Bellen beim Kleinpudel

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nase
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Re: Bellen beim Kleinpudel

Beitrag von nase » Fr Sep 08, 2017 6:07 am

Wir haben zwei Hunde: Einen Kleinpudel und einen Wasserhund-Großpudel-Mix. Tatsächlich ist der Kleine wesentlich lebhafter und diskutierfreudiger als der Große, und der ist auch keine Schlaftablette! Die Stimmlage ist auf Grund der Größe natürlich höher, aber noch nicht schrill.

Ich will dich von deinen Plänen nicht abbringen, aber was du auch bedenken solltest für eine Ausbildung zum Therapiebegleithund: Nicht jeder Hund ist da gleichermaßen geeignet, manche Hunde schaffen die Prüfungen nicht und erhalten dann u. U. am Ende der Ausbildung das Zertifikat nicht.
Wenn es blöd läuft, reicht aber auch später ein einziger Vorfall, über den sich nur jemand laut genug an richtiger Stelle beschweren muss, aus, um dein ganzes Projekt zu canceln. Da muss noch nichtmal was passiert sein. Ich hatte mal eine Kollegin, die fing aus 20 m Entfernung schrill an zu schreien, als ich sie mit angeleintem artigen Hund!) auf dem Parkplatz gegrüßt habe. Glücklicherweise hat sie kurz darauf den Arbeitgeber gewechselt.
Hast du denn eventuell Freunde oder Bekannte mit Hunden, die einen Hund in der Welpenzeit oder auch später mitbetreuen könnten? So ein Arrangement käme doch allen gelegen, auch für andere Gelegenheiten, die sich manchmal nicht planen lassen und bei denen Hunde nicht mitdürfen: Arztbesuche, Krankenhausaufenthalte, Dienstreisen... Außerdem bräuchtest jemanden, der den Hund betreut, wenn der krank ist. Z. B. ist ein Hund mit Durchfall auf der Arbeit nicht optimal untergebracht. Vielleicht könntest du über größere Hundeforen Kontakte zu Hundhaltern in der deiner Nähe knüpfen.
Viel Glück!
Zuletzt geändert von nase am Fr Sep 08, 2017 8:38 am, insgesamt 1-mal geändert.
LG, Birgit, Kalle und Pedro
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Pashmino
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Re: Bellen beim Kleinpudel

Beitrag von Pashmino » Fr Sep 08, 2017 8:33 am

Mein grosser Kleinpudel Pashmino begleitet mich seit fast vier Jahren täglich zur Arbeit - und im Büro warten sie, ohne Witz, schon fast sehnsüchtig darauf, dass er mal bellt... er ist sehr lebhaft, begrüsst alle begeistert, spielt mit denen, die ihn dazu auffordern - aber bellen, nö! :D
Draussen bellt er durchaus mal, z.B. wenn er einen andern Hund sieht, zu Hause bei mir bellt er ganz kurz, wenn's klingelt oder wenn er einen Hund im TV entdeckt... :streichel: Und er hat eine erstaunlich tiefe, beeindruckende Stimme.

Für mich wäre es wichtig, dass der Hund am Arbeitsplatz auch Hund sein darf, dass er also nicht den ganzen Tag festgetackert in einer versteckten Ecke hocken und still sein muss... Pashmino hat seine Decke in meinem Büro, darf sich aber im Raum frei bewegen und er darf sich - da meine Bürotüre offen ist - vor die Türe setzen und mit meinen Kolleginnen und Kollegen in Kontakt kommen. Er darf nicht alleine bzw ohne meine Erlaubnis auf Wanderschaft, muss in unserem Korridor bleiben und wenn ich das Büro verlasse, darf er nur bis zur Bürotüre, um dort auf mich zu warten. So hat er Bewegungsfreiheit und Unterhaltung, ohne jemandem lästig zu werden. Das klappt richtig gut und er hält sich an die Regeln, auch wenn er in Versuchung geführt wird.

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rakanel
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Re: Bellen beim Kleinpudel

Beitrag von rakanel » Fr Sep 08, 2017 11:02 am

Zum Bellen kann ich nichts beitragen, wollte aber noch eine Option zum Ursprungsthema aufzeigen...
Kürzlich habe ich jemanden kennengelernt, der sich seinen Hund mit einer anderen Person „teilt“, kurz danach sah ich im Fernsehen (ich meine es war Tiere suchen ein Zuhause) einen Beitrag über das sogenannte Dogsharing.
Wenn der Hund von Anfang an daran gewöhnt ist, seine Zeit in zwei unterschiedlichen Umgebungen mit zwei unterschiedlichen Bezugspersonen zu verbringen, ist es eigentlich eine gute Alternative für berufstätige oder viel reisende Personen, die der sehnliche Wunsch nach einem Hund nicht loslässt. Vielleicht gibt es ja in deiner Umgebung auch jemanden, der ähnlich tickt wie du und sich über ein paar Stunden am Tag über einen Hund freuen würde (ganz ohne Bezahlung) oder du findest jemanden, den du regelmässig nach der Arbeit entlasten könntest..

