (30.05.2010) und Kleinpudel Holly (28.02.2016)

caramia
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Re: Hündin oder Rüde?

Beitrag von caramia » Di Jan 31, 2017 1:30 pm

Ich bin bekennende Rüdenfrau ! Meine Rüden waren bisher wesentlich schmusiger und verspielter . Die Mädels ernsthafter und richtige Zicken ,und während ihrer Scheinträchtigkeit nicht zu gebrauchen . Ich empfinde Rüden wesentlich durchschaubarer ! Bin aber für beide Geschlechter offen und würde beim nächsten Hund es keineswegs von Geschlecht abhängig machen !
Mein Herz bellt :D
Doris

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nase
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Re: Hündin oder Rüde?

Beitrag von nase » Di Jan 31, 2017 2:37 pm

Ich wollte immer Mädchen, aber leider hat es aus den unterschiedlichsten Gründen nie geklappt, noch nicht mal bei meinen Kindern. :frech:
Nun haben wir zwei verschmuste, alberne Rüden.
Ich würde bei der Entscheidung (Rüde oder Hündin) immer auch die Wohnsituation berücksichtigen.
Wir wohnen mitten in der Stadt und um uns herum, auch in den direkten Nachbarhäusern, sind jede Menge Hunde, aber glücklicherweise kaum unkastrierte Hündinnen. Hier gibt es in unmittelbarer Nähe nur eine Hündin, die läufig werden kann, da sind meine Hunde auch aufgeregt. Mehrmals im Jahr müsste ich das nicht haben.
LG, Birgit, Kalle und Pedro
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Re: Hündin oder Rüde?

Beitrag von Iska » Di Jan 31, 2017 4:51 pm

caramia hat geschrieben: Ich empfinde Rüden wesentlich durchschaubarer !
DAS finde ich absolut treffend formuliert :klatsch: :twisted:
viele Grüße
Sybille mit Frollein Fani Flausch
in lieber Erinnerung an Paulchen, Olli & Iska
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Re: Hündin oder Rüde?

Beitrag von Leila » Di Jan 31, 2017 9:06 pm

Ah interessant :lol: Scheint mir alles sehr für den Rüden zu sprechen ^^

Wobei, wie hier jemand schon passend geschrieben hat: Es kommt wohl auf den Hund drauf an.

Naja, eins von beiden wird es auf jeden Fall ^^

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Re: Hündin oder Rüde?

Beitrag von Boney » Di Jan 31, 2017 9:33 pm

Ich habe beides und mein erster Hund war ein Rüde.

Ich finde Rüden etwas anstrengender, wenn die sich aufregen ist Kraft im Spiel und wenig Gehirn :lol:
Boney meine Hündin ist da eher Strategin, die braucht keine Kraft.
Liebe Grüße
Britta mit Boney und Nelson

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Re: Hündin oder Rüde?

Beitrag von Thalassa » Di Jan 31, 2017 10:22 pm

Klara hat geschrieben:Bei uns gab es einige Beweggründe uns für eine Hündin zu entscheiden
- im Verdergrund stand bei uns die Allergie und da gibt es Erfahrungen, die besagen, dass gerade nach der Pupertät des Hundes die Unverträglichkeit gegenüber Rüden wieder größer sein könnte
- ich bin mit Hündinnen aufgewachsen
- ich mag es nicht, wenn der Hund an allem was höher als 10 cm ist sein Bein heben muss
- im Nachbarhaus gibt es schon einen Rüden, der gegenüber dem gleichen Geschlecht unverträglich ist

Und ja, ich würde wieder so entscheiden.

Es gab die Entscheidung zwischen einigen Hündinnen im Wurf. Die Züchterin hat sehr ausführlich mit uns gesprochen. Gefragt, was der Hund bei uns für Aufgaben haben soll, was wir mit ihm vorhaben und uns genau beobachtet, als wir durch den Welpenauslauf gekrabbelt sind, welcher Hund viel bei wem war...
Die Entscheidung hat für uns die Züchterin getroffen und sie war goldrichtig.
Das machte sowohl Biggy, wie auch jetzt Ella ganz toll - das Bein geht mindestens 20 cm hoch! An allem! Von weitem könnte man nicht sagen, was man vor sich hat :D
Ich würde wieder eine Hündin nehmen. Wir sind Mädelsleute. Obwohl die Rüden angeblich schmusiger und teilweise einfacher zu handhaben, und nicht so "gspinnert" sind wie die Mädchen - wurde mir gesagt. Das mag vielleicht stimmen, ich weiß es wirklich nicht. Sicherlich gibt es auch Rüdenleute die es mit ihren Hunden nicht einfach haben. Aber jeder Hund ist individuell verschieden, hat seinen eigenen Charakter und ich denke, es gibt überall "solche" und "solche".

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Re: Hündin oder Rüde?

