Rally-Obedience

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Rohana
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Re: Rally-Obedience

Beitrag von Rohana » Mo Apr 16, 2018 5:51 pm

Pudelpower hat geschrieben:
Mo Apr 16, 2018 5:06 pm
60 Starter an einem Tag? Wie macht ihr das? Bei den Dummyprüfungen (bei denen ich bisher dabei war) dauert es bei 10 - 12 Teams schon fast einen Tag. Okay, es gab auch immer eine Mittagspause, aber auch ohne die kämen 60 Teams nicht an einem Tag durch. Allerdings sind die Teams, die gerade nicht dran sind, auch oft ein gutes Stück, ca. 100 - 200m entfernt und dann bekommt jedes Team vom Richter die Aufgabe erklärt.
Da sind Dummyprüfungen offensichtlich ganz anders. Also gestern ging es schon deshalb schneller, weil zwei Richterinnen da waren, die in zwei Parcours parallel gerichtet haben. Pro Klasse hat man 10 Minuten Zeit für die Parcoursbegehung. Da sind bis zu 20 Starter gleichzeitig unterwegs. Erst wenn es noch mehr sind gibt es zweimal 10 Minuten. Dann geht der erste Starter noch für einige Minuten in die Vorbereitung direkt neben dem Parcours und wenn er dann läuft geht es Schlag auf Schlag. Da geht dann gleichzeitig der nächste in die Vorbereitung und kann daher gleich loslegen, wenn das erste Team fertig ist und sein Ergebnis von der Richterin bekommen hat. Eine Richterin meinte, dass sie im Schnitt pro Team ca 7 Minuten veranschlagt, wenn sie den Tag plant. Wenn Du dann pro Platz 30 Leute hast, bist Du in 3 1/2 Stunden durch. Dazu vorher Zeit im Meldebüro, Pausen, Siegerehrung.
Ich war morgens gegen 8:15 Uhr dort, so dass auch noch gut Zeit für eine kleine Gassirunde war. Und gegen 16 Uhr bin ich wieder heim gefahren. Da haben wir nach Schluß aber noch eine Weile gemütlich geklönt. Soll ja kein Stress sein ;-).
Zuletzt geändert von Rohana am Mo Apr 16, 2018 5:53 pm, insgesamt 1-mal geändert.
Liebe Grüße von
Christiane, Padge und Kaba

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Re: Rally-Obedience

Beitrag von Rohana » Mo Apr 16, 2018 5:53 pm

Ja, Andy, der Mopsch war wirklich der einzige Wermutstropfen. Aber Glück im Unglück kann so ein Möpschchen mit seinem deformierten Gebiss nicht allzu viel Schaden anrichten :wink: .
Liebe Grüße von
Christiane, Padge und Kaba

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Re: Rally-Obedience

Beitrag von Andy » Mo Apr 16, 2018 7:39 pm

Das stimmt schon. Aber der Schreck bleibt erstmal....😔
Liebe Grüße, Andrea mit Majken (geprüfte Behindertenbegleithündin)

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Re: Rally-Obedience

Beitrag von Bupja » Di Apr 17, 2018 4:59 am

♥ Lichen Glückwunsch an euch!

Habe nichts anderes erwartet 😁

Die Mopsgeschichte ist ja blöd. Aber manchmal kann man da einfach nix machen.
Viele Grüße Daniela und die Schnubbels
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Re: Rally-Obedience

Beitrag von Rohana » Di Apr 17, 2018 8:06 am

Danke, ich werd's den anderen ausrichten :-).
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Re: Rally-Obedience

Beitrag von Pudelpower » Di Apr 17, 2018 12:41 pm

Vielen Dank für die Erläuterung des Ablaufs! Bei den Dummyprüfungen ist es ganz anders. Das "Meldebüro" stell ich mir ähnlich vor, wobei die Dummyprüfungen ja im freien Gelände stattfinden und das "Büro" dann der Kofferraum eines Autos oder eine Tasche ist :lol: .
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Re: Rally-Obedience