Und klar ist auch: Man kann nicht alles im Leben über Jahre im Voraus planen. Manchmal scheinen die Voraussetzungen perfekt, und dann kommt es doch ganz anders oder auch umgekehrt. Viele Dinge ergeben sich auch einfach, wenn der Hund dann da ist – wobei es sicherlich nicht verkehrt ist, sich vor der Anschaffung bereits Gedanken zu machen. :wink:

steinmarder
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Re: Bellen beim Kleinpudel

Beitrag von steinmarder » Fr Sep 08, 2017 7:54 pm

Hm, unser Rüde bellt meines Erachtens wenig. In erster Linie in Situationen, in denen es um Wachsamkeit (sein Territorium) geht, z.B. wenn es klingelt oder Besuch kommt. Wenn ich ihn mitnehme, ist er sofort ruhig. Er kann es schlecht aushalten, wenn er nicht mitkommen darf, um zu gucken, wer da kommt. Wenn die Nachbarhunde in Dauerschleife bellen, steigt er manchmal mit ein, lässt sich aber schnell beruhigen. Ansonsten bellt er eigentlich nicht. Die Kleine bellt auch beim Spiel, um den Rüden aufzufordern. Allerdings ist sie auch erst 5 Monate alt, das kann sich noch ändern.

Zur Stimmlage kann ich nichts sagen.


P.S.: Das mit der Klingel möchte ich noch ändern, wenn wir das Erdgeschoß bewohnen!
Zuletzt geändert von steinmarder am Fr Sep 08, 2017 9:06 pm, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Bellen beim Kleinpudel

Beitrag von Suri » Fr Sep 08, 2017 8:11 pm

Kuckuck also. Wenn Yoga bellt dann nur kurz und schrill Als Aufforderung wenn er weiß es geht gleich irgendwas ab, aber wenn hier jemand klingelt oder fremde kommen gibt er kein Ton von sich. Mag vielleicht noch kommen, aber ich denke es wird gott sei dank, ein sehr wenig beller werden. Das wird die Nachbarschaft freuen :D

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Isi
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Re: Bellen beim Kleinpudel

Beitrag von Isi » Sa Sep 09, 2017 4:41 pm

Vielleicht findest du hier auch noch Anregungen:
http://bv-bürohund.de

Zum Bellen: Das ist ja zum Großteil auch Erziehungssache :wink:

Was auch noch eine Möglichkeit ist: Dass man nah an der Arbeitsstätte wohnt (oder hinzieht), um in der Pause mit dem Hund rausgehen zu können.

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Re: Bellen beim Kleinpudel

Beitrag von PudelmonsterBeni » Mo Sep 11, 2017 10:37 am

rakanel hat geschrieben:
Fr Sep 08, 2017 11:02 am
Zum Bellen kann ich nichts beitragen, wollte aber noch eine Option zum Ursprungsthema aufzeigen...
Kürzlich habe ich jemanden kennengelernt, der sich seinen Hund mit einer anderen Person „teilt“, kurz danach sah ich im Fernsehen (ich meine es war Tiere suchen ein Zuhause) einen Beitrag über das sogenannte Dogsharing.
Wenn der Hund von Anfang an daran gewöhnt ist, seine Zeit in zwei unterschiedlichen Umgebungen mit zwei unterschiedlichen Bezugspersonen zu verbringen, ist es eigentlich eine gute Alternative für berufstätige oder viel reisende Personen, die der sehnliche Wunsch nach einem Hund nicht loslässt. Vielleicht gibt es ja in deiner Umgebung auch jemanden, der ähnlich tickt wie du und sich über ein paar Stunden am Tag über einen Hund freuen würde (ganz ohne Bezahlung) oder du findest jemanden, den du regelmässig nach der Arbeit entlasten könntest..
Wir haben meine Herzenshündin Romy damals auch an zwei Frauen vermittelt, die Dogsharing machen.. wir haben uns die Bedingungen damals gut angeschaut und ich habe heute noch Kontakt mit den Leuten. Romy war eine Angsthündin und hat sich ganz ganz toll entwickelt.
Sicherlich nichts für Jederhund, aber wenn der Hund (und die Menschen!) dafür geeignet sind, ist es eine Alternative :)
Lisa mit Beni