Beitrag von Hauptstadtpudel » Mi Feb 01, 2017 12:42 am

Ich habe einen Rüden gewählt, weil sein "Tagesvati" eine Hündin hatte und wir das Risiko nicht eingehen wollten, dass die beiden sich auf Dauer nicht verstehen und weil ich besser mit Männern kann als mit Frauen... :wink:
Nunja, die 2-Tage-die-Woche-Betreuung ist nach einem Jahr abgesprungen und ich habe einen Rüden, der mit anderen Rüden unverträglich ist...
Auch wenn das zeitweise echt nervend ist, so bleibt es doch bei Getöse und ohne Folgen. Von Hündinnenhaltern habe ich es durchaus anders gehört, da geht es schnell ums Eingemachte, das fände ich unangenehmer.

Dass ein Rüde alles anpinkelt, kann man - meiner Erfahrung nach - tatsächlich einschränken. 8)

Ob Rüden prinzipiell verschmuster sind, weiß ich nicht, aber Bolle ist der Oberschmuser...
Und ja, manchmal sind sie etwas simpel. :mrgreen:
Was aber kein Nachteil sein muss, ich möchte auch keinen superschlauen, oberbegabten Hund haben.

Wenn ich darüber nachdenke, würde ich mich inzwischen auch nicht mehr festlegen wollen. Wenn es je einen Nachfolger geben sollte, wäre es ein Hund aus dem Tierschutz/zweiter Hand und da ginge es nach Sympathie und ob wir zusammen passen... das dürfte auch gern ein Mädel oder ein Ömchen sein. :D
Liebe Grüße, Katja mit Bolle
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Re: Hündin oder Rüde?

Beitrag von Tamara » Mi Feb 01, 2017 10:13 am

Ich bin auch Rüdenmama ^_^

Meine Bulldogge ist schon ein Rüde, allerdings per Zufall. Der Pudel hätte eigentlich eine Hündin werden sollen, da gute Freunde von mir einen Rüden haben und wir der Meinung waren, eine Hündin zu unseren Jungs passt besser. Als es dann hieß, der zweite Rüde im Wurf ist doch wieder zu haben, hab ich aus dem Bauch heraus sofort gewusst, dass ich den Rüden haben will und so ist es dann klein Finn geworden.
Auch die Züchterin hat nicht verstanden, warum wir zu zwei Rüden eine Hündin nehmen wollen. Mit etwas Pech fangen die Rüden an sich um die Hündin zu kloppen und unterwegs hast du dann unter Umständen Rüden die keine Rüden mögen und ne Hündin, die keine Hündinnen mag.
Inzwischen haben besagte Freunde Rüden Nummer zwei, beide intakt. Finn ist mit 3 Jahren kastriert worden, allerdings wegen Hündinnen-Thematik und nicht wegen Probleme unter den Jungs. Die haben sich immer bestens verstanden und tun es auch heute noch. Finn ist jetzt 5,5, die zwei anderen 7 und 3. In unser Patchworkrudel werden wohl immer nur Jungs einziehen.

Finn ist sehr schmusig, super verfressen und immer gut gelaunt. Ihm fremde Hunde braucht er nicht unbedingt, das ist aber eine Charaktersache/-schwäche die nichts mit dem Geschlecht zu tun hat. Markierverhalten lese ich öfter als Minuspunkt bei den Rüden, aber das ist meiner Meinung nach Erziehungssache. Finn ist in der Stadt aufgewachsen und er markiert nur bei Grünzeug, nicht an Hausecken etc. Ich kenne mehrere Hündinnen, die wesentlich mehr markieren als er :wink:

Viel Text, wenig Begründung *g. Bei mir ist es glaub ich reine Sympathie-Sache, ich mag die Jungs einfach lieber ^^
Liebe Grüße
Tamara mit GP Finn und FB Quentin
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Re: Hündin oder Rüde?

Beitrag von caramia » Mi Feb 01, 2017 11:54 am

Wie Günther Bloch schon schrieb : Oftmals kann man In einem Haushalt besser 5 Rüden als 2 Hündinnen halten .
Wenn Hündinnen sich die Feindschaft erklären , dann hält diese oft lebenslang . Anders bei Rüden .Da kann es durchaus zur Sache gehen, laut . heftig , durchaus mit Verletzungen , dennoch sind sie meistens humaner . Die tragen ihre Konflikte offen aus und anschließend arrangieren sie sich wieder , als ob nie was gewesen wäre .
Zum Markieren kann ich nur sagen , ich kenne Hündinnen die pieseln öfter und höher als manch Rüde . Auch können sie ihre Läufigkeit gezielt steuern . Wird eine bestimmte Hundedame in der Nähe läufig , ziehen sie schnell nach.
Was solls , es gibt immer ein Für und Wider ! Ich lass da immer mein Herz sprechen !
Frage an Katja ! Dein nächster Hund soll dann ein Tierschutzhund werden . Bits du bzgl Rasse oder Mischling offen , oder wird es ein Tierschutzpudeltier ?
Mein Herz bellt :D
Doris

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Re: Hündin oder Rüde?