Beitrag von Rohana » Di Apr 17, 2018 1:36 pm

Wie läuft das denn bei Dummyprüfungen? Das hab ich nun noch nie gemacht. Ich nutze den Futterbeutel zwar auch zur Hundebeschäftigung, aber mit dieser Art von Dummyarbeit hat das vermutlich e.her weniger zu tun :lol:
Liebe Grüße von
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Re: Rally-Obedience

Beitrag von Pinch » Di Apr 17, 2018 1:45 pm

schöner Bericht, da habe ich auch wieder Lust auf RO, eine gute Gruppe zu finden, ist hier nicht einfach, leider. Im Moment geht es ja eh nicht. Super, wie Kaba sich geschlagen hat :mrgreen:
Schön ist es auf der Welt zu sein, noch schöner, dass sich vor tausenden von Jahren ein Wolf überlegte, ein Hund zu werden und seine Nachfahren fortan das Leben mit uns teilen :wav:Petra mit Platon & Gisela 🌺Ninja, Aron und Tiffy im Herzen♥️

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Re: Rally-Obedience

Beitrag von Rohana » Di Apr 17, 2018 1:48 pm

Manchmal hilft es einfach selbst eine Gruppe zu starten ;-). So haben wir es im Verein fürs RO gemacht. Und eine Freundin hat es ~1990 in Berlin gemacht, als sie andere Menschen suchte, die sich für Isländer interessieren - sie hat bei einer Messe einen Zettel ausgelegt, in den sich andere eintragen konnten. Und war völlig überwältigt von der Resonanz und nun gibt es schon seit über 25 Jahren den Verein, der daraus entstand :wink: .
Liebe Grüße von
Christiane, Padge und Kaba

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Re: Rally-Obedience

Beitrag von Pudelpower » Di Apr 17, 2018 3:31 pm

@Christiane: Kurzer Abriss des Ablaufs:
Bisher haben ich an zwei Dummyprüfungen des Jagdspaniel Klubs und an einer Prüfung des BHVs teilgenommen.

Beim Jagdspaniel Klub gab es einen Treffpunkt, von dem aus wir zusammen ins Revier gefahren sind. Es wurden innerhalb der Gruppen eines Tages (z.B. Einsgeiger und Open) die Startnummern ausgelost und man musste die gültigeTollwutimpfung und Haftpflichtversigerung für den Hund nachweisen (Meldebüro ;)).

Den Teams wurde vom Richter beschrieben bzw. auch gezeigt, wo der Startpunkt der ersten Aufgabe ist. I.d.R. 100 m von den parkenden Autos entfernt. Mal etwas weiter, mal etwas näher, aber immer so, dass die wartenden Teams das arbeitende Team nichr stören konnten (außer durch Gebell ;)). Außer dem ersten Team gingen dann alle anderen Teams wieder zurück zu den Autos. Der Richter erklärte die Aufgabe, auch wie er einem das Zeichen zum Start gibt (z.B. tippen auf die Schulter). Die Aufgabe beginnt dann mit dem Ableinen und endet mit dem Anleinen des Hundes. Während der Aufgabe darf der Hund nicht angefasst werden und auch kein Leckerlie erhalten. Hat man eine Aufgabe beendet, ist das nächste Team dran.

Nach jeder Aufgabe wurde die Stelle gewechselt. Welche Aufgabe wo gemacht wird, hängt von den Gegebenheiten des Geländes ab. Es wird also der Ort gewechselt.
Als alle Teams des Tages durch waren, gab es die Bekanntgabe der erreichten Punkt und die Siegerehrung und ein Gruppenfoto für die Sponsoren.

Für die Prüfungen durch den Jagdspaniel Klub mussten/müssen auch einige Genehmigungen eingeholt werden: Zulassung durch das Veterinäramt, Erlaubnis der Jagdpächter des Reviers und bei Prüfung mit Schuss ist eine Anmeldung bei der Polizei erforderlich. Der Schütze braucht übrigens den kleinen Waffenschein.

