Absoluter Rückzug, back to the roots quasi und mit seinem Innersten in Kontakt sein.
Kann schon helfen, vielleicht sollte ich bei Laura auch mal eine 24h Null-Diät machen??
Vom Typ her ist sie erstmal zurückhaltend bis ängstlich (das hat ihr aber m.E. meine Omi so eingeimpft): sie hat Angst vor Fliegen in der Wohnung, zu großen Autos, dem Plastik-Schwein vor dem Fleischer, Knallern, zu großen/hektischen Hunden, wenn sie nicht weiß, wo es mit dem Auto hingeht etc.
Eigentlich war/ist sie aber (auch) sehr neugierig und interessiert, was ich auch wieder verstärkt aus ihr raus holen möchte.
Wenn wir irgendwo zu Besuch sind, klebt sie zunächst an mir. Nach kurzer Zeit aber, läuft sie von alleine los und guckt in jede Ecke, wo die anderen sind, was sie machen, wie ein kleines Kind das fremdelt, aber gleichzeitig spielen möchte. Sobald die fremde Person einen Schritt auf sie zumacht/ sie anspricht ist Laura - zack- wieder an mir dran...um dann wenig später doch wieder gucken zu wollen.
Ähnlich war es beim Baden: Das kannte sie vorher gar nicht und Wasser bisher nur vom Friseur. Der See hatte leider ein hohes Ufer, so dass man nicht langsam reinkonnte, sondern mit einem Schritt Knietief drin war. Ich hab sie dann auf dem Arm genommen und bin rein. Hier erstmal langsam die Hinterpfoten mit dem Nass vertraut gemacht, dann reingestellt, so dass sie festen Grund hatte. Dann den Oberkörper langsam runter. Sie ist dann gleich wieder raus gehüpft, aber mit wedelndem Schwanz und überhaupt nicht ängstlich.
Ich bin ganz dann rein, sie blieb am Ufer und sah mich fiepend immer weiter von ihr weg schwimmen. Als ich zurück war, hab ich sie gerufen und ermutigt von der "Klippe" einfach reinzuspringen. Nach kurzem Suchen, ob es keine bessere Einstiegsmöglichkeit gibt, hat sie all ihren Mut zusammengenommen und ist gesprungen! Ich war ja soo stolz und hab sie vor dem halben Strand gelobt
uih, viel geworden, aber das musste mal sein







