Supporting Dogs at Law

Xanny
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Re: Seelentröster

Beitrag von Xanny » Di Mai 01, 2018 10:05 am

Doro hat geschrieben:
Di Mai 01, 2018 8:04 am
Jetzt bin ich dabei mich darüber zu informieren wie es mit dem Thema impfen und entwurmen aussieht.
Wenn Titerbestimmungen und Kotprobenuntersuchungen nicht akzeptiert werden sind wir leider raus ehe es angefangen hat.
Ich habe noch einmal gründlich nachgelesen und kann dazu Folgendes wiedergeben:
1. Eine gesetzliche Grundlage, wonach die Impfung und die Entwurmung Voraussetzung für die Zulassung zur Ausbildung sind, gibt es nicht. Wenn also ein Ausbilder dieses zur Voraussetzung macht, dann sind es seine eigenen Standards.
2. Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen während des Einsatzes:
hierfür gibt es zwei Merkblätter der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e.V. (TVT), nämlich das Merkblatt Nr. 131 - Nutzung von Tieren im sozialen Einsatz; und Nr. 131.4 Hunde. In diesem Merkblatt steht, dass als Parasitenprphylaxe neben der Entwurmung auch die Koktuntersuchung genannt wird. Darüber hinaus wird bezüglich Schutzimpfungen auf die Empfehlung der ständigen Impfkommission Vet hingewiesen. Daraus lässt sich aber auch keine Impfpflicht herleiten.
3. Prävention von Übertragungen von Krankheiten:
Es kann aber natürlich sein, dass Einrichtungen in ihrem Hygieneplan Impfung und Entwurmung als Prävention aufgenommen haben. Dann können sie Dich als Hund-Mensch-Team nur zulassen, wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind. Das hängt aber immer vom jeweiligen Hygieneplan ab, der erfahrungsgemäß bei den Einrichtungen hinsichtlich Besuchs- und Therapiebegleithunde in den wenigsten Fällen bereits existent ist.
4. Haftung
Mit der entsprechenden Schutzimpfung und Entwurmung ist es wesentlich einfacher, den gesundheitlichen Zustand des Hundes nachzuweisen. Ich nehme beispielsweise immer einen Ordner mit den entsprechenden Nachweisen mit. Darunter auch ein tierärztliches Attest, woraus hervorgeht, dass meine Hunde soweit gesund sind, um tiergestützt arbeiten zu können.
Es müsste aber auch ausreichen, wenn ein Tierarzt in diesem Attest die Ergebnisse der Titerbestimmung und Kotuntersuchung aufführt.
5. Hygiene im Einsatz
Zudem sollte sowieso während des Einsatzes auf die Hygiene geachtet werden und dieses Thema sollte unbedingt Bestandteil der Ausbildung sein! Ganz wichtig: Nach der Einheit - Klient unbedingt Hände waschen!!!!
6. Gewerbliche Tiergestützte Intervention
Wenn Du die tiergestützte Intervention gewerblich ausüben willst, wird eine Genehmigung anch § 11 TierSchG empfohlen, auch wenn die tiergestützte Intervention im Gesetzestext nicht ausdrücklich bezeichnet wird. Bei der Beantragung der Genehmigung kann dann der gesundheitliche Zustand des Hundes noch einmal Thema werden.
Kerstin mit Leo, Lulu, Roxi und Enno :)

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Re: Seelentröster

Beitrag von Doro » Di Mai 01, 2018 2:54 pm

Da hast du ja viel rausgesucht.
Ich werde wohl noch die Informationen bekommen wie es beim DRK geregelt ist.
Viele Grüße
Doro

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Re: Seelentröster

Beitrag von Xanny » Di Mai 01, 2018 3:56 pm

Hast Du vor, die Ausbildung beim DRK zu machen?
Kerstin mit Leo, Lulu, Roxi und Enno :)

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Re: Seelentröster

Beitrag von Doro » Di Mai 01, 2018 5:38 pm

Das würde sich anbieten weil es zum Ende des Sommers i n der Nähe anfängt.
Da ich so eine Ausbildung beruflich nicht nutzen kann werde ich keine Klimmzüge machen wenn es dort nicht klappt.
Viele Grüße
Doro