"Richtig abgerichtet, kann ein Mensch der beste Freund eines Hundes sein." -Corey Ford

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Re: Bellen beim Kleinpudel

Beitrag von plüsch » Mo Sep 11, 2017 8:18 pm

Mein Kleinpudel ist ein Plappermaul :lol:
Er kann bellen, kläffen, wuffen, jaulen, fiepen, brummen, schreien, meckern, grunzen, jammern, usw.
Und das in verschiedenen Höhen und Tiefen und mal zufrieden und mal genervt, wütend oder fröhlich. Als Welpe hab ich ihn Meerschweinchen genannt, weil er immer gequiekt hat, wenn er sich erschrocken hat und wie ein kleiner Teddy zufrieden gebrummt hat, wenn man ihn gekrault hat. Das war so niedlich!

Frodo setzt Aufregung IMMER in Lautäußerungen um. Er hatte eine Phase, wo er draußen fast durchgehend gebellt hat. Das war der absolute Horror! Alles und jeder wurde angebellt...furchtbar.
Das ist jetzt ein halbes Jahr her und inzwischen würde ich fast sagen, dass er selten bellt.
Meine Mixhündin bellt zwar noch seltener, aber für Frodos Verhältnisse ist das jetzt auch schon selten...so 1x am Tag etwa, wobei es meist nur ein genervtes Wuffen ist, wenn ihm mal wieder etwas nicht schnell genug geht :mrgreen:

Achso am lautesten bellt er übrigens, wenn die Hunde alleine waren und ich heimkomme. Da schießt einem ein überglücklicher, am ganzen Körper wackelnder, kläffender Plüschball entgegen :lol:
Er ist schon ein Unikat <3
Liebe Grüße von Resa mit den Plüschis

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Re: Bellen beim Kleinpudel

Beitrag von Isi » Mo Sep 11, 2017 9:54 pm

plüsch hat geschrieben:
Mo Sep 11, 2017 8:18 pm
Mein Kleinpudel ist ein Plappermaul :lol:
Er kann bellen, kläffen, wuffen, jaulen, fiepen, brummen, schreien, meckern, grunzen, jammern, usw.
Und das in verschiedenen Höhen und Tiefen und mal zufrieden und mal genervt, wütend oder fröhlich. Als Welpe hab ich ihn Meerschweinchen genannt, weil er immer gequiekt hat, wenn er sich erschrocken hat und wie ein kleiner Teddy zufrieden gebrummt hat, wenn man ihn gekrault hat. Das war so niedlich!

Frodo setzt Aufregung IMMER in Lautäußerungen um. Er hatte eine Phase, wo er draußen fast durchgehend gebellt hat. Das war der absolute Horror! Alles und jeder wurde angebellt...furchtbar.
Das ist jetzt ein halbes Jahr her und inzwischen würde ich fast sagen, dass er selten bellt.
Meine Mixhündin bellt zwar noch seltener, aber für Frodos Verhältnisse ist das jetzt auch schon selten...so 1x am Tag etwa, wobei es meist nur ein genervtes Wuffen ist, wenn ihm mal wieder etwas nicht schnell genug geht :mrgreen:

Achso am lautesten bellt er übrigens, wenn die Hunde alleine waren und ich heimkomme. Da schießt einem ein überglücklicher, am ganzen Körper wackelnder, kläffender Plüschball entgegen :lol:
Er ist schon ein Unikat <3
Das hast du jetzt aber wirklich zärtlich geschrieben!
(Mich bringt es gerade schon beim Lesen auf die Palme :frech: )

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plüsch
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Re: Bellen beim Kleinpudel

Beitrag von plüsch » Mi Sep 13, 2017 9:34 pm

Du hast uns ja letztes Jahr erlebt...er kann wirklich verdammt laut sein, wobei so furchtbar ist er Gott sei Dank schon seit dem Frühling nicht mehr. Dafür war es im Winter für ein paar Monate noch schlimmer als letzten Sommer.
Aber jetzt ist es völlig im Rahmen und wir kommen so sehr gut klar :D
Ich schätze mal, wir sind uns beide ein Stück entgegen gekommen, wobei Frodo mir weitaus mehr entgegen gekommen ist, als ich ihm - Gott sei Dank!
Liebe Grüße von Resa mit den Plüschis

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