Bei der BHV-Prüfung war es ähnlich, nur dass man einzeln angereist ist und die Reihenfolge sich nach dem Eintreffen gerichtet hat. Es wird dort nicht mit Schuss geprüft.
Und dort gibt es kein Buffett :wink: :).
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Re: Rally-Obedience

Beitrag von Rohana » Di Apr 17, 2018 6:18 pm

Das ist wirklich ganz anders als beim RallyO. Klingt aber auch nach einem interessanten Tag. Bekommt man denn auf die Distanz mit wie die anderen Hunde arbeiten?
Beim RallyO sind die Hunde viel dichter beisammen, müssen damit auch klar kommen und unter einer gewissen Ablenkung arbeiten. Und die Zweibeiner haben die Möglichkeit den anderen zuzuschauen und miteinander ausgiebig zu klönen.
Ohne Schuß wär für mich mit Padge die einzig mögliche Variante gewesen. Aber ohne Buffet klingt nicht so schick :( .
Danke für diese kleine Einführung in die Dummyprüfungen :D .
Liebe Grüße von
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Re: Rally-Obedience

Beitrag von Pudelpower » Di Apr 17, 2018 8:11 pm

Wir trainieren auch mit anderen Hunden in der Nähe, also unter Ablenkung. Und es gibt ja auch Aufgaben mit mehreren Teams, bei denen ein Hund arbeitet und andere steady sein müssen. Denke, dass die anderen Hunde nicht beobachten sollen, wie einer arbeitet, hat auch noch andere Gründe. Bei den Suchen (Kleine und Frei Verloren) und auch beim Buschieren sollen die Hunde natürlich nicht sehen, wo die Dummys ausgelegt werden. Bei Markierung und Einweisen sollen die Hunde auch nicht sehen, wo der Dummy ungefähr landet bzw. ausgelegt wird. Wäre ja eine große Hilfe für sie. Auch Schleppen sollen per Nase gefunden und verfolgt und nicht als eine Art Memory gearbeitet werden.

Ohne Hund kann man aus geringer Entfernung zuschauen, aber ruhig. Das Dummytraining kommt ja von der Jagd. Dummys werden genommen, damit man nicht so viel bzw. gar kein richtiges Wild braucht. Kann mir gut vorstellen, dass der Hund bei der Jagd auch nicht von seiner Aufgabe abgelenkt werden soll. Verletzte Tiere soll er schnell finden und apportieren, damit sie erlöst werden können - und die toten will der Jäger natürlich auch. Und das Wild soll auch nicht verjagt werden, bevor es in Schussweite ist.
Wenn ich dran denke, frag ich beim nächsten Training mal nach, ob es noch andere Gründe gibt.

Ob mit oder ohne Schuss geprüft wird, entscheidet der Richter. Das steht aber schon in der Ausschreibung. Bei den Einsteigern wurde bei beiden Prüfungen des JSPK der Entenlocker genommen. Novice und Open waren mit Schuss. Beim BHV wird nie mit Schuss geprüft und auch ohne Wasser (das wäre für uns ein Nuller :wink: ).

Ach ja, wenn man nicht gerade grprüft wird, hat man ausreichend Gelegenheit zu klönen und das wird auch ausgiebig genutzt :lol: .
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Re: Rally-Obedience

Beitrag von Rohana » Di Apr 17, 2018 9:09 pm

Das ist ja irgendwie auch eine ganz eigene Welt. Würd ich mir gern mal ansehen, aber ich wüsste hier in der Nähe keinen Verein oder so, die das anbieten. Wie oft trainierst denn Du mit Raven? Wie viel machst Du allein und wie viel mit Trainer?
Liebe Grüße von
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Re: Rally-Obedience

Beitrag von Pudelpower » Mi Apr 18, 2018 7:21 pm

Will den RO-Thread nicht komplett sprengen, deshalb meine Antwort an anderer Stelle:
viewtopic.php?f=21&t=18654&p=383799#p383799
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