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Re: Seelentröster

Beitrag von Xanny » So Mai 13, 2018 9:58 pm

Wie lebenswichtig Hunde für ihre Besitzer sein können, habe ich gestern wieder auf dem Hundeplatz erfahren. Jemand soll nämlich von der Rentenversicherung verpflichtend für sechs Wochen in die Reha. Sie war nun ganz besorgt, weil sie nicht ohne ihren Hund in die Rehe gehen will bzw. kann. Ich kann das so gut nachvollziehen. Das ist der ausschlaggebende Grund, warum ich mich vor jedem Krankenhausaufenthalt oder Rehamaßnahme möglichst drücke. Dann geht es mir schon nicht gut und dann soll ich meine Hunde nicht um mich haben können. Neee, das geht gar nicht :!: :!: :!:
Natürlich ist der Hund weder als Assistenzhund ausgebildet noch geprüft. Darum kommt dieser Hund auch nicht in den Genuss der Vorteile, die Assistenzhunden vorbehalten sind; spich die Klinik ist nicht verpflichtet, den Hund für die Reha-Maßnahme zuzulassen. Ich fürchte also, dass es nicht ganz so einfach wird, die Klinik oder ggf. die Rentenversicherung davon zu überzeugen, dass der Hund unbedingt mit mus :|
Spannend finde ich indes die Idee, in diesem Fall bei der Rentenversicherung die Übernahme der Kosten für einen Assistenzhund zu beantragen. :mrgreen:
Kerstin mit Leo, Lulu, Roxi und Enno :)

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Re: Supporting Dogs at Law

Beitrag von Xanny » So Jun 17, 2018 4:09 am

Hier ein kleines Update zu meinem Projekt:

Es ist schon irre, wie sehr meine Idee in den letzten Wochen sich zu einem tatsächlichen Projekt entwickelt hat. Und dieses Projekt nimmt dann auch noch immer mehr Form an. :shock:

Das Gespräch mit meinem Kollegen hat mich ja schon ein gutes Stück weiter gebracht. Und nun war ich ja über die Wettbewerbsausschreibung von "StartSocial" gestolpert. Der Fragenkatalog in den Bewerbungsunterlagen hat es echt in sich. Da werden Fragen gestellt, zu denen ich mir bislang noch keine Gedanken gemacht hatte: wie, welche Aufgabenbereiche und Arbeitsschritte stehen als nächstes an??? :n010: Weiß ich doch nicht, wieviel Zeit für die einzelnen Aufgabenbereiche und Arbeitsschritte eingeplant werden müssen :? Beim Finanzplan bin ich dann auch ins Straucheln geraten. Gut ist aber, dass man sich telefonischen Rat bei "StartSocial" holen kann und den habe ich gleich mal in Anspruch genommen. :wink:

Das Telefonat war klasse :wav: Die Mitarbeiterin hatte sich bereits meine Projektbeschreibung, also den ausgefüllten Fragenkatalog, angesehen und sie sagte mir, dass meine Antworten sehr gut und sehr detailliert seien. Na, das geht doch mal runter, wie Butter :D Problematisch ist nur, dass mein Projekt eigentlich nicht auf Ehrenamtlichkeit ausgerichtet ist und das würde mich aus dem Wettbewerb schmeißen. Sie hat mir dann aber Tips und andere Projekte genannt, von denen ich mir Ideen für die Einbindung von ehrenamtlichen holen könnte. Und was soll ich sagen, manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht :oops: Ob ich es aber bis zum Abgabeschluss am 01.07. noch schaffe, den Fragenkatalog entsprechend anzupasesen und den Finanzplan vernünftig auszufüllen, weiß ich noch nicht. Aber mir steht ja noch offen, die Bewerbung erst im kommenden Jahr einzureichen. Irgendwie war die Mitarbeiterin von der zeitlichen Verschiebung nicht so angetan und mich beschlich langsam das Gefühl, als hätte ich gute Chancen, tatsächlich Beratungsstungen zu gewinnen :shock: Dann also doch den Fragenkatalog in den nächsten zwei Wochen überarbeiten und den Finazplan aufstellen :oops:

Gestern habe ich dann acht Stunden in der Besuch- und Therapiebegleithunde-Ausbildung über die rechtlichen Aspekte der tiergestützen Intervention sprechen dürfen. ich fand meinen eigenen Unterricht nicht so gut gelungen. Wenn ich weiterhin einen ganzen Tag auf dieses Thema verwenden soll, dann muss ich unbedingt mehr praktische Teile einbauen. Andernfalls wir der Stoff wirktlich trocken und schwer verdaulich :roll: Außerdem ist mein Zeitmanagement ausbaufähig :oops:

PS: Mein Projekt wird übrigens "Supporting Dogs at Law" heißen :D
Kerstin mit Leo, Lulu, Roxi und Enno :)

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Re: Supporting Dogs at Law

Beitrag von Isi » So Jun 17, 2018 9:21 am

Du bist ja echt umtriebig!
Ich wünsche dir gutes Gelingen, einen guten Fortgang deiner Schaffenskraft und deiner Projekte!

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Re: Supporting Dogs at Law

Beitrag von Pinch » So Jun 17, 2018 2:53 pm

tolles Engagement 👍🐩
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:wav:Petra mit Platon & Gisela 🌺Ninja, Aron und Tiffy im Herzen♥️

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Re: Supporting Dogs at Law

Beitrag von Iska » So Jun 17, 2018 3:18 pm

na, dann toitoitoi und gutes Gelingen :klatsch:
viele Grüße
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Re: Supporting Dogs at Law

Beitrag von Xanny » Mo Jun 18, 2018 10:50 am

Uiuiuiuiii, ich glaube, ich habe die Bewerbung für "StartSocial" fertig. Noch mal eine Nacht drüber schlafen und Morgen zum letzten Mal alles durchlesen und dann raus damit. Ich bin doch ein wenig aufgeregt :wink:
Kerstin mit Leo, Lulu, Roxi und Enno :)

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Re: Supporting Dogs at Law

Beitrag von Pinch » Mo Jun 18, 2018 6:27 pm

:klatsch: ich drücke die Daumen
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Re: Supporting Dogs at Law

Beitrag von Hauptstadtpudel » Mo Jun 18, 2018 7:16 pm

Das kann ich mir gut vorstellen - die Daumen sind fest gedrückt!
Wann ist die Verkündung wer es geschafft hat?
Liebe Grüße, Katja mit Bolle
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Re: Supporting Dogs at Law

Beitrag von Doro » Mo Jun 18, 2018 7:24 pm

Ich habe zwar nicht verstanden was du machen willst, aber ich drücke dir trotzdem die Daumen :mrgreen:
Viele Grüße
Doro

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Re: Supporting Dogs at Law

Beitrag von Xanny » Di Jun 19, 2018 4:54 am

Die Bewerbung ist raus und jetzt heißt es bis Ende September/Anfang Oktober warten. Dann wird nämlich das Ergebnis des Wettbewerbs erst mitgeteilt. :(

@ Doro: Ich denke, das Ideenwirrwarr ist für Außenstehende gar nicht so einfach zu verstehen. Mit der Beantwortung der vielen Fragen bei der Bewerbung ist aus dem Ideenwirrwarr nun ein Projektansatz geworden.

Ziel meines Projektes ist es, dass besonders schutzbedürftige Opfer - insbesondere Kinder - von Straftaten, während ihrer Zeugenaussage bei der Polizei oder vor Gericht von einem ausgebildeten, von mir so genannten Prozess- und Vernehmungsbegleithund begleitet werden. Im Vordergrund meines Projektes steht die, auf diese besondere Stresssituation ausgerichtete Ausbildung von Hund-Mensch-Teams. Da üblicherweise die Teams ehrenamtlich arbeiten, sollen sie zumindest die Möglichkeit haben, dass die Ausbildung, oder aber auch die Anschaffung eines geeigneten Hundes, finanziert wird. Das Auftreiben der Gelder durch öffentliche Förderungen, Stiftungen oder Spenden wird ebenfalls Teil meines Projektes sein. Und gerade in dieser Hinsicht erhoffe ich mir Tips und Anregungen durch die Beratung.
Kerstin mit Leo, Lulu, Roxi und Enno :)

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