Beitrag von Hauptstadtpudel » Mi Feb 01, 2017 12:39 pm

Ich würde mir wieder nen Pudel wünschen, aber bin schon auch offen für andere.
Da kommt es dann drauf an, was uns "über den Weg läuft...". :wink:
Liebe Grüße, Katja mit Bolle
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Re: Hündin oder Rüde?

Beitrag von Chalimo » Mi Feb 01, 2017 12:58 pm

Hallo zusammen,
bei uns ist es so, dass wir noch Zeit haben und eigentlich auch offen für beide Geschlechter sind.
Mir wurde erzählt, dass es Rüden gibt, die, wenn in der Nähe eine Hündin läufig ist, die ganze Wohnung durchpoppen (sorry für den Ausdruck) und dann über all der Schmier dran ist. Kann man es den Rüden dauerhaft unterbinden?
Bei Hündinnen ist dann bei Läufigkeit die Tropferei. Wie kann man das den Mädels beibringen, dass sie sich selbst sauber halten? Eine Bekannt mit einer hübschen Kleinpudelhündin rät zu etwas distanziertem Verhalten gegenüber der läufigen Hündin, um es ihr einfacher zu machen, eine Scheinschwangerschaft zu vermeiden. Eine andere hat ihren Pudelmädels ein Höschen angezogen, was ich eigentlich blöd finde, aber halt praktisch.

Unsere anderen Tiere sind alles Mädels, 3 Katzen und 2 Stuten....wir würden aber nach genauem Kennenlernen die Entscheidung auch der Erfahrung der Züchter überlassen.

Ich würde mich über Hinweise, wie Ihr das macht, noch mal sehr freuen.
:) Liebe Grüße

Chalimo
mit Chantal, Grace Charlyne, Mabel und Kuno, Mona und Lisa im Herzen
http://www.chalimo.de/assets/images/Ban ... mitcha.jpg

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Re: Hündin oder Rüde?

Beitrag von caramia » Mi Feb 01, 2017 1:15 pm

Bei Hündinnen gibt es die Reinlichen , die halten sich penibel sauber , da merkst du kaum was von ihrer Läufigkeit und da gibt es auch reinste " Schlamp....." . Meine verstorbene Hündin trug anfangs ein Höschen mit Einlage , die sie aber immer frass. Sowas kann nicht gesund sein und so lief sie kurzerhand ohne Schutzbekleidung rum . Kein Problem , Madame hielt sich reinlich sauber. selten war ein Bluttröpfchen zu finden. Die anschließende Scheinträchtigkeit empfand ich wesentlich unangenehmer. Milcheinschuss , nichts hartes Fressen wollen , kunstvolle Höhlen bauen und alles im Haus als Babyersatz wurde gesammelt , zudem ging sie in dieser Zeit nur ungerne vor die Tür . Eine gute Mutter verlässt schließlich ihre Kinder nicht . Mit 12 Jahre bekam sie einen bösen Gesäugetumor. Meine jetztige Hündin ist auch ein feines Mädel. Während ihrer Tage muss man nach Blutspuren suchen , und ein Höschen braucht sie nicht einmal. Eine Nachbarshündin blutet dagegen ziemlich lange und heftig. Von Sauberkeit hält sie scheinbar nicht viel , von Höschen tragen ebenso. Laut Frauchen fliegen Bluttropfen beim SChütteln nur so durch die Gegend und ständig würde sie hinter ihrer Hündin herwischen. Wo ihre Hündin liegt und steht ist Blut zu sehen. So unterschiedlich kann es sein! Darauf hat man aber keinen Einfluss , ist bei Frauen ja nicht anders .
Mein Herz bellt :D
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Re: Hündin oder Rüde?

Beitrag von caramia » Mi Feb 01, 2017 1:23 pm

Noch was zu Rüden Unkastrierte Rüden neigen schnell zum Vorhautkatarrh, auch Hundetripper genannt.Dabei tritt ein gelbliches Sekret aus dem Schniedelwutz aus . Es ist eine ansteckende Infektionskrankheit , die sich der Rüde beim Markieren draußen oft einfängt. Kastrierte Rüden haben es selten. NIcht schön, besonders in den 4 Wänden , aber man bekommt es mit Spülungen und Unterbinden von Lecken gut in den Griff.
Mein Herz bellt :D
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Re: Hündin oder Rüde?

Beitrag von caramia » Mi Feb 01, 2017 1:29 pm

Also ,dieses ständige Aufreíten des Rüden im Haus hat oft gar nichts - , sprich läufiger Hündin zu tun. Kann , muss aber nicht zwingend damit im Zusammenhang stehen. Oft ist es eine Übersprunghandlung um Stress oder Ängste zu kompensieren . Natürlich kann man so ein Verhalten unterbinden.
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